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Irene Solà

    17. August 1990

    Irene Solà schafft Prosa, die sowohl lyrisch aufgeladen als auch tief in der natürlichen Welt verwurzelt ist. Ihre Arbeit erforscht oft das Innenleben von Frauen und verwebt Elemente von Mythos und Folklore, um eindringliche Erzählungen zu schaffen. Solàs unverwechselbare Stimme bietet ein sinnliches und evokatives Leseerlebnis, das eine rohe und doch schöne Verbindung zur Umwelt einfängt. Sie zeichnet sich als bedeutendes zeitgenössisches Talent aus, das für seine originelle Perspektive und emotionale Kraft gefeiert wird.

    L'argine
    Te di ojos y miraste las tinieblas
    Ich gab dir Augen, und du blicktest in die Finsternis
    Bèstia
    Singe ich, tanzen die Berge
    • Te di ojos y miraste las tinieblas

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Hidden between distant cliffs, in some remote place visited by wolf hunters, bandits, ambushers, Carlists, sorceresses, maquis, rally drivers, ghosts, beasts and demons, the Clavell farmhouse clings to the earth like a tick. It is a house inhabited by women, and where a single day contains centuries of memories. Those of Joana, who made a pact to find a husband that inaugurated an apparently cursed progeny. Those of Bernadeta, whose eyelashes are missing, and who ended up seeing what she shouldn't. Those of Margarida, who instead of a whole heart has one of three quarters. Or those of Blanca, who was born without a tongue, and she doesn't speak, she just watches. These women, and more, are preparing a party today.

      Te di ojos y miraste las tinieblas2023
      3,8
    • Bèstia

      • 78 Seiten
      • 3 Lesestunden

      BÈSTIA | BESTIE Bèstia („Bestie“) ist die erste Gedichtsammlung der preigekrönten katalanischen Bestsellerautorin Irene Solà in deutscher Sprache. Mit ihrem poetischen Roman „Singe ich, tanzen die Berge“ wurde sie weltweit in über 21 Sprachen veröffentlicht und für ihre besonderen Erzählperspektiven bekannt. Auch in diesem Gedichtband erzählt Solà in besonderen, in tierischen Perspektiven. Ihre Gedichte sind düstere, aufrüttelnde und lyrisch präzise Erkundungen von Geschlecht, Identität, Sexualität und vielfältigen Formen des Begehrens.

      Bèstia2023
    • Gewitterwolken schürfen über den Rücken der Pyrenäen und ein Blitz erschlägt den dichtenden Bauern Domènec, dessen junge Frau Sió mit ihrem Schwiegervater und ihren Kindern allein zurückbleibt. Doch das Leben geht weiter. Teilnahmslos beobachten die Berge das Werden und Vergehen derer, die dort leben. Die junge katalanische Schriftstellerin Irene Solà, die für diesen Roman 2020 mit dem Europäischen Literaturpreis ausgezeichnet wurde, erschafft und belebt eine vielstimmige und poetische Welt, erzählt durch starke Frauen und mystische Stimmen von Großeltern, Eltern, Kindern, Tieren, Geistern, dem Wald und den Wolken. Sie alle bilden diese Geschichten, die auf eine schöne und magische, aber auch tragische Art und Weise miteinander verbunden sind. Alle vereint im Kreislauf von Geburt, Leben und Tod. Solà erzählt die Geschichte der Berge, die die Erinnerung an Jahrhunderte, an geologische Epochen, politische Konflikte und die Verbindung mit der Natur umfasst.

      Singe ich, tanzen die Berge2020
      4,3