Bei einem Unfall hat Antonia fast das Augenlicht verloren und danach eine einsame Entscheidung getroffen: Sie möchte die Mutter der toten Spenderin der Transplantate kennenlernen, mit denen sie wieder sehen kann. Sie hofft, so viel wie möglich über diese Frau zu erfahren, eine Malerin, jung, beliebt, schön. Und sie fragt sich, ob die Tote versucht, ihr etwas mitzuteilen. Denn seit der OP verfolgten Antonia Flashbacks. Als sie schließlich erkennt, dass sie manipuliert wird, schwebt ihre eigene Mutter bereits in Lebensgefahr. Und nur wenn Antonia sich dem Geheimnis ihrer eigenen Familie stellt, hat sie eine Chance, dem perfiden Spiel der anderen zu entkommen.
Dinah Marte Golch Bücher



Die vertrauten Feinde. An einem heißen Julitag mitten in den Sommerferien verschwinden zwei Kinder beim Spielen im Wald. Kurz darauf stirbt ein Mann in den Flammen seines verwahrlosten Hundehofs. Im Keller: Spuren der Vermissten. Der sonst so forsche Potsdamer Hauptkommissar Sigi Kamm steht vor einem Rätsel: Warum schweigen die beiden Mütter der verschwundenen Kinder? Er zieht die Psychologin Alicia Behrens zu Rate, die für ihre unkonventionellen Behandlungsmethoden bekannt ist. Schon bald fliegen zwischen ihnen die Fetzen und die Funken. Und je näher sie der Lösung des Falles kommen, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld, zwischen Freunden und Feinden, Wahrheit und Lüge. Die erfolgreiche Drehbuchautorin und Grimme-Preisträgerin Dinah Marte Golch spielt in diesem hochspannenden und klug komponierten Fall gekonnt mit den Erwartungen der Leser – ein rasantes Verwirrspiel und ein psychologischer Krimi der Extraklasse!
Zwei Wochen vor Weihnachten wird ein türkischer Abiturient brutal ins Koma geprügelt. Der einzige Zeuge, Rüdiger Brandt, fürchtet um das Leben seiner Familie, während der verzweifelte Vater des Opfers, Mutasim Akay, nur eines will: Gerechtigkeit für seinen Sohn. Unterstützung erhält er von der unkonventionellen Psychologin Alicia Behrens, die zusammen mit dem Hauptkommissar Sigi Kamm von der Potsdamer Mordkommission an dem Fall arbeitet. Beide überschreiten Grenzen in ihrer Arbeit – sie provokant und moralisch gerechtfertigt, er nicht immer juristisch sauber, aber erfolgreich. Als ein Mordanschlag auf Noyan Akay, den Gründer einer Anti-Rassismus-Bewegung, verübt wird, kümmert sich Alicia um Mutasim und den schweigenden Zeugen Brandt, der aus Angst vor dem Täter und um seiner Familie willen nicht reden kann. Der verzweifelte Wunsch nach Gerechtigkeit treibt Mutasim in die Ohnmacht, während Brandts Tochter von einem Fremden erpresst wird. Die Grenzen zwischen Opfer und Täter verschwimmen, und Alicia und Sigi erkennen, dass in diesem Fall nichts so ist, wie es scheint. Ein packendes, psychologisch tiefgründiges Krimidebüt entfaltet sich.