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Rafael Arozarena

    4. April 1923 – 30. September 2009
    Mararía
    Mararia
    • Mararia

      • 238 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Der Reisende hatte seinen Schatten und seine Präsenz über all den Wegen gespürt, die ihn nach Femés, das kleine Küstendorf auf der Insel Lanzarote, geführt hatten. Wer war Mararía? Eine Hexe? Eine Wahnsinnige? Wie wenn sie Teil des Landes und der Landschaft wäre, wie der Stein oder der Drachenbaum, schien die wunderschöne Mararía, die zum Gespenst ihrer selbst geworden war, zeitlos und zur Legende gemacht, an der Grenze zwischen Realität und Irrealität zu leben — oder zu sterben? Und der Reisende, besessen von dem Wunsch, dieses Leben wiederherzustellen, hatte begonnen zu forschen. So hatte er durch die Männer, die sie geliebt hatten — Isidro, der Grundbesitzer, Sebastián, der Bürgermeister, Don Ermín, der Arzt... — die tragische Geschichte dieser zu schönen Frau erfahren und die des Arabers, den sie heiraten wollte und den am Tag ihrer Hochzeit die jungen Männer des Dorfes, enttäuscht und eifersüchtig, die von Mararía zurückgewiesen worden waren, ermordet hatten, und die nie erfahren hatte, warum ihr Mann sie verlassen hatte... Aber all das war eine glaubwürdige, wenn auch dramatische Geschichte, und um Mararía schien nichts real zu sein... Mararía, die mit ihrer bloßen Anwesenheit die Bewohner von Femés wütend machte oder sie erschreckte... Mararía, von der man sagte, dass sie nachts auf den Wegen lauerte, den Männern zuflüsterte und, wenn sie sich näherten... Wer war Mararía?

      Mararia
      3,1
    • Mararía

      Kanarischer Roman - Ins Deutsche übertragen von Gerta Neuroth

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Der bekannteste Roman der kanarischen Inseln! Ein Mann reist in das einsame Bergdorf Femes auf Lanzarote. Doch der Lastwagenfahrer, der ihn mitgenommen hat, will ihn nicht hinfahren, sondern lässt ihn Kilometer vorher aussteigen. „Dort passieren Dinge“, meint er nur. In der Hitze steigt der Mann hoch in das Dorf. Und erfährt nach und nach die Geschichte Mararías. Mararía lebt in diesem Dorf, eine schöne Frau. Sie verschmähte die Burschen aus dem Dorf. Sie wollte der Einsamkeit entfliehen. Ein Affront! Der Hass der Dorfbewohner wird sie verfolgen. Zulgeich geht es um die Insel Lanzarote selbst, von der in eindringlichen Bildern erzählt wird. 'Mararía gehört zu den wenigen literarischen Werken, die nicht in ihrer Zeit verhaftet sind, die immer wieder neu entdeckt, die immer wieder neu geschaffen werden, die im Kopf der Leser ihre Zeit überleben.' Manuel V. Perera

      Mararía