Die Geschichte spielt auf einer Insel vor der Küste Venezuelas zu Beginn des Jahrhunderts. Théodora Lucile Palombio, eine sehr schöne junge Frau, wurde von ihrem ersten Mann verlassen und dann von einem zweiten Witwe. Sie ist die Mutter eines seltsamen kleinen Mädchens, Eova Luciole, das eines Tages Flügel aus dem Rücken entwickelt. In Panik ruft Théodora um Hilfe, und Octavio Monsarez, der in sie verliebt ist, kommt, um das Wunder zu begutachten. Während Eova von ihrem ersten Flug begeistert ist, ist ihre Mutter verzweifelt, während Octavio darüber amüsiert ist. Alles ändert sich, als sie Eova eines stürmischen Abends mit gebrochenen Flügeln in einem Baum finden. Von diesem Tag an ist das Verhältnis zwischen Théodora und Octavio angespannt. Ein unaufhörlicher Regen beginnt, das Dorf leidet, und die Dorfbewohner verhalten sich zunehmend gewalttätig. Bei der Beerdigung des Bürgermeisters werden Théodora und Eova angegriffen, was Eova dazu bringt, in Panik zu fliehen. Sie wird in ein Internat geschickt, wo sie Paco Aracas trifft, der sich in sie verliebt. Doch Eova ist im Internat unglücklich. Schließlich kehrt sie nach Hause zurück und verlobt sich mit Arturo, ihrem Freund aus Kindertagen.
Clara Dupont Monod Bücher


Brüderchen
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden
»Eine wunderbare Ode an das Leben.« Le Figaro Magazine Eines Tages kommt in einer Familie ein Kind zur Welt. Seine schwarzen Augen tanzen, verlieren sich im Ungefähren, ein verletzliches Wesen, das nie laufen lernen wird. Alle Liebe, alle Zeit gilt von nun an diesem ewigen Kind. Wie leben die Geschwister in seinem Schatten? Clara Dupont-Monod erzählt von einer Familie, die selbst im Schmerz noch Zuneigung und Frieden findet, Verbundenheit und Zuversicht. »Brüderchen« ist ein Roman voll existenzieller Kraft und karger Schönheit, so majestätisch wie die Berge der Cevennen, die diese Familie schützend umgeben. »Eine zarte, zerbrechliche Familiengeschichte. ... Ohne auch nur ein einziges Mal in kitschige Rührung abzugleiten, fühlt sich die Autorin Clara Dupont-Monod in die Geschichte der Familie ein. Erzählt leise, zurückhaltend, aber ungemein intensiv von Menschen, die nicht am Leid zerbrechen. Ihm standhalten, jeder auf seine Weise.« Christine Westermann, Stern »Ein Roman von überbordender Emotionalität und Vitalität.« Elle »Feinfühlig und treffend schildert die Autorin, wie der Lebensweg jedes Einzelnen durch die Geburt des Bruders bestimmt wird.« Le Monde des Livres »Ein aufwühlendes, intensiv und lebendig geschriebenes Buch.« Le Parisien Week-end Ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt des Lycéens und Prix Femina 2021