Im Spiegel der Zeit. Todesregatta. Serengeti. Ich will. Feuer unter dem Schnee.
- 549 Seiten
- 20 Lesestunden
Palden Gyatso, ein tibetischer buddhistischer Mönch, erlebte nach dem tibetischen Aufstand von 1959 dreizehn Jahre der Inhaftierung und brutalen Folter in chinesischen Arbeitslagern. Trotz der unmenschlichen Bedingungen hielt er am Dharma, den Lehren Buddhas, fest. Nach seiner Freilassung wurde er zu einer eindringlichen internationalen Stimme, die sich gegen die chinesische Besetzung Tibets aussprach und Zeugnis von seinen erschütternden Erfahrungen ablegte. Seine Schriften dokumentieren die Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes angesichts immensen Leids.




Born in 1933 in a Tibetan village, Palden Gyatso became a monk and studied at the prestigious Drepung Monastery. His life took a drastic turn with the Chinese invasion of Tibet in 1950, leading to severe political and cultural repression. In 1959, he was imprisoned and tortured for thirty-three years due to his beliefs. After escaping to India in 1992, he has dedicated himself to exposing the harsh realities of Chinese oppression and honoring the resilience of Tibetan culture amidst ongoing challenges.
In 1960 werd de Tibetaanse monnik Palden Gyatso gevangengenomen door de Chinese bezetters van zijn land. Hij was toen in de twintig en zou meer dan dertig jaar in gevangenissen doorbrengen - vernederd, gemarteld en steeds onder de meest erbarmelijke omstandigheden. Nadat hij door Amnesty International was geadopteerd als gewetensgevangene, werd Palden Gyatso in 1992 eindelijk vrijgelaten. In 'Het vuur onder de sneeuw' vertelt Palden Gyatso het verhaal van zijn land en zijn volk, en van hun lange onderdrukking - een verhaal dat gruwelijk maar ook fascinerend en inspirerend is: hoe een klein, afgesloten land te lijden krijgt onder een grote agressor en hoe een koppig individu zich ondanks alles staande houdt en geestelijk groeit.
Als Palden Gyatso 1933 westlich von Lhasa geboren wurde, war die Welt in Tibet noch in Ordnung. Die Bevölkerung pflegte ihre jahrhundertealten Traditionen und religiösen Bräuche, die das tägliche Leben in hohem Maß bestimmten. Der junge Palden wurde zum Mönch bestimmt und zur Ausbildung in das angesehene Kloster Drepung geschickt.§Der Einmarsch der chinesischen Volksbefreiungsarmee 1950 veränderte das Leben der Tibeter von Grund auf. China versuchte mit großem Erfolg das kulturelle und religiöse Tibet auszuradieren. Mit seiner Zivilcourage, seinem öffentlichen Protest und seinem Widerstand geriet Mönch Palden bald in die Mühlen der chinesischen Vernichtungsmaschinierie. Nach mehr als 30 Jahren aus der Haft entkommen, machte er sich auf, überall auf der Welt auf die Greuel Chinas hinzuweisen. Mit bewundernswerter Ausdauer verfolgt er seine Ziele und ist überzeugt davon, daß Aufklärung und Widerstand schließlich zum Erfolg führen werden.