Greenwich Village ist schön am frühen Morgen. Nur für Wes nach seinem ersten Mal mit der Falschen nicht. Warum Lucy? Ausgerechnet sie! – In einem unentwegten Strom von Gegenwartserleben, Erinnerungen und Reflexionen erzählt Jesse Browner, wie Wes im Laufe dieses Tages damit (und mit sich selber) umgeht. Näher kann man Wes nicht kommen. Ein überraschendes, intensives – ein starkes Buch. Wes, der intelligente Kopf und siebzehnjährige Moralist, Wes, der sich selber analysiert und vervollkommnet, Literaturkenner und künftiger Schriftsteller, käme aus dem Clinch mit sich gar nicht mehr heraus, wenn … ja, wenn nicht im Laufe dieser vierundzwanzig Stunden die Gegenwart ihn echt fordern und aus seinem Bücherwurm-Vorstellungsleben lösen würde. Zwischen Party, Küche, Kino und Krankenzimmer dämmert ihm allmählich einiges. Vielleicht hat Lucy ja recht mit ihrem Spruch: Du kannst nicht gleichzeitig ein perfekter Mensch und erwachsen sein?
Jesse Browner Bücher
Jesse Browner ist ein Autor, dessen Werk sich tief mit der Komplexität der menschlichen Existenz und gesellschaftlicher Strukturen auseinandersetzt. Seine Romane, die oft vor zeitgenössischen Hintergründen spielen, erforschen Themen wie Entfremdung, die Suche nach Identität und den Einfluss des modernen Lebens auf zwischenmenschliche Beziehungen. Browners Stil zeichnet sich durch scharfe Beobachtung, tiefgründige Charakterpsychologie und präzise Sprache aus, die den Leser in seine sorgfältig gestalteten erzählerischen Welten zieht. Sein schriftstellerisches Schaffen wird durch seine Arbeit als Übersetzer ergänzt, wo er sich bedeutenden literarischen Beiträgen widmet.


From novelist and gracious host Jesse Browner comes a captivating exploration of the true motives behind our acts of hospitality. While we often view hospitality as a simple act of generosity—providing food, drink, and honor—there are deeper, sometimes darker motivations at play. Browner's insightful and witty guide redefines the art of entertaining through a historical lens. He takes us on a journey through Western civilization, beginning with a contemporary poker game where his delectable sandwiches leave the best players broke, and extending back to the ancient Greeks, whose divine beings judged mortals based on their hosting skills. Along the way, we encounter notable figures such as Hitler, who lectured guests on vegetarianism at his summer retreat; Gertrude Stein, a masterful hostess in Paris; and Lady Ottoline Morrell, whose gatherings were less successful. We also witness the extravagant feasts of Louis XIV at Versailles, where he meticulously controlled court behavior, and the Roman emperors, who entertained with lethal consequences. As engaging and enlightening as a delightful evening among friends, this book is essential reading for anyone who has ever accepted an invitation or pondered the reasons behind sending one.