Die Marzipanpiraten
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Der alte Niederstrecker, ein unverbesserlicher Pirat wie sein Vater und Großvater, denkt nie daran, sich zu ändern. Doch nach einem missglückten Überfall belagern die Piraten eine reiche Küstenstadt, um an ihr Gold zu gelangen. Plötzlich begegnen sie Hedwig, die fast gelingt, die Piraten mit ihrem Holzbein in die Flucht zu schlagen. In der gleichen Nacht wird der spanische Bäckergeselle Antonio gefangen genommen, nachdem er als Dieb aus der Stadt fliehen musste. Er hat merkwürdige Figuren dabei, die er mit Kindern aus Marzipan geformt hat. Diese „Marzipanpiraten“ versetzen Niederstrecker in Staunen, da sie ihn an seine Kindheit erinnern, als sein Großvater ihm süße Leckereien von einer Kaperfahrt mitbrachte. Hedwig versucht, Niederstrecker zu überzeugen, dass die Stadt voller dieser Süßigkeiten ist und dass sie besser Handel treiben sollten, anstatt zu plündern. Zunächst hält Niederstrecker das für absurd, doch schließlich findet er die Idee gar nicht so schlecht. Dies führt zu einem Streit mit seinem alten Kumpel Butt, der die Stadt lieber zerstören möchte, um an das Gold zu gelangen. Butt mobilisiert viele Piraten gegen Niederstrecker, und es kommt zur entscheidenden Auseinandersetzung, während die Kanonen bereitgemacht werden.
