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Mario Andrea Rigoni

    Discorso sopra lo stato presente dei costumi degl'Italiani - Edizione diretta e introdotta da Mario Andrea Rigoni, testo critico di Marco Dondero, commento di Roberto Melchiori
    Das Massaker der Illusionen
    Gedichte
    Gespräche mit meinem Dämon
    Mein Freund Cioran. Einübungen ins Bewundern
    • Der Band, herausgegeben von Franziska und Hans Raimund, beleuchtet die Freundschaft zwischen dem italienischen Literaturprofessor und dem rumänisch-französischen Schriftsteller Emil M. Cioran. Er zielt darauf ab, den Menschen Cioran und seine radikalen Gedanken zu präsentieren, die auch heute noch relevant sind.

      Mein Freund Cioran. Einübungen ins Bewundern
    • DAS, WAS DAS BILD DARSTELLT Zwei schwarze, leere Autos parken am Rand einer gelben Schlucht. Der starke Kontrast der Farben ist schön, und du erfreust dich bewundernd daran, aber eine subtile Angst überfällt dich, denn das Ereignis bleibt ein ungelöstes Rätsel.

      Gedichte
    • Das Massaker der Illusionen

      • 308 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Wie Leopardi zu dem Ruf eines eher harmlosen Klassikers gekommen ist, dem allenfalls ein paar schöne, wehmütige Gedichte zu verdanken sind das ist einigermaßen schleierhaft. Er war, darin Schopenhauer ebenbürtig, einer der radikalsten Pessimisten des neunzehnten Jahrhunderts, und seine Kritik der Zivilisation erinnert an Nietzsche. Nur, daß er kein philosophisches „Hauptwerk“ hinterlassen hat, sondern ein immenses Sudelheft, den berühmten Zibaldone. Aus diesem dreitausendseitigen Konvolut hat Mario Rigoni die historischen und politischen Reflexionen Leopardis ausgezogen, eine Operation, durch die dessen subversive Kraft mit verblüffender Schärfe hervortritt. Ohne jede Rücksicht auf die Konventionen seiner Zeit, fern von rationalistischen Illusionen und utopischen Versuchungen, nimmt Leopardi Revolution und Reaktion, Demokratie und Diktatur, Fortschritt und Konservativismus ins Visier und führt unbarmherzig ihre Widersprüche vor. Einerseits erweist dieser Autor sich als genuiner Erbe Macchiavellis und Guicciardinis, andererseits greift er den Problemen unserer Tage vor. Er besteht darauf, die Dinge so zu sehen, wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. Das unterscheidet ihn von allen Ideologen, damals wie heute.

      Das Massaker der Illusionen
      4,4