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Wolfgang Frühwald

    2. August 1935 – 18. Januar 2019
    Goethes Hochzeit
    Goethes Ehe
    Max Frisch
    Zeit der Wissenschaft
    Werke. Ausgew. u. eingel. v. Karl-Heinz Hahn
    Gedichte der Romantik
    • Gedichte der Romantik

      • 532 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Dieser Band, herausgegeben von Wolfgang Frühwald, Romantik-Kenner par excellence, eröffnet einen einzigartigen Zugang zur romantischen Lyrik in ihrer ganzen Vielfalt. Präsentiert werden die wichtigsten Autoren, Themen und Formen. Wo immer möglich, folgen die Texte den Erstausgaben. Ein umfangreicher Anhang mit Erläuterungen, Registern zu Themen, Leit- und Bildworten und eine ausführliche Einleitung erschließen die lyrischen Meisterwerke einer Epoche. „Es ist ein Band, der sich durch seinen Umfang wie auch in seinem Anhang auf das sorgfältigste und findigste auszeichnet.“ (Karl Krolow) - „Der Band ist richtungweisend, höchst brauchbar und empfehlenswert“ (Colloquia germanica) - „Unvergleichlich“ (Wulf Segebrecht, Germanistik) - „Ein Musterexemplar. der Anhang kann mit weit über hundert Seiten seinesgleichen in anderen Verlagen wohl suchen“ (Die Presse, Wien) - „Vorbildlich in der Anlage. Grundlage für intensive Studien. reizvolles Lesebuch“ (HR)

      Gedichte der Romantik
      4,6
    • [Furhmann, Horst] Frühwald, Wolfgang. Zeit der Wissenschaft - Forschungskultur an der Schwelle zum 21. Jahrhundert. Köln, DuMont, 1997. 8°. 304 Seiten. Softcover / Kartoniert. Sehr guter Zustand. Mit handschriftlicher Widmung von Wolfgang Frühwald an den Historiker Horst Fuer Horst Fuhrmann - den Freund der DFG - Bonn 26.9.97 - Wolfgang Frühwald.

      Zeit der Wissenschaft
      4,0
    • Als Christiane Vulpius am 12. Juli 1788 Goethe eine Bittschrift ihres verarmten Bruders Christian überreichte, nahm eine ganz besondere Lebenspartnerschaft ihren Anfang. In der sechzehn Jahre jüngeren Frau aus bedrängten Verhältnissen fand der Dichter eine Partnerin, die ihn mit Lebenslust, Weiblichkeit und handfest-praktischem Sinn im bürgerlichen Leben befestigte – und zugleich seine Verse beflügelte. Von Anfang an aber, über die Geburt von fünf Kindern und über die späte Eheschließung im Jahre 1806 hinaus, mußte Goethe diese Verbindung gegen Legendenbildung, Klatsch und Vorurteile am Weimarer Hof verteidigen. Den qualvollen Tod seiner Frau (1816) ertrug der Dichter nicht aus der Nähe, doch fand er so innige wie todestraurige Verse für ihren Verlust: »Der ganze Gewinn meines Lebens / Ist ihren Verlust zu beweinen.«

      Goethes Ehe
      4,0
    • Goethes Hochzeit

      • 78 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Als Goethe am 19. Oktober 1806 zum Entsetzen der Weimarer Gesellschaft die Mutter seines fast erwachsenen Sohnes heiratete, lag eine krisenhaft zugespitzte Folge traumatischer Ereignisse hinter ihm: Schillers Tod am 9. Mai 1805, Nierenkoliken, die ihm das Leben zur Hölle machten, schließlich am 14. Oktober 1806 der Sieg von Napoleons Truppen bei Jena und Auerstedt: Weimar war freigegeben zur Plünderung, der Tod allgegenwärtig. Nie stand das mögliche Ende Goethe so nah vor Augen, und er wollte, so wird gesagt, Frau und Sohn im Falle seines Todes versorgt wissen. Doch ist das als Erklärung für seine späte Heirat hinreichend? Wolfgang Frühwald zeigt, daß es wirklich Liebe war, die Goethe zu diesem Schritt bewog – eine Liebe, die sich nicht mehr um die feinsinnige Trennung von Sexualität und Freundschaft, bürgerlicher Ehe und Triebbefriedigung scherte. Der Nachweis gelingt Frühwald in einer packenden Synopse des Schicksalsjahres 1806 sowie in der Betrachtung von poetischen Texten, in denen Goethe »Barrieren gegen den Tod« errichtete.

