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Bookbot

Theodor Buhl

    1. Juni 1936 – 8. April 2016
    Winterkorn
    Winnetou August
    • Winnetou August

      • 315 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Der Krieg aus der Perspektive eines Jungen, der die Welt gerade erst entdeckt Mit höchster sprachlicher Verdichtung erzählt Theodor Buhl eine erschütternde Geschichte von Flucht und Vertreibung. Winnetou August ist die Geschichte einer Familie in Schlesien, die in den Wirren des letzten Kriegsjahres und der Monate danach um ihre Existenz kämpft. Und es ist die Geschichte des achtjährigen Rudi, der Schreckliches sieht und die Ereignisse zugleich als Abenteuer erlebt: das Näherrücken der Roten Armee, der Verlust des Elternhauses, die Flucht kreuz und quer durch Schlesien. Die Welt des Krieges ist für ihn eine geheimnisvolle Welt der Erwachsenen, in deren Mittelpunkt August steht, der Vater, eine beinahe mythologische Figur. Theodor Buhl formt aus Erinnerungen eine fast gespenstisch präzise literarische Vergegenwärtigung von Kriegsterror, die zugleich vorführt, wie Erinnerungen entstehen und eine Seele geformt wird. So nimmt.

      Winnetou August
    • Winterkorn

      Die Lebenserinnerungen der Jule Andersen

      • 203 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Jule Andersen war 72 Jahre alt, als ich sie kennenlernte. Für mich, den 45 Jahre Jüngeren, kam sie aus einer fremden Welt. Als fünftes von neun Kindern eines ungelernten Gelegenheitsarbeiters 1891 in Kiel geboren, entstammte sie der untersten sozialen Schicht, blieb – wie die meisten ihrer Geschwister – ohne jede Ausbildung und konnte niemals ein unabhängiges Leben führen. Das alles tat ihrem Selbstbewusstsein keinen Abbruch. Ihr waches Interesse für die Schicksale anderer Menschen und die politischen Tagesereignisse, ihre tiefsitzende Abneigung gegen die Männer, ihre vitale, bildhafte Sprache – eine Mischung aus Hochsprache und norddeutscher Mundart – und die Lust am Reden und Lachen bestimmten die Gespräche mit ihr. Das Material, aus dem ‹Winterkorn› entstanden ist, stammt überwiegend von Tonbandaufzeichnungen alltäglicher Lebenssituationen und manchmal auch aus Interviews – der ‹Klöterkasten›, wie Jule Andersen das Aufnahmegerät nannte, lief, ohne dass sie das im Geringsten störte, meistens mit, wenn ich in ihren letzten 12 Lebensjahren mit ihr zusammen war.»

      Winterkorn