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Joachim Fest

    8. Dezember 1926 – 11. September 2006

    Joachim Fest war ein deutscher Historiker und Journalist, der für seine Werke über Nazi-Deutschland bekannt ist. Seine Schriften befassten sich mit Schlüsselfiguren und Ereignissen dieser Ära, prägten die öffentliche Debatte und trugen zu einem tieferen historischen Verständnis bei. Fests kritischer Ansatz und seine Detailgenauigkeit machten ihn zu einer bedeutenden Stimme bei der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit in der deutschen Geschichtsschreibung.

    Joachim Fest
    Spandauer Tagebücher
    Fremdheit und Nähe
    Die schwierige Freiheit
    Hitler
    Im Gegenlicht
    Der lange Abschied vom Bürgertum
    • Der lange Abschied vom Bürgertum

      • 138 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Die Wiederherstellung der alten europäischen Ordnung war aber auch mit manchen Einbußen verbunden. Für Joachim Fest und Wolf Jobst Siedler zählt der Abschied vom europäischen Bürgertum zu den Verlusten, die mit den Katastrophen des 20. Jahrhunderts verbunden waren. In ihrem Gespräch mit dem Schweizer Publizisten Frank A. Meyer geht es um die Frage, ob mit dem Anbruch des neuen Jahrhunderts auch eine neue Ordnung heraufzieht, eine egalitäre Gesellschaft, die keine Schichten und Klassen mehr kennt.

      Der lange Abschied vom Bürgertum
      4,7
    • Im Gegenlicht

      • 406 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Kein Land hat die Sehnsucht der Deutschen mehr geweckt als Italien. Nirgendwo sonst gehen Vergangenheit und Gegenwart eine so spannungsreiche Verbindung ein, liegen Fremdes und scheinbar Vertrautes so eng nebeneinander. Joachim Fest hat dieses Land nicht auf der herkömmlichen Route bereist, sondern von Süden her. Dabei ist ein lebendiges, facettenreiches Bild entstanden. Stets wechseln sich scharfsichtige Beobachtungen mit pointierten Reflexionen oder packenden historischen Skizzen ab. Im Mittelpunkt jedoch stehen die Menschen, denen er begegnet ist. Ein brillant geschriebenes Reisejournal und zugleich viel mehr: ein literarisches Meisterwerk, kunstvoll komponiert und dennoch sehr persönlich.

      Im Gegenlicht
      4,5
    • Hitler

      Der Führer. Der Aufstieg

      • 2 Bände
      • 658 Seiten
      • 24 Lesestunden
      Hitler
      4,5
    • Spandauer Tagebücher

      • 671 Seiten
      • 24 Lesestunden

      Als sich für Albert Speer nach fast einundzwanzig Jahren die Tore des Spandauer Gefängnisses öffneten, wartete auf ihn nicht nur das Rohmanuskript seiner Erinnerungen, das einige Jahre später zu einem der größten, auch internationalen Memorenerfolge der Nachkriegszeit werden sollte. In den Jahren der Gefangenschaft hatte der ehemalige Minister des Dritten Reiches auch Tagebuchaufzeichnungen, Notizen, Briefe und andere Niederschriften aus dem "bestbewachten Gefängnis der Welt" heraus geschmuggelt: Tagebücher eines Häftlings, der als junger Mann die Zelle betreten hatte und sie als Sechzigjähriger wieder verließ; das einzige uns bekannte minuziöse Protokoll einer nahezu lebenslangen Gefangenschaft.

      Spandauer Tagebücher
      4,2
    • Nach dem Scheitern der Utopien

      Gesammelte Essays zu Politik und Geschichte

      • 447 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Als Journalist und als Herausgeber der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» hat Joachim Fest die publizistischen Debatten der Bundesrepublik geprägt wie kaum ein anderer. Seine Leitartikel und Kommentare widmen sich den großen Themen und Ereignissen der jüngeren Vergangenheit: Radikalenerlass und Deutscher Herbst, der Fall Filbinger und die TV-Serie «Holocaust», die gefälschten Hitler-Tagebücher und der Historikerstreit, zweiter Golfkrieg und ausländerfeindliche Gewalt sowie die Parteispendenskandale der Jahrtausendwende. Daneben setzt er sich in grundlegenden Essays mit 1968 und dem «zerstörten Traum» des utopischen Denkens auseinander. So entsteht ein lebendiges Panorama der politischen Kulturgeschichte, ergänzt durch wegweisende Aufsätze zu historischen Themen – das Vermächtnis eines unabhängigen Geistes und glänzenden Stilisten.

      Nach dem Scheitern der Utopien
      3,5
    • Bürgerlichkeit als Lebensform

      Späte Essays

      • 367 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Vermächtnis eines großen PublizistenJoachim Fests brillante Essays zeigen die thematische Bandbreite des begnadeten Stilisten: vom Dritten Reich und Problemen der Geschichtsschreibung über das Verhältnis der Intellektuellen zur Politik bis hin zu Literatur und Kunst.

      Bürgerlichkeit als Lebensform
      4,0
    • Eine hautnahe biographische Annäherung an Horst Janssen, der einer der bedeutendsten deutschen Künstler nach 1945 war. Die vertraute Freundschaft zwischen Joachim Fest und Janssen gibt diesem Buch seinen Reiz. Das Dokument eines spektakulären Lebens, und, um mit Janssen zu reden, ein „Picknick für die Phantasie“!

      Horst janssen. Selbstbildnis von fremder Hand
      4,0