      Goethes Hochzeit
      3,0
    • Der Erzähler entdeckt das Tagebuch seines Urgroßvaters, eines Arztes im böhmischen Hinterland, der nach einem gescheiterten Selbstmordversuch mit dem Schreiben begann. Stifter widmete über zwei Jahrzehnte dieser Erzählung, die er als sein Lieblingskind betrachtete. Entstanden zwischen 1840 und 1841, wurde sie erstmals in der Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode veröffentlicht. Die vollständige Neuausgabe, herausgegeben von Karl-Maria Guth, erschien 2015 in zweiter Auflage und basiert auf der Ausgabe von 1959. Die Paginierung dieser Ausgabe wird in der Neuausgabe zeilengenau als Marginalie aufgeführt. Das Cover zeigt ein Bild von Angelo Bronzino. Adalbert Stifter wuchs in bescheidenen Verhältnissen im Böhmerwald auf, bevor er nach Wien zog, wo er zwischen bürgerlicher Berufstätigkeit und künstlerischem Schaffen als Maler und Schriftsteller pendelte. Nach anfänglichem Erfolg als Novellist stürzte er nach vernichtenden Kritiken in Krisen. 1854 fand er als Schulrat wirtschaftliche Stabilität, die ihn jedoch geistig unterforderte und seine künstlerische Schaffenskraft anregte. Nach jahrelangem Alkoholmissbrauch war seine Gesundheit angeschlagen, und 1868 nahm er sich das Leben. Stifters zentrale Motive sind die ethische Kraft des sanften Gesetzes und das Wechselspiel von Höhen und Tiefen der Natur und des Menschen. Seine detailgetreuen Erzählungen zählen zu den Hauptwerken des Realismus.

      Insel Taschenbuch - 1108: Die Mappe meines Urgrossvaters
    • Scheiden tut weh, singt das Kinderlied, und fügt hinzu: Aber dein Scheiden macht, dass jetzt mein Herze lacht. Dieses Buch ist ein wertvoller Begleiter, dessen Texte tief in eine Leidenschaft eintauchen, die wir verloren glaubten. Sie erzählen von Verzweiflung, Hoffnung und der Möglichkeit, zu bestehen. Abschied und Trennung sind schmerzhafte Aspekte des Lebens, doch es gibt auch ein Glück in den Abschieden, nicht nur beim Wiedersehen. Diese Erfahrungen gehören zu den Urszenen des menschlichen Lebens, besonders in der Moderne. Poeten, Maler und Musiker haben den Abschied in ihren Werken thematisiert, da die Trennung von Geliebten, Heimat und Freunden sowie der Abschied vom Leben Teil unserer Bestimmung ist. Leidenschaftliche Briefe und Wahnsinnstaten sind nicht mehr Ausdruck des Willkommens, sondern gehören dem Ende, der Krise und dem Gehen an. Die größten Dichter und Sänger haben zeitlose Abschiedsszenen geschaffen, die unzähligen Menschen seit Jahrhunderten ihre Lebensrealität spiegeln. So wird der Abschied von Romeo und Julia nach der Liebesnacht zur Kernszene einer der großen Geschichten der Literatur. Rilkes Sonette an Orpheus erinnern uns: Sei allem Abschied voran, als wäre er hinter dir, wie der Winter, der eben geht.

      Vom Glück des Abschieds