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Kathrin Röggla

  • Katorin Regura
14. Juni 1971
Abrauschen
Das Wasser
Niemand lacht rückwärts
besser wäre: keine
Disaster awareness fair
Bauernkriegspanorama
  • Disaster awareness fair

    Zum katastrophischen in stadt, land und film

    • 53 Seiten
    • 2 Lesestunden

    Ein Doppelessay: In ihrem ersten Essay geht Kathrin Röggla den Verschränkungen von sozialen Landschaften und urbanem Raum nach. Im zweiten Essay des Bandes verfolgt die Autorin ihre Gedanken über die Beziehungen von Katastrophenlust, Gesellschaftskatastrophen und deren filmischen Reflexen. Kathrin Röggla hat einen bestechenden Doppelessay vorgelegt, in dem sie mit ihrem Gefühl für den Hintergrund und die Ursachen diverser zeitgenössischer Sprechweisen eine brillante Analyse unseres ambivalenten Umgangs mit Katastrophen liefert.

    Disaster awareness fair
    3,8
  • besser wäre: keine

    Essays und Theater

    • 411 Seiten
    • 15 Lesestunden

    Politisches Denken und radikales Sprechen – Kathrin Rögglas Essays und Theaterstücke. Unsere Realität gleicht einem Katastrophenfilm, einem worst-case-Szenario, einem Shakespeare’schen Königsdrama: Wirtschaftskrisen, Medien-Hysterie, private Paranoia. Kathrin Röggla setzt ihre kritische Phantasie und ihre kluge Sprachkunst dagegen. Sie analysiert und seziert den Zustand unserer Zeit: fiktive Alarmierungen, reale Ängste und falsche Sehnsüchte. Lustvoll und konsequent, geistreich und spielerisch durchleuchten ihre Essays und Theaterstücke unsere Gegenwart.

    besser wäre: keine
    3,4
  • Kathrin Röggla erzählt mit lakonischem Witz von unserem Leben und dem, was es sein könnte. Sie beleuchtet scharf unsere alltäglichen Sehnsüchte, Verwirrungen und Illusionen. Wortgewaltig arrangiert sie Großstadtszenarien, die unsere Gegenwart glasklar widerspiegeln.

    Niemand lacht rückwärts
    3,6
  • Das Wasser

    [Theater der Gegenwart]

    • 160 Seiten
    • 6 Lesestunden

    Jahrhundertdürre folgt auf Jahrhundertflut, große Schäden, enormes Leid: Warum handeln wir nicht? Warum kämpfen wir nicht geschlossen gegen die Klimakrise an? Warum lassen wir einen Generationenkonflikt zu? Eine unübersichtliche Gemengelage aus Angst und Verdrängung, Aktionismus und Bürokratie, leeren politischen Versprechungen und persönlichen Interessen scheint zielgerichtetes Tun zu verhindern. Braucht es wirklich ein »Kurzzeitchina«, um die Klimakatastrophe zu verhindern?Kathrin Röggla fügt der wissenschaftlichen Sprache eine künstlerische hinzu und verleiht dem Thema so neue Dringlichkeit.Mit einem Essay der Autorin zur Entstehung des Stücks sowie Anmerkungen und Nachwort von Björn Hayer.

    Das Wasser
    3,2
  • Abrauschen

    Roman

    • 121 Seiten
    • 5 Lesestunden

    Abrauschen - von Berlin-Neukölln nach Salzburg und wieder zurück. Frech und geistesgegenwärtig erzählt Kathrin Röggla von einer rasant-komische Reise durch die Großstadt, die Provinz, das Leben und die Sprache. »Ein unentwegtes Crossover von Slang, Straßenstimmen, Wortspielen und Poesie. Die Sprache von Abrauschen ist schnell und gelenkig, beweglich genug, um die irrwitzig dahin- und durcheinanderschießenden Phänomene dieser 90er-Jahre-Welt einzufangen.« Uwe Pralle, Frankfurter Rundschau

