Die Sammlung von Hans-Thies Lehmann bietet eine facettenreiche Auseinandersetzung mit den philosophischen Aspekten des Theaters. Sie umfasst Notate, Skizzen und Essays zu verschiedenen Themen, wobei das Buch bewusst unsystematisch strukturiert ist. Lehmann reflektiert über die Unmöglichkeit einer systematischen Philosophie des Theaters und verweist auf die Theorien von Marx und Nietzsche zur materiellen Produktion des Scheins. Diese Perspektive ermöglicht eine Dekonstruktion traditioneller Dualismen, die besonders im post-dramatischen Theater der Gegenwart relevant sind.
Hans-Thies Lehmann Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)





Jetzt in neuer Ausstattung: broschiert und zu ermäßigtem Preis! Das Standardwerk über neue Formen der Theatralität, unverzichtbar für alle Lehrenden und Lernenden des Theaters und seiner Wissenschaften, aber auch als Beitrag zur ästhetischen Theorie der Gegenwartskünste für alle kunst- und literaturwissenschaftlich interessierten Leser. In 3. veränderter Auflage.
Theater und Mythos
Die Konstitution des Subjekts im Diskurs der antiken Tragödie
- 243 Seiten
- 9 Lesestunden
German
Merkur: Das Erhabene nach dem Faschismus Sonderheft
- 210 Seiten
- 8 Lesestunden
Bertolt Brechts Hauspostille
- 285 Seiten
- 10 Lesestunden
Bertolt Brecht, bekannt vor allem als Dramatiker, war auch ein begabter Dichter. Diese fünfzig Gedichte, darunter viele Balladen, die später Teil der Dreigroschenoper, Mahagonny und Baal wurden, zeigen die enorme Bandbreite und Vielseitigkeit von Brechts Ausdruck. Sein erstes und bestes Gedichtbuch, Hauspostille, nutzt die traditionelle Form der Andachtsliteratur, um sowohl eine respektlose Parodie als auch eine ernsthafte Kritik an der europäischen (und spezifisch deutschen) Kultur nach dem Ersten Weltkrieg zu liefern, die den Faschismus hervorgebracht hat. Sein charakteristischer, scharfer Witz kombiniert sich mit bissigem sozialem Kommentar und macht Hauspostille zu Brecht in seiner humorvollsten und zugleich brutalsten Schärfe.