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Bookbot

Christina Thomson

    Bellings goldene Kugel
    Die Galerie des 20. Jahrhunderts in Berlin 1945–1968
    Das Grafische Atelier Stankowski + Duschek
    Das Universum Klee
    • Logo, Leitsystem, Corporate Identity? waren Mitte des 20. Jahrhunderts noch in den Kinderschuhen, während sie heute zum Firmenimage gehören. Das Stuttgarter Grafikatelier Stankowski + Duschek war über Jahrzehnte eines der führenden Büros für Kommunikationsdesign in Deutschland. Es entstanden berühmte Markenzeichen für Unternehmen wie die Deutsche Bank, Viessmann und die Messe Frankfurt. Anton Stankowski (1906–1998) etablierte sich bereits in den 1930er-Jahren als Teil der Schweizer Avantgarde und festigte mit seinem 1951 gegründeten Büro in Stuttgart seinen Status als Pionier des Grafikdesigns. Karl Duschek (1947–2011) trat 1972 in das Atelier ein und wurde bald Partner. Gemeinsam entwickelten sie die Fähigkeit, komplexe Botschaften prägnant zu verdichten und in einprägsame Zeichensysteme zu verwandeln. Das Buch bietet einen faszinierenden Einblick in die deutsche Unternehmenskultur des späten 20. Jahrhunderts und stellt das Werk von Stankowski + Duschek durch Skizzen, Varianten, Entwürfe, Drucksachen und Firmenschriften umfassend vor. Es dokumentiert das Schaffen des Ateliers mit wissenschaftlichen Essays, Zeitzeugenberichten und einer vollständigen Liste aller Auftraggeber. Eine Ausstellung fand in der Kunstbibliothek, Berlin, Deutschland, vom 13.03. bis 28.06.2020 statt.

      Das Grafische Atelier Stankowski + Duschek
    • Die Galerie des 20. Jahrhunderts in Berlin 1945–1968

      Der Weg zur neuen Nationalgalerie

      • 368 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Die Geschichte der Berliner »Galerie des 20. Jahrhunderts« nimmt in den Monaten nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Anfang. Um den Verlust an Werken der »Entarteten Kunst« aufzuwiegen, unterstützte der Magistrat nach 1945 gezielt Ankäufe moderner und zeitgenössischer Kunst. Der Galerie kam beim kulturellen Wiederaufbau somit ein besonderer Stellenwert zu. Auch die spätere Teilung der Stadt Berlin bestimmte die Historie der Galerie und die zuweilen provisorische Unterbringung der Sammlung an verschiedenen Orten. Heute steht ihre ungewöhnliche Entwicklung stellvertretend für eine der spannungsreichsten Phasen in der deutschen Museums- und Zeitgeschichte. Mit rund 1800 Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Graphiken aus den Jahren 1910 bis 1968 ist die Sammlung in vorliegendem Band erstmals vollständig erfasst. Eine opulente Bildstrecke präsentiert hochkarätige Werke deutscher Künstler und internationaler Meister – von Beckmann, Dix, Schlemmer, Kirchner, Baumeister und Uhlmann bis zu Munch, Picasso, Kandinsky, Klee, Rothko und Bacon. Die einstigen Bestände der »Galerie des 20. Jahrhunderts« sind nun in der Neuen Nationalgalerie und im Kupferstichkabinett zu bewundern. Mit Beiträgen von Hanna Strzoda, Christina Thomson, Petra Winter und Alexander Jannasch.

      Die Galerie des 20. Jahrhunderts in Berlin 1945–1968