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Hans-Thies Lehmann

    22. September 1944 – 16. Juli 2022
    Theorie des Scheins
    Tragödie und dramatisches Theater
    Postdramatisches Theater
    Das politische Schreiben
    Bertolt Brechts Hauspostille
    Heiner-Müller-Handbuch
    • 2025

      Theorie des Scheins

      Kleine Philosophie des Theaters

      • 250 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Die Sammlung von Hans-Thies Lehmann bietet eine facettenreiche Auseinandersetzung mit den philosophischen Aspekten des Theaters. Sie umfasst Notate, Skizzen und Essays zu verschiedenen Themen, wobei das Buch bewusst unsystematisch strukturiert ist. Lehmann reflektiert über die Unmöglichkeit einer systematischen Philosophie des Theaters und verweist auf die Theorien von Marx und Nietzsche zur materiellen Produktion des Scheins. Diese Perspektive ermöglicht eine Dekonstruktion traditioneller Dualismen, die besonders im post-dramatischen Theater der Gegenwart relevant sind.

      Theorie des Scheins
    • 2017

      Hans-Thies Lehmann explains that the academic debate concerning the value and content of the terms „postdramatic“ and „postdramatics“ would be in vain should it go unrecognised that the first is based on forms of the theatre and the latter primarily on text forms. He argues that – as far as present-day text-production is at issue– a literary analysis is required that does not derive logic, composition and structuring of the theatre text from extensive external dictates and attributions, but rather production-aesthetically from the immanent dynamics of the language material and writing process. In contrast, any theatrical science that neglects the complex dramaturgy of words would pay for this with a destructive flattening of their subject as the price for the absolutisation of the performative having been bought with such exclusion.

      Ich mache ja nicht das, was Menschen sind oder tun, zu meinem Thema …
    • 2016

      Brecht lesen

      • 327 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Der bedeutende Theaterwissenschaftler Hans-Thies Lehmann hat sich jahrzehntelang mit Bertolt Brecht beschäftigt. Im Zentrum seiner hier versammelten Essays steht der Theaterautor und Theaterdenker. Sie wollen immer noch virulente Vorurteile über Brecht revidieren und einen „anderen“ Brecht jenseits der politischen, literarischen und theaterästhetischen Klischees sichtbarer werden lassen. Neben der Praxis und Theorie des epischen Theaters werden die sogenannten Lehrstücke, zumal ihr Potential für das Theater der Zukunft erörtert. Ausführlich wird die Lyrik einbezogen, die oft ein neues Licht auf die Theatertexte wirft. Weitere Untersuchungen gelten den Verbindungslinien des Werks zu Autoren wie Beckett, Celan, Adorno, Benjamin und Althusser, zentralen Motiven Brechts wie Tod, Vergessen und Verausgabung sowie Brecht dem Bearbeiter und der Brechtrezeption.

      Brecht lesen
    • 2015

      Die Evakuierung des Theaters

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Urbane Ballungsräume und Weltmetropolen gelten im Katastrophenfall als unevakuierbar. Für den japanischen Konzept- und Theaterkünstler Akira Takayama versagt unsere Gesellschaft jedoch nicht erst bei spektakulären Ausnahmezuständen darin, für einen angemessenen Schutz der Bevölkerung zu sorgen. Im Auftrag des Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt haben Takayama und ein internationales Künstler- und Rechercheteam im Herbst 2014 nach individuellen Rettungsalternativen im Rhein-Main-Gebiet gesucht, neue Fluchtwege kartografiert und bislang unbekannte Schutz- und Trutzräume erschlossen. Das webbasierte Kunstprojekt EVAKUIEREN machte S- und Straßenbahnstationen zu Startpunkten für Kunstaktionen, Inszenierungen und Vorzufindendes, geheime Versammlungen und performative Spurensuchen. Die Evakuierung des Theaters dokumentiert das Projekt und versammelt neben Essays von Hans-Thies Lehmann, Tatsuki Hayashi und beteiligten Künstlern umfangreiches Bildund Kartenmaterial.

      Die Evakuierung des Theaters
    • 2013

      Tragödie und dramatisches Theater

      • 734 Seiten
      • 26 Lesestunden
      2,9(10)Abgeben

      Was ist 'tragische Erfahrung' im Theater? Anknüpfend an seine früheren Studien zur antiken Tragödie – „Theater und Mythos“ – und an sein in 19 Sprachen übersetztes Standardwerk „Postdramatisches Theater“ entwirft Hans-Thies Lehmann, einer der bedeutendsten Theatertheoretiker Deutschlands, in seinem neuen Buch eine Theorie der Tragödie, die sich in Europa von der Antike bis in die postdramatische Gegenwart entwickelte. Dabei wird das Konzept der tragischen Erfahrung als einer strikt an Theatererfahrung gebundenen erläutert. Im Zentrum steht die neuzeitliche Tragödie seit der Renaissance und die Frage nach der Gegenwärtigkeit der Tragödie. 'Was genau ist (oder war) das ›Dramatische‹ am dramatischen Theater? Was kann Tragödie und das Tragische bedeuten, wenn man zwischen prädramatisch, dramatisch und postdramatisch organisierten Formen von Theatralität klar unterscheidet?' Hans-Thies Lehmann 'Hans-Thies Lehmann ist ein Theaterwissenschaftler, der viel gesehen hat; einer, der seine Überlegungen aus der konkreten sinnlich-ästhetischen Anschauung entwickelt und seine ästhetische Erfahrung zum Profil einer Theaterwissenschaft erklärt. Das ist gut und leider viel zu selten.' Jörg Wiesel, „Mykenae“

      Tragödie und dramatisches Theater
    • 2003

      Heiner Müller (1929-1995) gilt als der wichtigste deutsche Theaterautor seit Brecht. Der vorliegende Band gibt einen umfassenden Überblick über das Gesamtwerk. Über die Werkanalysen hinaus lassen die Autoren auch grundlegenden Aspekten, dem Verhältnis zur Tradition und den Stellungnahmen Müllers zum Zeitgeschehen, genügend Raum. Auf diese Weise kommt die Vielfalt von Müllers eigener Produktion ebenso zum Tragen wie die thematisch und motivisch übergreifenden Momente. Der Leser bekommt eine Vorstellung von Voraussetzungen und Wirkungen seines Schaffens und der Bedeutung von Müllers Positionen und Reflexionen zu politischen und ästhetischen Problemen. Eine detaillierte Bibliografie rundet den Band ab.

      Heiner-Müller-Handbuch