    Abrauschen
    3,3
  • Kathrin Röggla schreibt differenziert und geradezu artistisch in der Wahl der literarischen Mittel, und der Leser, der sich womöglich als Mitläufer ertappt fühlt, lässt sich gern von der Souveränität der jungen Autorin anstecken. Das ist intensive Unterhaltung auf höchstem Niveau. Hauptsache man ist dabei, ganz dicht dran. Keinen Moment verpassen. Immer in Bewegung bleiben, auch so kommt man schließlich voran - und nicht vergessen: sich immer klasse dabei finden, kann ziemlich hilfreich sein. Kann aber auch knallen, doch wo gibt es sonst noch Reibung, Widerspruch; fließende Übergänge sind ja allerorts gefragt, und so manche glauben auch daran. Von dem, was man so leichtfertig unter „Gegenwart“ zusammenfasst, handeln diese Texte. Orte werden mit darin abgelagerten Gesprächsartikeln, Gesten und Riten verschränkt, so entstehen mental maps, Skizzen einer sich stark verändernden Stadt und Gesellschaft.

    Irres Wetter
    3,0
  • Nachtsendung

    Unheimliche Geschichten

    • 288 Seiten
    • 11 Lesestunden

    Kathrin Röggla erzählt von unserer Gegenwart. Unheimliche Szenen ereignen sich. Und wir sehen zu. Die täglichen Bilder unserer Wirklichkeit gleichen Horrorszenen. Jemand ist dabei. Jemand sieht zu. Sind das wirklich wir? Kathrin Röggla schaut genau hin. Sie erzählt unheimliche Geschichten und entdeckt Risse, tote Winkel und das Unheimliche unserer Gegenwart. Gefahrenzonen breiten sich aus, es herrscht Desorientierung, Kommunikation bricht zusammen. Das betrifft das politische Reden, den wutbürgerlichen Aktivismus, den Absturz des Mittelstandes ebenso wie das Familientreffen in der deutschen Provinz. Sie entwirft politische, soziale und private Szenarien, die sich zu einem Nachtbild unserer gespenstischen Gegenwart zusammensetzen.

    Nachtsendung
    3,1
  • Die Alarmbereiten

    • 189 Seiten
    • 7 Lesestunden

    Sind wir die Helden in einem Katastrophenfilm? In sieben Prosastücken erzählt Kathrin Röggla von der Bedrohung und der Magie einer Welt in Alarmbereitschaft. Brennende Wälder, fliehende Tiere, Panikeinkäufe. Experten, Schaulustige und Beteiligte stieren auf die Katastrophe. Und fragen sich: »hat man jetzt überlebt?«. Entwarnung wird nicht gegeben. Eine Welt im Ausnahmezustand: Finanzkrise, Klimakatastrophe, Entführungsfälle – das Leben wird zum Worst-Case-Szenario. Und dadurch dramatisch. Eine gespenstische Hetzjagd. Oder sind diese Panikszenen eine große Fiktion? Kennen wir diese bedrohlichen Sicherheitslücken, spektakulären Rettungsaktionen und exklusiven Berichterstattungen nicht aus den Filmen des Hollywood-Kinos? Sind wir die Helden in einem Katastrophenfilm? Kathrin Röggla spielt diese Katastrophen-Szenen durch und entlarvt ihre Dramaturgie. In acht Prosastücken erzählt sie von der Bedrohung und der Magie einer Welt in Alarmbereitschaft. Sie führt uns die trügerischen und verführerischen Geschichten unserer panischen Gegenwart vor Augen.

    Die Alarmbereiten
    3,0
  • Really ground zero

    11. september und folgendes

    • 109 Seiten
    • 4 Lesestunden

    Kathrin Rögglas literarischer Bericht aus New York über den Terroranschlag vom 11. September und die Folgen.Kathrin Röggla war am 11. September nur etwa einen Kilometer vom World Trade Center entfernt. »zunächst stand ich vor der frage, was ich damit mache, mit diesem haufen an authentizität, mit diesem scheinbaren aufgehen in einem Ereignis, in diesem zu großen bild, in das man plötzlich wie eingezogen ist oder eingezogen wurde.« In der Folge verfasste sie eine Serie von Texten, die die Veränderungen in New York in den Blick nehmen. Sie beschreibt die Reaktion der Amerikaner auf die Anschläge, lässt einzelne Leute zu Wort kommen, beobachtet das Geschehen in den Straßen von New York und kommentiert die Inszenierung amerikanischer Politik in den Medien. Über die momentane Aktualität hinaus versucht sie, Muster amerikanischer Wirklichkeit sichtbar zu machen.

    Really ground zero
    3,0