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Carl Friedman

    29. April 1952 – 27. März 2020

    Carl Friedman ist eine niederländische Autorin, die für ihre bewegenden und eindringlichen Erzählungen bekannt ist. Ihre Werke erforschen oft die Komplexität familiärer Bindungen, Erinnerungen und die Auswirkungen der Vergangenheit auf die Gegenwart. Friedmans Stil zeichnet sich durch ein scharfes Auge für Details und ein tiefes Verständnis menschlicher Emotionen aus, wodurch sie den Leser auf eine Reise der Selbstreflexion und Empathie mitnimmt. Sie versteht es, die subtilen Nuancen der menschlichen Existenz mit bemerkenswerter Sensibilität einzufangen.

    De Afgezant
    Dostojevski's paraplu
    Supplement 95/96
    Zwei Koffer
    Vater
    Der graue Liebhaber
    • Der graue Liebhaber

      • 191 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Dieses Buch enthält drei Geschichten. Die Titelgeschichte spielt in einem jüdischen Dorf in Polen. Ein betagter Mann, der von einem Faulenzer ausgebeutet wird, wird von einem Esel getötet. Die zweite Geschichte, Heiliges Feuer, spielt in Groningen von 1971 bis 1992. Die Ich-Erzählerin ist eine freigeistige jüdische Journalistin. Der Sohn einer Freundin wird ein fanatisch orthodoxer Jude, was zu erheblichen Problemen für die Eltern führt. Schließlich erschießt der Sohn in Hebron einen Palästinenser, was im niederländischen Fernsehen gezeigt wird. In der dritten Geschichte reist die Ich-Erzählerin regelmäßig von ihrem Wohnort Amsterdam in ein belgisches Dorf, um sich um ihre todkranke Mutter zu kümmern.

      Der graue Liebhaber1996
      3,5
    • Supplement 95/96

      Schuim En As. Tabee, New York. De Virtuoos. Vriend Van Verdienste. Twee Koffers Vol

      Supplement 95/961995
    • Zwei Koffer

      • 157 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Um jüdisches Leben, jüdische Tradition geht es in dem Buch der niederländischen Autorin, die sich in Erinnerung an einen Kameraden ihres Vaters, der im KZ umkam, Carl Friedman nennt. Vor vierzig Jahren versteckte Chajas Vater, als er untertauchen mußte, zwei Koffer. Sie enthielten Bücher, eine alte Geige, Fotos und eine antike Statue. Und jetzt, pensioniert, so berichtet die Mutter Chaja, ist er mit all seiner verbliebenen Kraft auf der Suche nach jenen Koffern und damit auf der Suche nach einer längst verlorengegangenen Zeit. Chaja philosophiert unterdes mit dem weisen Herrn Apfelschnitt über das Wesen des Judentums und erlebt Augenblicke höchsten Glücks, wenn sie mit dem vierjährigen Simcha phantasievolle Ausflüge unternimmt.

      Zwei Koffer1993
      3,5
    • Vater

      • 120 Seiten
      • 5 Lesestunden

      "Als ich jung war, wollte ich mich für das, was mein Vater erleben mußte, rächen. Aber was ist Rache? Man kann sich nicht rächen, man draf sich nicht rächen. Unfreiheit könnte man mit Freiheit beantworten. Und Lieblosigkeit? Mit Liebe, denke ich." Carl Friedman Carl Freidman erzählt in "Vater" von den fünfziger Jahren in einer niederländischen Kleinstadt, von einer Familie mit drei heranwachsenden Kindern, für die der Zweite Weltkrieg immer noch andauert, denn der Vater "hat Lager", wie andere Menschen Zahnschmerzen oder Fieber haben. "Lager haben", diese sprachliche Wendung hilft den Kindern, das Unbegreifliche zu verstehen, es Außenstehenden zu erklären oder zu entschärfen, was der Vater von seiner Haft im Konzentrationslager erzählt. Ausgelöst von oft harmlosen Fragen der Kinder oder familiären Sorgen, werden seine Geschichten zu einem ständigen Schatten, der über der Familie liegt und manchmal selbst ein harmloses Sonntagsfrühstück zu einer Nervenprobe werden läßt.

      Vater1991
      3,5