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Adele Wiseman

    Adele Wiseman war eine kanadische Autorin, deren Werk sich mit den Tiefen von Identität und Vertreibung befasste. Ihre Eltern, russische Juden, flohen aus der Ukraine, um Pogromen zu entkommen, und diese Erfahrung von Exodus und der Suche nach einer neuen Heimat prägte wahrscheinlich ihre literarischen Themen. Wiseman erforschte in ihren Schriften die Komplexität des menschlichen Daseins, oft durch Erzählungen, die soziale und kulturelle Konflikte untersuchten. Ihr innovativer Ansatz und ihre tiefgründige Prosa hinterließen einen unauslöschlichen Eindruck in der kanadischen Literatur.

    Crackpot
    Der steinerne Engel
    • Crackpot

      a novel

      • 302 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Hoda is a prostitute, but that is not the most important fact about her. Earthy, bawdy, vulnerable, and big-hearted, she is the daughter of an impoverished Jewish couple who emigrated from Russia to Canada to escape persecution. Growing up in a ghetto of Winnipeg, she experiences cruelty and bigotry early and fights back with humor and anger, which is something to behold as her young body takes on gargantuan proportions. In the neighborhood, she is considered a crackpot and worse. In truth, she is a cracked pot, a flawed human being, but her quest for love, which brings hope out of humiliation, is one of the most memorable in modern fiction. Crackpot , set in the period between two world wars, is Adele Wiseman's comic vision, for all its darkness. Somewhat satirically, the novel touches on puritanical hypocrisy and the inhumanity of institutions, notably the schools and the welfare system. Hoda, caught in a web of relationships beginning with her blind father and humpbacked mother, is its great heartbeat.

      Crackpot1993
    • Der steinerne Engel

      • 306 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Mit über neunzig will Hagar Shipley nicht wahrhaben, dass ihre Kräfte schwinden, Sohn und Schwiegertochter mit ihrer Pflege überfordert sind. Mit dem letzten Funken Lebenskraft kämpft sie gegen den Umzug in ein Pflegeheim. Während sie mit Marvin und Doris in Konfrontation geht, wird sie mehr und mehr überschwemmt von den Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend, ihre Ehe mit dem Farmer Bram und das Aufwachsen ihrer Söhne. Schonungslos reflektiert sie teils mit Bitterkeit, teils mit Humor, immer aber mit großem Scharfsinn die Höhen und Tiefen ihres Lebens. Dabei bedauert sie vieles, aber bereut nichts. Und bittet weder Gott noch die Menschen um Vergebung. »Voller Grotesken und auch voll Humor – ein grandios feingestricktes Buch über eine eigentlich unsympathische Frau, die wir am Ende wirklich lieb haben.« Elke Heidenreich

      Der steinerne Engel1964
      3,8