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Anka Scharrelmann Hüchting

    Schweigende Liebe
    Von de, de vör uus weern
    • Schweigende Liebe

      Ein Liebesalmanach von Wilhelm Scharrelmann

      • 84 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Im Jahr 1920 erschien ein Liebesalmanach von Wilhelm Scharrelmann, der durch Aquarelle von Paul Hartmann ergänzt wurde. Als Rechtsinhaberin habe ich die Aquarelle minimiert und einige Erzählungen aus anderen Werken Scharrelmanns übernommen. Um junge Leser nicht abzuschrecken, wurden langatmige Formulierungen gekürzt. Unsere Sprache und das Liebesleben um 1900 unterscheiden sich stark von heute. Begriffe wie Scheidung oder Sex fehlen, während häufig Themen wie Krankheit, Verzicht, Tod und Einsamkeit vorkommen. Die zentrale Frage bleibt: Wo und wie finde ich den passenden Lebensgefährten? Mädchen wurden damals nicht über biologische Zusammenhänge aufgeklärt und erlitten oft gesellschaftliche Ausgrenzung bei ungewollten Schwangerschaften. Junge Männer entzogen sich manchmal der Verantwortung und wanderten aus. Liebe bedeutete damals die Gründung einer Familie und eine lebenslange Bindung in einer gesetzlichen Ehe unter dem Namen des Mannes. Töchter wurden oft im Alter von achtzehn Jahren über Verwandte an Partner vermittelt. Frauen wurden auf die Aufgaben im Haushalt vorbereitet, und finanzielle Mittel bestimmten oft den Bildungsweg. Heute stehen Frauen gleichberechtigt neben Männern im Beruf, während Väter bereit sind, ihre Kinder zu betreuen. Die Frage bleibt, wie sich „die Liebe“ in Zukunft darstellen wird. Ich hoffe, dass in der heutigen Medienwelt nicht nur Sexualität, sondern auch „Nächstenliebe“ im Vordergrund steht.

      Schweigende Liebe2017
    • Von de, de vör uus weern

      • 136 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Dies ist ein Buch für alle Generationen. Um Kindern das Lesen und Lernen der plattdeutschen Sprache zu erleichtern, beginnt das Buch zweisprachig: der Plattdeutsch sprechende Großvater beantwortet Fragen seines Enkels bezüglich eines Lesewettbewerbs. Es wird auch ein Heimathaus besucht, und in kleinen Sketchen wird die Welt der Gegenwart dargestellt. Einige Erzählungen aus der Zeit um den Zweiten Weltkrieg schildern das harte Leben der Menschen in dieser Zeit. Der dritte Abschnitt erinnert an den Großvater der Autorin, der die plattdeutsche Sprache sehr liebte und seiner Enkelin nahe brachte.

      Von de, de vör uus weern2012