George Smiley, Chef des britischen Geheimdienstes, soll nach einer gescheiterten Operation seinen Posten räumen. Doch da stellt sich heraus, dass einer seiner Leute ein Doppelagent ist, der insgeheim für Moskau arbeitet. Smiley setzt sich auf seine Fährte und gerät dabei, als Tarnung selbst zum »Maulwurf« geworden, mitten ins Reich des großen Gegners im kalten Krieg… Große TV- Doku „Der Taubentunnel“ ab 20. Oktober 2023 auf Apple TV+
Rolf Soellner Bücher





An den Wassern von Babylon. Roman
- 496 Seiten
- 18 Lesestunden
Zwei Concordes fliegen von Tel Aviv nach New York zur UN-Konferenz für Friedensverhandlungen im Nahen Osten. An Bord sind Soldaten, Kriegsgegner und Würdenträger, doch eine Bombe ist ebenfalls dabei. Nach einer Bruchlandung in der Wüste müssen die Überlebenden gegen eine übermächtige Terroristenarmee kämpfen.
Das Mädchen aus der Kasbah
- 200 Seiten
- 7 Lesestunden
Der Emanzipationsversuch einer freiheitsdurstigen Algerierin Die Kasbah mir ihren verfallenen Gassen, den in Armut und Gottesfurcht lebenden Frauen, den durch die Straßen streunenden, arbeitslosen jugendlichen: Hadda setzt alles daran, diese Welt zu verlassen und die Fesseln ihrer traditionellen weiblichen Rolle zu sprengen. Hadda hat minzgrüne Augen und eine Wespentaille, ist sonst aber viel zu mager und zu dunkelhäutig, um die Mütter in der Kasbah für sich einzunehmen. Eigentlich will sie von Männern nichts wissen, am wenigsten von ihrem Vetter, mit dem sie nach dem Willen der Mutter verheiratet werden soll. Weil sie jedoch gerade die Dreißig überschritten hat und man schon munkelt, sie werde wohl keinen Mann mehr bekommen, beschließt Hadda, die Telefonnummer zu wählen, die ihr Nassib, Sohn einer politisch einflußreichen und in unerhörtem Luxus lebenden Familie, ein halbes Jahr zuvor in unzweideutiger Absicht zugesteckt hat. In der Hoffnung, diesen Playboy zur Heirat bewegen zu können, kommt sie plötzlich ganze Nächte nicht nach Hause, versetzt die Mutter in Angst und Schrecken, ignoriert das Getuschel der Frauen in der Kasbah. Doch der Traum, in das Algier der Kinopaläste, der luxuriösen Villen und Gärten überzuwechseln, ist bald ausgeträumt: Als Hadda schwanger wird, zeigt sich, daß Nassib nicht daran denkt, sie zu heiraten. Da kommt es zur Katastrophe.
Reihe Hanser: Freitag oder das Leben in der Wildnis
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden
Wie einst bei Defoe strandet auch Tourniers Protagonist auf einer kleinen Südseeinsel, übernimmt die Kontrolle und trifft auf Freitag, den Wilden, den er als Sklaven hält. Doch mit Freitag beginnt die Unterwanderung seiner Herrschaft. Je mehr Robinson versucht, ihm seine Regeln beizubringen, desto mehr entgleiten ihm die Kontrolle und die Bedeutung seiner Bemühungen. Das Boot, das er gebaut hat, verfällt, und all seine Anstrengungen erscheinen absurd. Freitag wird für Robinson zum Spiegel, der die Lächerlichkeit seines Herrschaftswunsches offenbart. Schließlich gibt er sich der Insel und Freitag hin und lässt sich treiben. Das Symbol seiner einstigen Macht, das Schießpulver, nutzen sie für kleine Feuerwerke. Plötzlich erscheint am Horizont das ersehnte Schiff, das Robinson zurück zur Zivilisation bringen könnte. Doch es ist Freitag, der die Insel verlässt, neugierig auf die Welt. Während Freitag an Bord geht, flieht ein Schiffsjunge von Deck und sucht in Robinsons Wildnis Schutz vor dem Kapitän. Robinson steht nun vor einer ernsthaften Herausforderung: Er muss etwas aufbauen, das nichts mehr mit seinem früheren englischen Leben zu tun hat, sondern den Gesetzen der Natur auf der Insel folgt.