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Simona Costa

    The Notebooks of Serafino Gubbio
    Einer, Keiner Hunderttausend
    Dal naso al cielo
    • Da einem Spiegel, einer ambivalenten und beunruhigenden Oberfläche, taucht eines Tages für Gengè ein bisher ignoriertes Gesicht seiner selbst auf: eine unerwartet nach rechts geneigte Nase. Hier beginnt, mit einer gewissen Verwandtschaft zum Protagonisten des berühmten Romans von Sterne, die Abenteuer von Vitangelo (Gengè) Moscarda, der in ein anderes Selbst gespalten ist, das nur durch den Blick anderer erkannt wird. Ein Schritt weiter und die Dinge komplizieren sich: Moscarda hat es nicht mehr nur mit einem Fremden zu tun, sondern mit hunderttausend Fremden, die in ihm leben, entsprechend der Realität, die ihm andere zuschreiben, "jeder auf seine Weise". Um seinen hunderttausend Realitäten zu entkommen, wird Gengè jede "Form" verleugnen müssen: Der Ausweg wird dann totale Entfremdung sein, nicht nur von allem Eigenen, sondern sogar von sich selbst. Es bleibt ihm nichts anderes, als sich als "niemand" zu vergewissern, jede Identität zu verlieren und sich im Meer des Seins zu zerstreuen. Mit "Einer. Keiner. Hunderttausend" erreicht die Zersetzung des pirandellianischen Charakters ihren extremen Höhepunkt, der bereits komisch 'falsch geboren' ist, sowohl Geige als auch Kontrabass, und daher geneigt ist, alles zu sezieren und zu zerlegen, sogar sich selbst, in gegensätzliche, widersprüchliche Reflexionen.

      Einer, Keiner Hunderttausend
      4,1
    • The Notebooks of Serafino Gubbio

      • 334 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Serafino is a typical Pirandellian anti-hero, a spectator rather than a participant in the tragi-comedy of human existence. Indeed he has the perfect job for it, that of a film cameraman. Serafino is an observer, an impersonal tool of a new industry based on make-believe. All he has to do is turn the handle of his camera and watch. He has no part in what is going on and is so removed from life that the mauling of an actor by a tiger cannot deflect him from filming the action. The Notebooks of Serafino Gubbio is set in Rome circa 1915, partly on a film set, partly in the city.

      The Notebooks of Serafino Gubbio
      3,8