Bookbot

Gerhard Kromschröder

    1. Januar 1941
    Teuflische Jahre. Pardon
    Ossietzkys Rückkehr ins Emsland
    Die Pubertät der Republik. Die 50er Jahre zwischen Biederkeit und Aufbruch
    Die Pubertät der Republik
    Bilder aus Bagdad
    Als ich ein Türke war
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      Als ich ein Türke war
      4,0
    • Bilder aus Bagdad

      • 159 Seiten
      • 6 Lesestunden

      „Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst“ – stimmt das? Tatsache ist: Der Golfkrieg der Briten und Amerikaner hat uns mit einer Fülle von Informationen und einer Unzahl von Bildern überfallen, die uns oft genug in Echtzeit erreichten. Aber auf welche Informationen ist Verlass, welchen Bildern können wir trauen? Gerhard Kromschröder war als Kriegsreporter im Golfkrieg 1991 im bombardierten Bagdad. Den jetzigen Golfkrieg erlebte er wie wir alle als Fernsehzuschauer und Zeitungsleser – und er fand sich dabei plötzlich auf dem Schlachtfeld der Medien wieder. Atemlos beobachtet er in seinem Kriegstagebuch die Schlacht der Bilder und der Lügen, die unter Einsatz aller erlaubten und unerlaubten Mittel ausgetragen wird. Er beschreibt, wie die Medienberichte vom Kriegsschauplatz immer wieder in seinen scheinbar wohlgeordneten Alltag einbrechen und Vergleiche zu seinen eigenen, bewältigt geglaubten Kriegserlebnissen provozieren. Die Tagebuchnotizen des Golfkriegs geraten dem Journalisten Kromschröder dabei zu einer kritischen Bestandsaufnahme seines Berufsstandes, dessen Tricks und Finten er mit professionellem Blick schneller durchschaut als andere.

      Bilder aus Bagdad
      3,5
    • "Pubertät der Republik" ist ein nostalgischer und kritischer Bild- und Textband über die 1950er Jahre in der Bundesrepublik. Gerhard Kromschröder und Nikolaus Jungwirth reflektieren ihre Jugend und die Herausforderungen der jungen Republik mit 400 Bildern und persönlichen Erlebnissen, während sie die kulturellen Veränderungen und die Aufarbeitung der Vergangenheit beleuchten.

      Die Pubertät der Republik. Die 50er Jahre zwischen Biederkeit und Aufbruch
    • Ossietzkys Rückkehr ins Emsland

      Die Journalisten Gerhard Kromschröder und Hermann Vinke und ihr zäher Kampf um die Erinnerung an die Emslandlager

      In den 1960er Jahren kämpften die Journalisten Gerhard Kromschröder und Hermann Vinke gegen das Vergessen der KZ-Vergangenheit im Emsland. Ihre Berichterstattung über die Emslandlager und Carl von Ossietzky stieß auf Widerstand, dokumentiert durch Fotos und Interviews. Heute erinnert eine Gedenkstätte an diese Geschichte.

      Ossietzkys Rückkehr ins Emsland
    • Gerhard Kromschröder, einer der herausragendsten investigativen Journalisten Deutschlands, hat sich durch seine Rollenreportagen im Neonazi-Milieu einen Namen gemacht. In seiner kritischen Würdigung des journalistischen Berufsstands reflektiert er seine Laufbahn als Lokalredakteur, Magazinjournalist und Kriegsreporter. Er stellt fest, dass neben aufklärungsorientierten Journalisten auch solche existieren, die in Selbstverliebtheit ihre Macht überschätzen und sich zu Handlangern derjenigen machen, die sie kontrollieren sollten. Kromschröder sieht die journalistische Freiheit weniger durch äußere staatliche Eingriffe bedroht, sondern vielmehr durch die Anpassung und Unterwerfung der Journalisten selbst. Dies führt in seriösen Medien zu einer Vermischung von journalistischen Formaten wie Infotainment, Public Relations und Boulevardjournalismus. Er plädiert leidenschaftlich für mehr Selbstbewusstsein und Mut zur abweichenden Meinung, fordert kritische Distanz zum Berichterstattungsgegenstand und setzt sich für die klassischen journalistischen Tugenden von Unabhängigkeit und Unbestechlichkeit ein. Anhand ausgewählter Reportagen zu riskanten Themen gibt er Einblicke in seine ungewöhnliche Arbeitsweise.

      Ach, der Journalismus
    • Landvermessung

      Durch die Lüneburger Heide von Arno Schmidt zu Walter Kempowski. Ein Wandertagebuch

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Es dauerte Jahre, bis Gerhard Henschel den Rat seines Kollegen Walter Kempowski umsetzte: eine Tour von Bargfeld nach Nartum. Im Spätsommer 2015 brach er mit Fotojournalist Gerhard Kromschröder auf und wanderte in zehn Tagen 200 Kilometer durch die Lüneburger Heide. Die Wanderung folgte den geistigen Verbindungen zwischen den beiden Nachkriegsliteraten Schmidt und Kempowski, während sie aufmerksam für Land, Leute, historische Zeugnisse und Anekdoten waren. Jede Etappe bot eine andere Landschaft: schattige Wälder, industriell genutzte Felder, idyllische Pfade und belebte Straßen. Stille Weiler wechselten sich mit lärmenden Gewerbegebieten ab. Die Wanderer wurden immer wieder von der rauen Schönheit der Heidelandschaft angezogen und entdeckten Orte und Spuren einer Epoche, die in den meisten Reiseführern unerwähnt bleiben. Henschel und Kromschröder dokumentieren ihre literarische Entdeckungsreise in einem opulent illustrierte Wandertagebuch, das reich an ungewöhnlichen Begegnungen, kulturgeschichtlichen Abschweifungen und unvoreingenommenen Blicken auf eine faszinierende Landschaft ist, deren spröder Charme viele in seinen Bann zieht.

      Landvermessung