Was Buddha schon wusste und die Hirnforschung heute bestätigt. Resilienz, Selbstvertrauen und psychische Stärke durch Selbstwahrnehmung. Ein Neuropsychologe klärt auf.
In diesem Buch untersucht Neuropsychologe Dr. Chris Niebauer, wie unser Denken das Ego formt und unser Leben bestimmt. Er verknüpft östliche Philosophien, insbesondere den Buddhismus, mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und zeigt, wie wir durch das Loslassen des Egos Freiheit und Glück finden können. Praktische Übungen vertiefen das Verständnis.
Übungen und Gedankenspiele aus Neuropsychologie und Buddhismus, die unsere Wahrnehmung so verändern, dass wir die Wirklichkeit sehen können
208 Seiten
8 Lesestunden
Ich denke, also bin ich – das Ego ist das Zentrum unserer Selbstdefinition und leitet unser Erleben der Welt. Es ordnet, kategorisiert und bewertet unsere Realität, unterteilt sie in gut und schlecht, Erfolg und Misserfolg. Die linke Gehirnhälfte, aus der diese Denkmuster stammen, erzählt Geschichten und versucht, die Probleme zu lösen, die sie selbst geschaffen hat. Diese Denkweise beeinflusst unsere Gefühle und verstellt den Blick auf die Wirklichkeit. Der Neuropsychologe Dr. Chris Niebauer weist darauf hin, dass östliche Philosophien diesem „Denken“ misstrauen. Das buddhistische Dogma des „Nicht-Selbst“ lehrt, dass unser Ego nur durch den Denkprozess entsteht und in Wirklichkeit nicht existiert – es ist wie eine Fata Morgana. Dennoch ist es die Wurzel vieler unserer Probleme: ständige Bewertungen und Deutungen führen zu Trauer, Gefühlen der Unzulänglichkeit und seelischen Verstimmungen. Erst durch die Loslösung vom Ego können wir frei und glücklich leben. Der Autor zeigt, wie die linke Gehirnhälfte unsere Wahrnehmung lenkt und bietet kraftvolle Tools, Übungen, Meditationen und Gedankenspiele an, um die Strategien unseres Ichs zu erkennen. So können wir die Wirklichkeit so erfahren, wie sie ist – ganz nach dem Motto: Ich denke nicht, also bin ich!