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Stephen Becker

    Stephen Becker war ein amerikanischer Autor, Übersetzer und Lehrer, dessen Fiktion sich durch eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Weltkultur und menschlichem Verhalten auszeichnet. Seine Romane erforschen häufig komplexe Fragen der Gerechtigkeit sowie die Notwendigkeit von Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung. Becker schildert mit feinem Gespür die Suche nach „Anmut unter Druck“ und untersucht gesellschaftliche Strukturen und deren Grenzen. Seine Werke stellen einen bedeutenden Beitrag zur zeitgenössischen Fiktion dar und führen existenzielle Prämissen sowie Reflexionen über die Sinnfindung innerhalb gesellschaftlicher Ordnungen ein.

    Der letzte Mandarin
    Mit dem Tod einen Bund
    Klug bauen. Basics für eine lebendige Gottesbeziehung
    Der letzte Mandarin. Roman
    Der chinesische Bandit
    Mit dem Tod in einem Bund
    • Der letzte Mandarin. Roman

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Ein amerikanischer Soldat auf der Suche nach einem japanischen Kriegsverbrecher durchstreift die Straßen und Gassen des kriegsgeplagten Peking. Peking, 1948. Inmitten eines brutalen Winters ziehen die Kommunisten die Zügel über die alte Hauptstadt an und bereiten sich auf einen Schlag vor. Bauern hungern, Studenten randalieren, die Polizei schlägt zu, und eine ganze Stadt zittert am Rande einer Revolte. Vor einem Jahrzehnt war Maj. Jack Burnham ein amerikanischer Zivilist, der in China lebte, als die Japaner einmarschierten. Jetzt ist er zurückgekehrt, um einen berüchtigten Kriegsverbrecher zu fangen, bevor Peking in die Hände der Roten Armee fällt. Kanamori Shoichi vergewaltigte, ermordete und plünderte sich während des Zweiten Weltkriegs durch China – er brach auch Burnhams Nase. Wenn er gefasst wird, wird Kanamori vor ein Tribunal gebracht und muss für seine Verbrechen, groß und klein, bezahlen. Doch einen Mann in einer verwüsteten Stadt mit Millionen von Einwohnern zu finden, ist keine einfache Aufgabe. Glücklicherweise hat Burnham die Hilfe einer schönen chinesischen Ärztin, die bereit ist, ihrem Volk zu helfen, Gerechtigkeit zu finden, sowie sein eigenes Expertenwissen über die Sprache und Kultur. Doch als er Kanamori schließlich findet, wird das Aufeinandertreffen, nach dem Burnham so lange gesucht hat, weit seltsamer und gefährlicher sein, als er je gedacht hätte.

      Der letzte Mandarin. Roman1990
    • Der Shan

      • 341 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Der Konflikt zwischen Ost und West entfaltet sich in einer abgelegenen Ecke von Burma in dieser elektrisierenden Saga des Meistererzählers Stephen Becker. In den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg reiste der in Harvard ausgebildete Anthropologe Greenwood in die Shan-Staaten im östlichen Burma, um die Menschen von Pawlu, einem isolierten Bergdorf, zu studieren. Er verliebte sich in die Einheimische Loi-mae und zeugte eine Tochter, doch als der Krieg weltweit ausbrach, ließ Greenwood seine Familie zurück, um für die Alliierten zu kämpfen. 1949 kehrt er nach Pawlu zurück, um einem alten Freund zu helfen, der vor der Roten Armee Chinas auf der Flucht ist – einem Freund, der behauptet, im Besitz der vermissten Knochen des Peking-Menschen zu sein. Doch Greenwood wird in Burma nicht mit offenen Armen empfangen. Loi-mae hat einen neuen Ehemann, der der Rückkehr ihres ehemaligen Liebhabers nicht wohlgesonnen ist, und das Dorf ist von Angriffen des wilden Wa, eines gefürchteten Kopfjägerstammes, beschäftigt. Als eine Gruppe von geflüchteten chinesischen Soldaten ankommt, ist die Bühne für ein dramatisches Aufeinandertreffen bereitet, bei dem Greenwood alles riskiert, um die Menschen zu retten, die er liebt.

      Der Shan1989
    • Der letzte Mandarin

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Ein amerikanischer Soldat auf der Suche nach einem japanischen Kriegsverbrecher durch die Straßen und Gassen des kriegsgeplagten Peking. Peking, 1948. Inmitten eines brutalen Winters ziehen die Kommunisten ihren Würgegriff um die alte Hauptstadt enger und bereiten sich auf einen Schlag vor. Bauern verhungern, Studenten randalieren, die Polizei schlägt zu, und eine ganze Stadt zittert am Rande eines Aufstands. Vor einem Jahrzehnt war Maj. Jack Burnham ein amerikanischer Zivilist, der in China lebte, als die Japaner einfielen. Jetzt ist er zurückgekehrt, um einen berüchtigten Kriegsverbrecher zu fangen, bevor Peking in die Hände der Roten Armee fällt. Kanamori Shoichi hat während des Zweiten Weltkriegs durch China vergewaltigt, gemordet und geplündert – er hat auch Burnhams Nase gebrochen. Wenn er gefasst wird, wird Kanamori vor ein Tribunal gebracht und muss für seine Verbrechen, groß und klein, bezahlen. Aber einen Mann in einer verwüsteten Stadt mit Millionen von Einwohnern zu finden, ist keine einfache Aufgabe. Glücklicherweise hat Burnham die Hilfe einer schönen chinesischen Ärztin, die bereit ist, ihrem Volk zu helfen, sowie sein eigenes Fachwissen über die Sprache und Kultur. Doch als er Kanamori schließlich findet, wird die Konfrontation, nach der Burnham so lange gesucht hat, weit seltsamer und gefährlicher sein, als er je gedacht hätte.

      Der letzte Mandarin1987
    • Dieser Roman, für den André Schwarz-Bart den Prix Goncourt erhielt, ist unvergessen. Diese Jahrhunderte zurückverfolgte Leidenschronik einer jüdischen Familie ist »nicht ein bloßes Dokument des Grauens«, sagte der Autor in einem Interview, »vielmehr vor allem ein Buch der Liebe und Versöhnung – auch der Versöhnung mit Deutschland«. »Die Geschichte des jüdischen Leidens, eine Legende, ein Märchen, ein heiliger Text. Unfassbar traurig. Von den Progromen des Mittelalters nach Auschwitz. Große Literatur.« Clemens Meyer

      Der Letzte der Gerechten1973
      4,4