Hans Bayer
Kriegsberichter im Zweiten Weltkrieg = War correspondent in the Second World War
Hans Bayer, bekannt unter seinem Pseudonym Thaddäus Troll, war ein deutscher Journalist und Schriftsteller, der als einer der bedeutendsten modernen Dichter in schwäbischer Mundart gilt. In seinen späteren Jahren setzte er sich aktiv für Bibliotheken und für bessere Unterstützung, Rentenrechte und faire Verlagsverträge für Schriftsteller ein. Sein Werk zeichnet sich durch eine tiefe Verwurzelung in der schwäbischen Kultur und eine meisterhafte Beherrschung des Dialekts aus. Er bereicherte die regionale Literatur um eine unverwechselbare Stimme und hinterließ ein bleibendes Erbe.






Kriegsberichter im Zweiten Weltkrieg = War correspondent in the Second World War
Thaddäus Trolls erzählerische Ausflüge in die Welt der griechischen Landschaften, Orte und Mythen haben nichts von ihrer Frische eingebüsst. Mit souveränem Humor persifliert er ebenso touristische Torheiten wie die Aufführung einer antiken Tragödie, gewinnt berühmten Mythen eine neue Seite ab oder lässt uns die Köstlichkeiten griechischer Feste erleben. Eine verschmitzte Liebeserklärung an Hellas
German
Für Schwaben ist das Schimpfen mehr als eine Äußerung des Protestes. Es ist ein Grundrecht, eine lustvolle und genußreiche sprachschöpferische Betätigung. Das Schwäbische verfügt daher über einen unerschöpflichen Fundus an Schimpfnamen. Der Schriftsteller Thaddäus Troll (Dr. Hans Bayer, 1914-1980) hat sich so intensiv wie kaum ein anderer mit dem Schwäbischen beschäftigt. In einem Zettelkasten hat er schwäbische Schimpfwörter gesammelt. 365 davon – vom 'Affadackel' bis zum 'Zwetschger', manche saumäßig grob, andere zärtlich – hat er ausgesucht und für Einheimische und Reigschmeckte genau und humorvoll erklärt. Weitere tausend Schimpfwörter sind am Ende des Buches aufgelistet. Seit ihrem ersten Erscheinen 1987 hat sich 'Thaddäus Trolls schwäbische Schimpfwörterei' 22 000 mal verkauft. Die ansprechende Neuausgabe mit Zeichnungen von Uli Gleis und neuer Gestaltung bietet ein zeitgemäß-peppiges 'Kleid'. 'Schwaben, die ihren Dialekt beherrschen, können bei der Lektüre noch einiges lernen. Aber auch für Deutsche aus anderen Gauen ist das Buch amüsant zu lesen.' (Die Welt)
Von der bürgerlichen Freiheit: Politische Essays
Wie Gott die Welt erschuf und wie es den Menschen im Paradies erging
Ein Aufklärungsbuch für junge Menschen
Dies ist ein Buch für junge Menschen, für Eltern, Erwachsene und Kinder. Es erzählt, wie Kinder gemacht werden und wie sie auf die Welt kommen, und es erzählt das alles so, dass Kinder es verstehen und Eltern ihre Freude daran haben. Alles wird beim richtigen Namen genannt und ohne Feigenblatt gezeigt - mutig und doch vorsichtig. Ein Kinderbuchklassiker seit 30 Jahren, jetzt leicht überarbeitet und modernisiert.
Molières Avare, 1668 uraufgeführt, gehört zu den erfolgreichsten Komödien der französischen Literatur, weil ihr Protagonist – schillernd zwischen bösem Dämon und komischen Alten – die unterschiedlichsten Deutungen zulässt und das stück so immer anders und immer neu rezipiert werden kann.
117 illustrations
Der Klassiker ist endlich wieder zu haben! Thaddäus Troll war nicht der Erste und nicht der Letzte, der ein Charakterbild der Schwaben gezeichnet hat, doch sein Buch hat alle anderen Versuche in den Schatten gestellt. Halb im Scherz, halb im Ernst analysiert er die Denk- und Lebensgewohnheiten, die Schwächen und Empfindlichkeiten seiner Landsleute. »Schaffe, spare, Häusle baue, Hund abschaffe, selber belle« - Stammeseigenschaften dieser Art führt Troll vor Augen, durchaus schmunzelnd, aber ohne sie der Lächerlichkeit preiszugeben. Thaddäus Troll alias Dr. Hans Bayer (1914-1980) hat kurz nach dem Zweiten Weltkrieg die satirische Zeitschrift »Das Wespennest« mitbegründet und war Stuttgarter Korrespondent des »Spiegel« bevor er sich als freier Schriftsteller selbständig machte. Die Neuausgabe seines originellen Standardwerks im Silberburg-Verlag, der schon lange das Erbe von Troll pflegt, enthält vom Autor später hinzugefügte Randnotizen und Ergänzungen sowie die treffsicheren Karikaturen der Erstausgabe, die aus der Feder des Stuttgarter Zeichners Günter Schöllkopf stammen.