Exploring the evolution of Georgia O'Keeffe's artistic journey, this book delves into her formative years from 1915 to 1918, highlighting her prolific output in various mediums such as charcoal, watercolor, and pastel. O'Keeffe's work during this time features a blend of observation and abstraction, with notable series that include abstract lines, organic landscapes, and nudes. While she later shifted focus to canvas, significant series on paper, such as charcoal flowers and aerial views, continued to emerge throughout her career, showcasing her enduring creativity and transformation of motifs.
»Ich habe diese Zeichnung mehrere Male gemacht – ohne, dass ich mich erinnert hätte, dass ich sie schon mal gemacht hatte – und ohne, dass ich je wusste, woher die Idee kam.« So wie Georgia O’Keeffe 1916 ihre Arbeitsweise auf Papier beschreibt, sind eine Vielzahl ihrer Arbeiten in Kohle, Aquarell, Pastell oder Bleistift entstanden: in Serie. Das Papier bot ihr einen Raum, frei zu experimentieren. Mit den Wiederholungen schuf sie sich ein Repertoire an Motiven und entwickelte ihre Formensprache weiter, Blatt um Blatt die Grenze zwischen Beobachtung und Abstraktion verwischend. Mit einer hervorragenden Werkauswahl aus vier Jahrzehnten bietet dieser Band erstmals einen umfassenden Blick auf O’Keeffes Arbeiten auf Papier – von den organischen Abstraktionen, Aktzeichnungen und Naturzyklen ihrer frühen Schaffensphase bis zu den Blumen, Porträts und Luftansichten der folgenden Jahrzehnte. In ihren Texten zeigen Samantha Friedman und Laura Neufeld, wie die Arbeit auf Papier das OEuvre der großen Künstlerin geprägt hat und erläutern ihre herausragende Stellung innerhalb der amerikanischen Moderne. GEORGIA O’KEEFFE (1887–1986) gehört zu den bedeutendsten amerikanischen Künstler*innen des 20. Jahrhunderts. Auf einer Farm in Wisconsin aufgewachsen, fanden ihre Bilder seit den 1920er-Jahren in New York große Aufmerksamkeit. Ab 1929 wurde die karge Landschaft New Mexicos zur Inspirationsquelle ihres Schaffens.
«Dadaglobe» war vom Initiator Tristan Tzara (1896–1963) als die Dada-Anthologie schlechthin gedacht. Geldmangel und organisatorische Schwierigkeiten liessen das Vorhaben jedoch scheitern. Wäre Dadaglobe 1921 tatsächlich veröffentlicht worden, hätten die mehr als 100 Kunstwerke und zahlreichen Texte von über 30 Künstlern aus sieben Ländern schon damals gezeigt, dass sich die zu Beginn eher nur regional bekannte Dada-Bewegung innert weniger Jahre zu einer weltweiten Kunstströmung entwickelt hatte. Mit «Dadaglobe Reconstructed» liegt das faszinierende Gesamtkunstwerk aus Bild und Text nun erstmals vor. Es beinhaltet Kunstwerke, die von den zur Mitwirkung eingeladenen Künstlern in den von Tzara aufgestellten Kategorien «Zeichnung», «Fotografie eines Kunstwerks», «Fotografisches Selbstporträt» und «Buchseitenentwurf» eingereicht wurden. Dazu kommen Gedichte und Prosa, die zahlreiche Künstler darüber hinaus an ihn schickten. Die nun vorliegende, auf jahrelanger umfassender Forschungsarbeit der amerikanischen Kunsthistorikerin Adrian Sudhalter basierende Zusammenführung dieser Werke wird begleitet von fachkundigen Essays, die Tzaras Konzept sowie die Geschichte von Dada und «Dadaglobe» auf dem neusten Stand der Forschung mit bahnbrechenden Erkenntnissen darstellen.
Als der Künstler Henri Matisse eines Tages die Silhouette eines Vogels aus Papier ausschneidet, ist ihm noch nicht bewusst, dass sich seine Kunst damit in eine völlig neue Richtung entwickeln würde. ›Matisse und sein Garten‹ erzählt im Stil des Künstlers, wie sein Alterswerk entstand. Es ist die Geschichte eines Mannes, der bis an sein Lebensende neugierig und aufmerksam blieb und dem es gelang, mit Schere und farbigen Papieren etwas Einmaliges zu erschaffen.