Irene Solàs poetischer und vielstimmige Roman »Singe ich, tanzen die Berge« gibt einer Landschaft im Herzen Europas ein Gesicht und verwebt Natur und menschliche Schicksale zu einem poetischen und sinnlichen Epos. Gewaltige Regenwolken ziehen über die Pyrenäen Kataloniens und entladen sich über Dörfern und Menschen. Als Domenèc vom Blitz getroffen wird, muss Sió ihre beiden Kinder alleine durchbringen – in einer Welt voller Legenden und sagenhafter Wesen. In diesem Landstrich, dicht an der Grenze zu Frankreich, ist alles möglich: Es erzählen die lachenden Hexen, die längst gehängt worden sind, die Regentropfen und die Bären, die sich die wilden Berge zurückerobern wollen.
Irene Solà Bücher
Irene Solà schafft Prosa, die sowohl lyrisch aufgeladen als auch tief in der natürlichen Welt verwurzelt ist. Ihre Arbeit erforscht oft das Innenleben von Frauen und verwebt Elemente von Mythos und Folklore, um eindringliche Erzählungen zu schaffen. Solàs unverwechselbare Stimme bietet ein sinnliches und evokatives Leseerlebnis, das eine rohe und doch schöne Verbindung zur Umwelt einfängt. Sie zeichnet sich als bedeutendes zeitgenössisches Talent aus, das für seine originelle Perspektive und emotionale Kraft gefeiert wird.






Bèstia
- 78 Seiten
- 3 Lesestunden
BÈSTIA | BESTIE Bèstia („Bestie“) ist die erste Gedichtsammlung der preigekrönten katalanischen Bestsellerautorin Irene Solà in deutscher Sprache. Mit ihrem poetischen Roman „Singe ich, tanzen die Berge“ wurde sie weltweit in über 21 Sprachen veröffentlicht und für ihre besonderen Erzählperspektiven bekannt. Auch in diesem Gedichtband erzählt Solà in besonderen, in tierischen Perspektiven. Ihre Gedichte sind düstere, aufrüttelnde und lyrisch präzise Erkundungen von Geschlecht, Identität, Sexualität und vielfältigen Formen des Begehrens.
Der Debütroman von Irene Solà – der Autorin von »Singe ich, tanzen die Berge« Nach dem dreijährigen Studium in England kehrt Ada in das Bauerndorf ihrer Kindheit zurück. Ihre ältere Schwester Nàdia ist verheiratet und hat ein Kind, der Bruder Quim hat gerade sein Coming-out hinter sich, und die Eltern haben sich getrennt. Nur Adas Pläne bleiben unentschlossen. Aber eines weiß sie: Sie will endlich schreiben. Sie erfindet Geschichten und schreibt von wildgewordenen Kühen, Zombies und unerwarteten Zärtlichkeiten, von der Anmut tanzender Bauern und dem sommerlichen Sirren der Natur. Aber was wird aus dem Wiedersehen mit Vicenç, mit dem sie vor der Zeit in England zusammen war? In dem Roman »Die Deiche« bilden die einzelnen Mosaiksteinchen eine Welt, die gleichzeitig universal und radikal intim ist. Ausgezeichnet mit dem Premi Documenta für junge katalanische Literatur
Te di ojos y miraste las tinieblas
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden
Hidden between distant cliffs, in some remote place visited by wolf hunters, bandits, ambushers, Carlists, sorceresses, maquis, rally drivers, ghosts, beasts and demons, the Clavell farmhouse clings to the earth like a tick. It is a house inhabited by women, and where a single day contains centuries of memories. Those of Joana, who made a pact to find a husband that inaugurated an apparently cursed progeny. Those of Bernadeta, whose eyelashes are missing, and who ended up seeing what she shouldn't. Those of Margarida, who instead of a whole heart has one of three quarters. Or those of Blanca, who was born without a tongue, and she doesn't speak, she just watches. These women, and more, are preparing a party today.
Oceňovaný folk horor z katalánských kopců oslavuje ženské tělo ve všech podobách a rozbíjí stereotypy o ženské identitě. Zatuchlý vzduch statku prostupuje vůně tymiánu a obětovaného kozla. Stařičká Bernadeta umírá a ženy rodu Clavellových chystají hostinu, aby ji na druhém břehu přivítaly jaksepatří. V bujarém podsvětí se prolínají groteskní výjevy se vzpomínkami, které odhalují rodová tajemství. Matriarcha Joana kdysi uzavřela pakt s ďáblem, aby získala dokonalého muže. Jenže po veselce zjistila, že Bernadímu Clavellovi chybí jeden prst na noze, a tak svou část dohody nedodržela. Na všechny ženy z rodu proto padla kletba: Bernadeta vidí věci, které by neměla, Margarita je vzteklá, protože má tříčtvrteční srdce, a Blančina ústa bez jazyka připomínají prázdné hnízdo. Vypravěčský hlas bloudí statkem jako vánek a lehce stírá hranice mezi mrtvými a živými, minulostí a přítomností, skutečností a tím, čemu chceme věřit. Legendy a rčení putují napříč generacemi, aby nám připomněly, kdo jsme. Odkud vychází světlo a kde číhá temnota.
