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Erasmus Herold

    Erasmus Herold ist ein Schriftsteller, dessen Kriminalromane oft aus persönlichen Interessen schöpfen, seien es die komplexen Verstrickungen, die lebensnahe Beschreibung seiner Protagonisten oder die Einbindung der Geschichte seiner Heimat Ostwestfalen. Er schafft vielschichtige Erzählungen und nachvollziehbare Charaktere, die er in das reiche Gefüge der Geschichte und Gegenwart seiner Heimat einbettet. Herolds Hingabe an seine Themen zeigt sich darin, wie er fesselnde Geschichten verwebt, die bei den Lesern Anklang finden. Er ist Mitglied der Autorenvereinigung Das Syndikat.

    Das Lob der Torheit: Mit Illustrationen von Hans Holbein
    • Es tut halt so sauwohl, keinen Verstand zu haben, dass die Sterblichen um Erlösung von allen möglichen Nöten lieber bitten, als um Befreiung von der Torheit. -ERASMUS Mit seiner Schrift Das Lob der Torheit eckte der Humanist Erasmus von Rotterdam bei vielen seiner Zeitgenossen. Zu offen wandte er sich gegen die weltlichen Auswüchse von Religion und Kirche. Auf dem Konzil von Trient (1545) wurde das Buch - wie die meisten anderen Bücher von Erasmus - auf den Index gesetzt. Geschadet hat es der Torheit und ihrer Beliebtheit allerdings nicht. Heutigen Lesern erlaubt Das Lob der Narrheit nicht nur einen tiefen Einblick in das Denken eines der größten Europäer, sondern bietet mit seinen bissigen Kommentaren und scharfsinnigen Analysen auch weiterhin beste Unterhaltung. Stultitia beendet ihr Selbstlob mit Ironie: Und jetzt - ich sehs euch an - erwartet ihr den Epilog. Allein, da seid ihr wirklich zu dumm, wenn ihr meint, ich wisse selber noch, was ich geschwatzt habe, schüttete ich doch einen ganzen Sack Wörtermischmasch vor euch aus. Mit 83 Handzeichnungen von Hans Holbein der Jüngere.

      Das Lob der Torheit: Mit Illustrationen von Hans Holbein2020