Bookbot

Elisabeth Günther-Schipfel

    9. August 1931 – 26. Juli 2023
    Irrlichter
    Abseits ausgetretner Fährten
    Erzgebirgs-Saga
    • Irrlichter

      • 360 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Irrlichter-ja, es hat sie gegeben, die unheimlichen, unruhig flackernden Lichtlinien der "Armen Seelen" in dem ausgedehnten Hochmoor um den sagenumwobenen Spitzberg auf dem Kamm des oberen Erzgebirges. Die Menschen in den einsamen Anwesen, den grenznahen Ortschaften und kleinen Städten hatte ein hartes Leben, schlugen sich durch als Kleinbauern, Holzfäller, Torfstecher und Bergleute. Sie waren aber aber auch "Pascher", Wilderer und Musiker. Das ist die Heimat des Volksdichters Anton Günther. Was wissen Sie authentisch von den Wirren an der Grenze, die das Erzgebirge in zwei Teile trennt, von Unterdrückung, Krieg und Vertreibung der deutschen Bewohner des böhmischen Erzgebirges? Wer erinnert sich noch der Leiden deutscher Kriegsgefangener in den Lagern der Uranbergwerke, die man die "Hölle von Joachimstahl" nannte? Dieses spannend geschriebene Buch in Romanform gibt darauf Antworten. Erlebnisberichte hunderter Zeitzeugen machen es lebendig und lebensnah. Gleichzeitig gibt das Buch auch einen aufschlussreichen und unterhalsamen Einblick in die Schicksale dieser Erzgebirger, die man mittellos in die fremde Welt hinausgejagte, die Trennung, Niedergang und Armut überwanden, zu neuen Höhen aufstiegen und doch sich seklbst und ihrer Heimat treu blieben. Ein Buch, das denen, die es schwer haben, Hoffnung macht!

      Irrlichter2019
    • Abseits ausgetretner Fährten

      Begebenheiten, Bilder und Gedichte aus der „wilden Ecke“ im Erzgebirge

      In besinnlichen Geschichten wird dem Leser dieses Buches die erzgebirgische Gemütlichkeit vor die Augen geführt. Auch der Humor des Erzgebirgers kommt nicht zu kurz, ein Humor, der nicht schallendes Gelächter auslöst, sondern eher verständnisvolles Schmunzeln und zum Nachdenken anregt. Rückblicke in die schweren Zeiten vor und nach dem Kriegsende 1945 zeigen, dass bei aller Entscheidungsfreiheit, die wir Menschen zu haben glauben, die Wurzeln der Zukunft meist in der Vergangenheit liegen.

      Abseits ausgetretner Fährten2014