Graparji - so haben wir gelebt
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden
Ein einzigartiges autobiografisches Dokument innerhalb der österreichischen Literatur. Die Beschreibung des Partisanenlebens im Zweiten Weltkrieg aus der Sicht des Vierzehnjährigen.



Ein einzigartiges autobiografisches Dokument innerhalb der österreichischen Literatur. Die Beschreibung des Partisanenlebens im Zweiten Weltkrieg aus der Sicht des Vierzehnjährigen.
Der Autor der Erinnerungen aus den Partisanentagen, erschienen unter dem Titel Graparji, gibt nun Einblick in die späteren Lebensjahre des ehemaligen Partisanenkuriers. Die Lebenserzählung beginnt mit der Rückkehr an den zerstörten heimatlichen Vinkl-Hof in Leppen im Mai 1945. Ein neuer Lebensabschnitt des jungen Tonci, wie er genannt wird, setzt an, und Haderlap blickt in seinen 'Erinnerungen an die Nachkriegsjahre' zurück auf nahezu sieben Jahrzehnte Freude, bitterer Augenblicke, Arbeit, Erfolg und Bemühungen um die Verwirklichung seiner Lebensträume. Im heimatlichen Eisenkappel/Železna Kapla engagiert er sich im slowenischen Kulturverein. Sein Berufsweg als Förster führt ihn aufs Gut des Grafen Goess in Gradisch bei Feldkirchen in Kärnten. Sein Leben ist nun erfüllt von Familie und Beruf, und er ist aktiv in Kulturvereinen und in der Jägerschaft. Er gestaltet für das sloweniche Programm von Radio Kärnten zahlreiche heimat- und berufskundliche Sendungen. Nach einem Gedichtband tritt er schließlich als 77-Jähriger mit seinen Erinnerungen an seine Widerstandszeit 'Graparji' an die Öffentlichkeit, die in der deutschen Übersetzung gesamtösterreichisch große Aufmerksamkeit erfahren hat. 'Morgenröte' zeichnet seinen Lebensweg im Nachkriegs-Österreich nach.
Erinnerungen eines Kärntner Slowenen an Frieden und Krieg
Ein einzigartiges autobiografisches Dokument innerhalb deer österreichischen Literatur. Das Partisanenleben im Zweiten Weltkrieg aus der Sicht eines damals Vierzehnjährigen. Schauplatz der Erzählung ist die Gegen um Eisenkappel/Zelezna Kapla in Südkärnten, die den Literaturkennern aus den Werken von Florjan Lipus und Maja Haderlap bekannst ist. In eindrucksvollen Szenen entsteht ein bewegendes Bild vom kargen Leben der Keuschler, Jäger und Holzarbeiter, von ihren Schicksalen und ihren bescheidenen Freuden. In diese Welt bricht 1938 mit der Annexion Österreichs der Nationalsozialismus mit aller Gewalt ein...