Der glückliche See
- 250 Seiten
- 9 Lesestunden
Vier Geschwister und ihre Eltern versammeln sich 2022 am Ufer des Traunsees, um ihren Zusammenhalt in unsicheren Zeiten zu feiern. Doch Veränderungen und Turbulenzen sind unvermeidlich, und manche Dinge wiederholen sich. Diese Familie in Gmunden ist alles andere als gewöhnlich: Die Kinder heißen Jola und Aino, der Vater war Hausmann, während die Mutter als Fotografin arbeitete. Der Großvater war Professor und Hobbydichter, und die Familie ist in der Stadt bekannt. Heute sind die Geschwister Aino, Valentin, Jola und Leander zwischen 40 und 50 Jahren alt, leben zwischen den USA und Salzburg, und die Eltern sind geschieden. Trotz Humor, Herzlichkeit und einer Abneigung gegen Spießertum hat der widerständige Geist der Familie oft mit den Kompromissen des Alltags zu kämpfen. Die Zeiten werden schwieriger, Träume bleiben unerfüllt, und Schicksalsschläge scheinen jeden zu treffen. Anlässlich des Besuchs von Aino, die in New York lebt, kommen die Geschwister und Eltern an einem Sonntag im Januar im Haus des Vaters am Traunsee zusammen. Es ist ein wunderschöner und humorvoller Roman über eine Familie, die ihre Beziehungsnetze in alle Richtungen auswirft. Jan Kossdorff, geboren 1974 in Wien, debütierte 2009 mit „Sunnyboys“ und hat seitdem mehrere Romane veröffentlicht. Er lebt in Wien und am Traunsee und ist Vater von zwei Kindern.





