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Franz Josef Degenhardt

    3. Dezember 1931 – 14. November 2011
    Franz Josef Degenhardt
    Spiel nicht mit den Schmuddelkindern
    Der Liedermacher
    August Heinrich Hoffmann, genannt von Fallersleben
    Brandstellen
    Im Jahr der Schweine. 27 Lieder mit Noten.
    Kommt an den Tisch unter Pflaumenbäumen
    • Brandstellen

      • 318 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Der Roman „Brandstellen“ (1976) wurde von Horst E. Brandt (DDR 1977) verfilmt. Franz Josef Degenhardt erzählt die Geschichte des vergeblichen Kampf einer Bürgerinitiative gegen einen NATO-Truppenübungsplatz im Emsland. Erstaunlich ist, dass der Roman nicht an Aktualität verloren hat. Der Roman knüpft an Zündschnüre an, wir begegnen den erwachsen und den alt gewordenen Akteuren. Der Roman thematisiert die offiziellen Maßnahmen zum „Schutz der freiheitlich-demokratischen Rechtsordnung“ und zeichnet ein Bild der explosiven Atmosphäre in der Bundesrepublik von 1974. Ein Stück lesenswerte Zeitgeschichte.

      Brandstellen
      4,5
    • Fänä und seine Freunde, aufgewachsen in den engen Wohnungen eines roten Viertels und kaum älter als das 'Dritte Reich', wissen nicht, was das wirklich ist: Frieden. Ihre Väter, Arbeiter in einer kleinen Stadt des Ruhrgebiets, sind im Krieg oder im KZ gefallen oder erschossen. Die Dreizehn- und Vierzehnjährigen hecken Streiche aus, trinken einen Schnaps zuviel, leisten Kurierdienste, verteilen Flugblätter, helfen beim Bombenbasteln. Ihre Abenteuer und Erfahrungen verbinden sich zu einem plastischen Stück Zeitgeschichte und einem Roman von großer Eindringlichkeit. Zündschnüre hat einen so festen Bezugrahmen, daß man kaum glauben kann, daß es sich um einen frei erfundenen Roman handelt. Das Geschilderte besteht großteils aus Versatzstücken aus der Realität der damaligen Zeit. Der Roman füllt eine schmerzliche Lücke in den landläufig kaum vermittelten Geschichte der unteren Klassen in Deutschland.

      Zündschnüre
      3,0