Jenseits des Horizonts
Raum und Wissen in den Kulturen der Alten Welt
Wann lernte der Mensch Naturphänomene zu deuten und die Zeit einzuteilen? Wann entwickelte er Schrift und Zahlensysteme? Wie gestaltete er den urbanen und sozialen Raum? Mit welchen Methoden hat er den Horizont beobachtet und die Erde vermessen? Wie hat er sich den Kosmos vorgestellt, Karten entworfen und Klangräume erzeugt? Seit jeher bewegt sich der Mensch im Raum und reagiert auf ihn. Er beobachtet und gestaltet ihn, durchdringt ihn geistig und macht ihn sich auf verschiedenen Wegen zu Eigen - durch den Bau ganzer Stadtlandschaften genauso wie durch die medizinische Erforschung des Körper-Raumes. Über 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben fünf Jahre lang im Rahmen des Berliner Exzellenzclusters TOPOI geforscht. Sie haben Mesopotamien, Ägypten, Griechenland und Rom sowie das prähistorische Mitteleuropa einer vergleichenden Analyse unterzogen. Als Ergebnis sind Bausteine einer Kulturgeschichte von Raum und Wissen entstanden, die an vielen Stellen mit neuen Deutungen aufwartet und in ihrer Aktualität und heute noch spürbaren Wirkung verblüffend ist.













