Wer wissen will, wie Kirche unter veränderten Bedingungen handlungsfähig bleibt, findet in „Kirche im Team“ Anstöße aus Forschung und Praxis. Der Band zeigt, warum interprofessionelle Zusammenarbeit mehr ist als ein Organisationsmodell: Sie berührt Fragen von Leitung, Ausbildung, Macht, Verantwortung und kirchlichem Handeln vor Ort. Empirische Studien, Berichte und theologische Reflexionen machen sichtbar, wo Teamarbeit trägt, wo sie Reibungen erzeugt und was sie für Gemeinde- und Kirchenentwicklung bedeuten kann. Das Buch richtet sich an alle, die Kirche nicht nur verwalten, sondern weiterdenken wollen – in Leitung, Ausbildung, Forschung und Praxis. Ein Band für alle, die genauer verstehen möchten, was „Kirche im Team“ heute heißen kann. Mit Beiträgen von Doris Bose | Petra Brunner | Thomas Eberl | Carsten Heyden | Antonia Lelle | Christian Mulia | Steffen Schramm | Birgit Sendler-Koschel | Regina Sommer | Burkhard zur Nieden
Georg Lämmlin Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)





Adaption und Innovation
Evangelische Kirchen in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen
- 300 Seiten
- 11 Lesestunden
Die evangelischen Kirchen stehen mitten in einem grundlegenden Wandel: Gesellschaftliche Veränderungen mit der Folge abnehmender Kirchenbindung und Mitgliederzahlen. Die damit verbundenen finanziellen und personellen Engpässe erfordern grundlegende Umstrukturierungen. Projekte und Prozesse in den Landeskirchen, die wir empirisch beobachten, bewegen sich nach unserer Beobachtung in einer Spannung zwischen Adaption und Innovation. Während Adaption an die externen Veränderungsprozesse stärker auf eine Abfederung der Folgen gerichtet ist, könnte ein originäres Konzept von Innovation seine Bedeutung darin gewinnen, die Potenziale der christlichen Religionspraxis in der Gesellschaft unter veränderten Bedingungen neu zur Geltung zu bringen. Mit Beiträgen von Philipp Elhaus | Veronika Eufinger | Johannes Eurich | Georg Lämmlin | Andreas Mayert | Hilke Rebenstorf | David Samhammer | Gunter Schendel | Matthias Sellmann
Religion – Kirche – Vorurteil
Diskussion eines Forschungsprojektes zu Kirchenmitgliedschaft und politischer Kultur
- 220 Seiten
- 8 Lesestunden
In welchem Wechselverhältnis stehen religiöse Überzeugungen und Kirchenmitgliedschaft mit politischen Einstellungen und Vorurteilen? Diese Fragestellung wurde in einem von der EKD finanzierten Forschungsverbund zum Verhältnis von Religion, Kirche, Vorurteilen, Populismus und Demokratie von 2019 bis 2021 erforscht. Im Mai 2022 wurden die Ergebnisse mit dem Titel „Zwischen Nächstenliebe und Abgrenzung“ veröffentlicht und bei einer vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD und der Evangelischen Akademie zu Berlin veranstalteten Tagung diskutiert. Der vorliegende Band versammelt die Beiträge der Tagung. Neben der Darstellung wesentlicher Ergebnisse des empirischen Forschungsprojektes enthält er Kommentare aus fachwissenschaftlicher Perspektive und diskutiert insbesondere die Implikationen, die sich hieraus für die wissenschaftliche Forschung, kirchliches Handeln und die Praxis im Umgang mit Vorurteilen und (rechts)populistischen Tendenzen ergeben. Mit Beiträgen von Manuela Barriga Morachimo |Martin Becher | Aletta Diefenbach | Henning Flad | Horst Gorski | Ruth Heß | Olga Janzen | Annette Kurschus | Georg Lämmlin | Kristin Merle | Gert Pickel | Susanne Pickel | Detlef Pollack | Hilke Rebenstorf | Maria Rehm | Claudia Schulz | Irmgard Schwaetzer | Alexander Yendell | Anita Watzel| Jil Weisheit
Gesellschaftlicher Zusammenhalt in der postsäkularen Gesellschaft
Soziologische und theologische Beiträge. Mit einem Vorwort von Heinrich Bedford-Strohm.
- 185 Seiten
- 7 Lesestunden
"In Bezug auf die Diagnose der postsäkularen Gesellschaft werden zwei Grundfragen adressiert: Inwiefern kann die christlich-religiöse Kommunikationspraxis Ressourcen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt generieren? Und wie kann dieser Beitrag in einer religionssoziologischen und theologischen Perspektive empirisch beforscht und bestimmt werden? Die Fragen werden exemplarisch in Beiträgen zu einer Tagung mit Blick auf soziale Konflikte und Bildungsprozesse diskutiert und mit der Frage nach einem geeigneten Religionsverständnis kontrastiert. Sie werden ergänzt durch Überlegungen zum Kirchenbegriff und zur Frage der europäischen Solidarität in der Corona-Krise, einem Kernaspekt des gesellschaftlichen Zusammenhalts in der aktuellen Situation." -- Publisher, page four of cover
Praktische Theologie der Gegenwart in Selbstdarstellungen
- 432 Seiten
- 16 Lesestunden
Selbstportraits maßgeblicher Vertreterinnen und Vertreter gegenwärtiger Praktischer Theologie geben Studierenden, in der kirchlichen Praxis Tätigen und den Kolleginnen und Kollegen anderer theologischer Disziplinen Einblick in die Vielfalt der Ansätze und vermitteln einen Überblick über die Praktische Theologie am Beginn des 3. Jahrtausends. Der Paradigmenwechsel von der empirischen zu einer lebensweltlich, ästhetisch und semiotisch orientierten Reflexionsperspektive zeichnet sich im Rahmen der wissenschaftlichen Biographien eindrücklich ab. Im Blick auf das Gesamtverständnis wie auch auf die Unterdisziplinen des Faches kommt so ein instruktives Resümee zustande, in dem sich Zukunftsperspektiven für die religiöse Strukturierung kirchlicher Handlungsfelder und lebensweltlicher Vollzüge abzeichnen.