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John Kennedy Toole

    17. Dezember 1937 – 26. März 1969

    John Kennedy Toole war ein amerikanischer Romanautor, dessen Werke, darunter der gefeierte Roman 'Eine verschworene Gemeinschaft der Dummköpfe', zu Lebzeiten unveröffentlicht blieben. Nach seinem Tod brachte seine Mutter das Manuskript in die Hände des Schriftstellers Walker Percy, der maßgeblich zur Veröffentlichung beitrug. Toole's Schreiben wird für seinen unverwechselbaren Humor und seine scharfen Beobachtungen der menschlichen Verfassung gefeiert. Seine einzigartige literarische Stimme bietet eine fesselnde Auseinandersetzung mit Charakter und Gesellschaft, die posthum mit dem Pulitzer-Preis für Fiktion ausgezeichnet wurde.

    John Kennedy Toole
    Die Neonbibel
    Ignaz oder die Verschwörung der Idioten
    • Ignatius J. Reilly ist schon von weitem eine groteske Erscheinung: Tweedhose, Flanellhemd, Schal und grüne Jagdmütze umhüllen den überdimensionierten, unter den Launen einer sensiblen Verdauung leidenden Körper. Sein Geist hingegen leidet an der Verkommenheit der Welt und ihrer Bewohner. Lange Zeit konnte der verkrachte Intellektuelle beiden aus dem Weg gehen, doch das träge Leben auf Kosten seiner Mutter findet ein jähes Ende, als sie in Geldnot gerät und ihn zum Arbeiten zwingt. Ob am Hotdog-Stand oder in der Hosenfabrik - Ignatius stiftet Unheil, wo immer er auftaucht.

      Ignaz oder die Verschwörung der Idioten
      3,9
    • Die Neonbibel erzählt die Geschichte von David, einem jungen Jungen, der in einer kleinen Stadt im Süden in den 1940er Jahren aufwächst. Davids Stimme ist perfekt abgestimmt, entwaffnend lustig, traurig und scharfsinnig, und gewinnt von Seite zu Seite an Kraft mit einer emotionalen Direktheit, die niemals ins Sentimentale abgleitet. Durch sie teilen wir seine unbeholfene, schmerzhafte und universell erkennbare Begegnung mit der ersten Liebe, nehmen an der Wiederbelebung des Jungen-Evangelisten Bobbie Lee Taylor teil und lernen die frommen, bigotten Stadtbewohner kennen. Von den ersten Zeilen an ist David voll lebendig, naiv und doch scharfsinnig, und zieht uns durch die sichere Kunstfertigkeit von John Kennedy Toole in seine Welt. John Kennedy Toole schrieb Die Neonbibel im Alter von sechzehn Jahren für einen Literaturwettbewerb. Das Manuskript lag lange Zeit in einer Schublade und wurde zum Gegenstand eines Rechtsstreits unter Toole's Erben. Erst 1989, fünfunddreißig Jahre nach seiner Entstehung und zwanzig Jahre nach Toole's Selbstmord mit einunddreißig, wurde dieser bemerkenswert vollendete und eindringliche Roman zur Veröffentlichung freigegeben.

      Die Neonbibel
      3,8