Hinter der Fassade eines schlichten Wiener Mietshauses tun sich Abgründe auf. Im Mittelpunkt steht Johanna, eine attraktive Anwaltssekretärin um die dreißig. Vor einiger Zeit hat sie sich von ihrem Freund Robert getrennt - und hasst das Alleinsein. Rasch tröstet sie sich mit ihrem Nachbarn, dem Vorstadt-Casanova Gregor. Der wiederum hat ein Verhältnis mit Roberts verheirateter Schwester. Aus diesen unseligen Verflechtungen ergeben sich absurde, tragikomische Situationen, die Sadlon pointiert beschreibt - bis zum dramatischen Ende. » ein scharfer Blick für die kleinen und größeren Schräglagen des Lebens.« (Die Presse)
Magdalena Sadlon Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Magdalena Sadlon ist eine Autorin, deren Werke sich mit der Komplexität menschlicher Beziehungen und den psychologischen Abgründen menschlicher Erfahrung auseinandersetzen. In ihren Texten erforscht sie Themen wie Liebe, Verlust und die Suche nach Identität, wobei sie sich oft auf die Nuancen der Emotionen und inneren Konflikte ihrer Charaktere konzentriert. Ihr Stil zeichnet sich durch scharfe Einsicht und die Fähigkeit aus, die rohe, aber dennoch sensible Realität der menschlichen Psyche darzustellen. Sadlon bemüht sich, die authentische Essenz des menschlichen Daseins einzufangen und bietet den Lesern Reflexionen über ihr eigenes Leben und ihre Beziehungen.




Vo mne zbúraný chrám
- 75 Seiten
- 3 Lesestunden
33 básní v slovenčine a 18 básni v nemeckom alebo anglickom preklade spájajú témy židovský osud a holokaust. Ako v predslove píše popredná česká poetka Jana Štroblová, „Richter je básník, spontánně reagující i na sebenepatrnější podněty zvenčí. Schopností bezprostředních reakcí asnahou dodat obecnější platnosti i zážitkům nejsubjektivnějším pripomene tu a tam našeho již nežijícího Miroslava Holuba. U obou je všudepřítomná hořká, až nemilosrdná ironie a kritičnost k jakýmkoli iluzím, ať už osobním či společenským. Holub však měl aspoň jednu víru, a to víru ve všemocnost vědy. Takovou víru Richter nehlásá. Ke všeobsáhlé skepsi ho opravňuje i paměť krve, zadřená tříska židovské zkušenosti (...), jaká snad co do síly tragického prožitku nemá v současné poezii obdobu.“
Die wunderbaren Wege
- 191 Seiten
- 7 Lesestunden
Das lakonische Porträt eines schrecklich normalen Außenseiters – »eine kleine, stille Sensation«. Franzobel Ein Enkel der Monarchie, ein Sohn des Dritten Reiches – ein Kind Österreichs: Wachsam streift Jakob Sagmeister durch Wien. Keine Veränderung entgeht seinem Blick … Wie die meisten Wiener stammt Jakob aus der Provinz. Musiker sollte er nach dem Willen seiner Mutter werden, Lehrer wie sein Vater ist er geworden. Er unterrichtete Geschichte am Gymnasium, bis man ihn vorzeitig in den Ruhestand schickte, obwohl er vom Vorwurf der sexuellen Belästigung einer Schülerin freigesprochen wurde. Was ihm heute bleibt, sind die Passionen des Alltags – Kaffeehaus, Pfeife, Billard, Zeitungen und unregelmäßige Besuche in zwielichtigen Spelunken. Und seine Beobachtungen. Sein Lebenszweck ist das Sinnieren und Spazieren.
Entweder Olga
- 96 Seiten
- 4 Lesestunden