Exploring the complex relationship between ideals and reality, this book delves into how aspirations shape our lives and perceptions. It examines the tension between what we strive for and the truths we face, offering insights into human behavior and societal norms. Through a thought-provoking narrative, it invites readers to reflect on their own ideals and the impact these have on their reality.
Omri Boehm Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






In Zeiten, in denen grundlegende Normen in der Gesellschaft zerfallen und die öffentliche Debatte zunehmend von Aggression geprägt ist, wird die Notwendigkeit von stabilen Prinzipien deutlich. Diese Ideale sollen als Leitsterne fungieren, die Orientierung und Verbindlichkeit bieten. Das Buch thematisiert die Bedeutung von ethischen Grundsätzen und deren Rolle in einer polarisierten Welt, um einen konstruktiven Dialog zu fördern und das gesellschaftliche Miteinander zu stärken.
Der bestirnte Himmel über mir
Ein Gespräch über Kant | Eine originelle und zugängliche Annäherung an das Werk des großen Philosophen
- 352 Seiten
- 13 Lesestunden
Radikaler Universalismus
Jenseits von Identität | Ausgezeichnet mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2024
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden
Die Ideologie der Identität hält das gesamte politische Spektrum besetzt – während die Linke in Kategorien von race und gender kämpft, betreibt die Rechte Politik im Namen der Nation. Und der Universalismus? Geschrumpft auf eine leere Hülle. Denn der moderne Liberalismus ist alles andere als Humanismus: Anstatt die von Kant postulierten, absoluten Pflichten gegenüber den Menschen zu schützen, schützt der Liberalismus die Interessen der Bürger. Nicht ohne Grund prangern ihn deshalb viele als Rassismus an. Omri Boehm führt uns zurück zum Ursprung, zum radikalen Universalismus der jüdischen Propheten und ihrer Wiederentdeckung durch Immanuel Kant. Sein Buch ist ein eindringliches Plädoyer, diesen humanistischen Universalismus zum Leben zu erwecken.
Israel - eine Utopie
Ein hoffnungsvolle Vision für den Nahen Osten
Zwischen einem jüdischen Staat und einer liberalen Demokratie besteht ein eklatanter Widerspruch, sagt der israelische Philosoph Omri Boehm. Denn Jude ist, wer „jüdischen Blutes“ ist. In einem großen Essay entwirft er die Vision eines ethnisch neutralen Staates, der seinen nationalistischen Gründungsmythos überwindet und so endlich eine Zukunft hat. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich Israel dramatisch verändert: Während der religiöse Zionismus immer mehr Zuspruch erfährt, fehlt es der Linken an überzeugenden Ideen und Konzepten. Die Zwei-Staaten-Lösung gilt weithin als gescheitert. Angesichts dieses Desasters plädiert Omri Boehm dafür, Israels Staatlichkeit neu zu denken: Nur die Gleichberechtigung aller Bürger kann den Konflikt zwischen Juden und Arabern beenden. Aus dem jüdischen Staat und seinen besetzten Gebieten muss eine föderale, binationale Republik werden. Eine solche Politik ist nicht antizionistisch, sondern im Gegenteil: Sie legt den Grundstein für einen modernen und liberalen Zionismus.