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Emil Tonev

    Man nannte ihn Ombre
    • Man nannte ihn Ombre

      • 254 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Das kinematografische Erzählen taucht in die unmittelbare Gegenwart ein - irgendwo am Rand Europas, in einem Land namens Bulgarien. Eine Gruppe von deklassierten, exotischen Balkan-Cowboys versucht, nach absurden Gesetzen in einer seltsamen Kohlenbauernkommune zu leben. Der Autor gelingt es, alle Schlüsselthemen der Balkanregion am Ende des 20. Jahrhunderts einzuführen - Emigration, Drogen, Einsamkeit, Unglauben, Korruption, Gewalt, manipulierte Presse, gleichgültiges Europa. "Western, Action und antike Tragödie streiten um das Genre des Werkes, das eigentlich eine tief menschliche Parabel über die Suche nach der Wahrheit ist, und der Held Ombre - ein außergewöhnlicher Balkanischer Forrest Gump, erhebt seine zerbrechliche Stimme gegen die Gewalt."

      Man nannte ihn Ombre2008
      4,0