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Klaus Dr. Hillingmeier

    GGP Queen Victoria 01/23
    GGP Sonderheft Burgund 2/2023
    • GGP Sonderheft Burgund 2/2023

      Burgund – Nibelungen, Welfen, Herzöge

      Das Nibelungenlied erzählt vom Untergang der Burgunden, doch wo sind die historischen Wurzeln? Die Spurensuche beginnt mit Rudolf, der 888 ein neues Königreich gründet, als das Karolingerreich zerfällt. Im Schatten der französischen Krone stehen die frühen Herzöge von Burgund, während die Abtei Cluny als Lichtblick in dunkler Zeit erstrahlt. Burgunderherzog Philipp der Kühne wird zur Schlüsselfigur, während in Paris das Chaos herrscht. Der Bürgerkrieg fordert 1419 das Leben von Johann Ohnefurcht, einem prominenten Herzog. Seine Hochmut führt zur Niederlage in der Schlacht von Nikopolis. Im Hundertjährigen Krieg navigiert Philipp der Gute geschickt zwischen England und Frankreich, während Burgund auf dem Höhepunkt seiner Macht ist. Jeanne d’Arc wird von einem Mann Burgunds ausgeliefert. Das Leben in Burgund ist geprägt von Festen, Weinbrunnen und einem exklusiven Ritterorden. Karl der Kühne strebt 1477 nach der Königskrone, doch sein Untergang naht. Maria von Burgund, die begehrteste Braut, wird von Maximilian von Habsburg umworben. In Brügge blüht der Traum Burgunds mit prächtigen Bürgerhäusern und Palästen. Die Renaissance bringt neue Künstler wie Jan van Eyck und Rogier van der Weyden hervor. Kanzler Nicolas Rolin, ein Karrierist, zeigt späte Reue und gründet das Hospiz in Beaune. Burgunderweine werden zur Legende.

      GGP Sonderheft Burgund 2/2023
    • GGP Queen Victoria 01/23

      Königin mit deutschen Wurzeln

      Kurioses über die Königin: Vom stillen Örtchen bis zum fast umgekippten Sarg – Victoria vs. Elisabeth II. Beide prägen eine Epoche. Was verbindet, was trennt die Frauen? Victoria wächst isoliert auf, als Spielball der Macht ihrer Mutter. Doch sie wehrt sich. Mit nur 18 Jahren besteigt sie 1837 unvorbereitet den Thron. Als sie 1839 auf ihre Vertrauten verzichten soll, kommt es zu einem politischen Eklat. Heiraten? Bloß nicht. Doch die junge Königin verfällt ihrem Cousin Albert, was kein Zufall ist. Victorias Tagebucheinträge zeigen ein anderes Bild als das prüde Zeitalter vermuten lässt. Das Parlament ist mächtig, die Krone bleibt repräsentativ – theoretisch. Englands Weg zur Industrienation wird durch Dampfmaschine, Eisenbahn und Weltausstellung geebnet. Erstmals inszeniert sich die Königsfamilie mittels Fotografien. Die Industrialisierung bringt Reichtum, aber auch Elend für die einfachen Leute. Die Romane der Epoche spiegeln eine Gesellschaft im Umbruch wider. Die Irische Hungersnot ab 1845 fordert eine Million Menschenleben, während England zusieht. Nach Alberts Tod 1861 zieht sich die Queen zurück, das Volk ist „not amused“. Ihre Freundschaft mit dem Inder Abdul wird zum Skandal. Der Burenkrieg von 1899 bis 1902 lockt Gold und Diamanten. Das diamantene Thronjubiläum 1897 bringt letzten Jubel und ein unangenehmes Erbe. Victorias Nachkommen sitzen noch heute auf dem Thron.

      GGP Queen Victoria 01/23