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Jem Calder

    Ich möchte, dass Du glücklich bist
    Belohnungssystem
    • Ich möchte, dass Du glücklich bist

      Roman | »Ein zärtlicher Chronist des digitalen Zeitalters« The Guardian

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Chuck und Joey lernen sich in einer Bar kennen. Er ist Mitte dreißig, sie zwölf Jahre jünger. Seinen Ehrgeiz, Romanautor zu werden, hat er längst aufgegeben und arbeitet als Texter in einer großen Werbeagentur. „Lead Copywriter“, korrigiert er sich. Als Barista verdient Joey zu wenig für ein gutes Leben, heimlich träumt sie davon, als Dichterin Fuß zu fassen. In dieser Nacht verlassen sie die Bar gemeinsam und machen sich auf den Weg in Chucks Luxuswohnung. Joey betritt eine Welt, die nicht weiter entfernt sein können von ihrem beengten WG-Zimmer. Bald kann sie sich ein gemeinsames Leben vorstellen, aber da ist noch dieser eine dunkle Fleck in Chucks Vergangenheit. Witzig, schmerzhaft und wahrhaftig: Jem Calders I Want You to Be Happy ist die Geschichte von zwei Menschen, die in unserer Zeit nach Sinn und Verbindung suchen, dieses Ziel vielleicht verfehlen – und doch nicht aufgeben.

      Ich möchte, dass Du glücklich bist2026
    • Belohnungssystem

      »Ein zärtlicher Chronist des digitalen Zeitalters« The Guardian

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Wann haben Sie zuletzt eine komplette Shortstory gelesen, ohne Ihr Handy zu checken? Julia beginnt einen neuen Job als Köchin in einem paneuropäischen Restaurant und hat eine Affäre mit ihrem Chef. Nick will mit dem Trinken aufhören und anfangen zu schreiben, zieht jedoch zurück zu seinen Eltern. Sechs Männer verbringen ihre Zeit in einem Konferenzraum, während ein Algorithmus User miteinander vernetzt, bis die Verbindung abbricht. Jem Calder thematisiert Suchmaschinen, Selbstoptimierung, Onlinedating und Suchtverhalten sowie Isolation und Gentrifizierung. Die Figuren sind in einer ewigen Gegenwart gefangen und suchen nach einer passenden Lebensform. Durch die Erkundung ihrer Wahrnehmung der Realität zeigt Calder, wie eine Literatur der Hyperkonnektivität aussehen kann. So präzise und szenisch wurde unser digitales Zeitalter bislang nicht erfasst. Sally Rooney beschreibt das Werk als belebend und wunderschön, und hebt hervor, dass es beim Lesen neue Perspektiven auf die Gegenwart eröffnet. Samira El Ouassil lobt Calders Gespür für Sprache und seinen subtilen Witz, der die neurotischen Verhaltensmuster des algorithmisierten Individuums beleuchtet und die Erkenntnis tröstet, dass Ablenkung von Traurigkeit nicht dasselbe ist wie Glück.

      Belohnungssystem2022
      3,4