Die Nacht, in der ein Schuss fiel … Max fragt nach dem „Warum“ „Max in den Wolken“, so neckt Hanja ihren Freund, wenn er mit seinen Gedanken ganz weit weg ist. Dann denkt der 16jährige Max wieder an die Nacht, in der ein Schuss aus der Pistole seines Vaters fiel und in der sich für ihn alles veränderte. Doch Hanja, das Mädchen mit den wunderschönen Augen, macht ihm Mut, sich mit seinen Erinnerungen und Fragen auseinanderzusetzen. Und je mehr er über seinen Vater erfährt, desto näher kommt er der Antwort auf die wichtigste Frage: Warum ist das alles passiert? Atmosphärisch dicht und spannend bis zur letzten Seite!
Karen-Susan Fessel Bücher






So ein Kuh-Altersheim zu führen, macht wirklich total Spaß. Doch dann belauschen Frieda und Mitja zufällig Mitjas Papa und einen Großstadt-Schnösel auf dem Deich. Das gibt es doch nicht – die wollen wirklich ein Hotel auf dem Deich bauen und die Schafwiese soll zu einem Parkplatz werden. Das geht gar nicht! Die Kinder organisieren gemeinsam mit dem Altersheim eine Demo – aber nicht irgendeine! Eine Kuh-Demo mit alten Leuten. Doch wird das die Spekulanten wirklich beeindrucken?
Frieda Fricke - unmöglich!
- 192 Seiten
- 7 Lesestunden
Frieda Fricke ist einfach unmöglich! Finden manche Erwachsene. Frieda findet das gar nicht. Sie sagt halt, was sie denkt. Und sie denkt genauso schnell, wie sie rennen kann! Das ist auch gut so, denn Frieda lebt bei ihrer Tante Siggi, zusammen mit sechs Milchkühen, ihrem Hund Lupo, der tüdeligen Tante Emmi. Tante Siggi wird das alles ein bisschen zu viel. Da müssen Frieda und ihre Freunde sich etwas einfallen lassen. Zur Not auch mit Hilfe der nervigen Nora-Lynn und von Mitja, dem Schnösel aus der doofen Großstadt!
In letzter Zeit verhält sich Kims Mama merkwürdig … Als sie sich mit Kim hinter Autos versteckt und das Telefon zerlegt, findet die Tochter das noch ziemlich lustig. Aber als sie an der Wand lauscht und nach Mikrofonen sucht, bekommt Kim doch Angst.Gut, dass Mama mit Papas Unterstützung Hilfe findet. Und als Mama aus dem Krankenhaus nach Hause kommt, können beide wieder Nudeln mit Tomatensoße kochen und über die »blöde Püschose« lachen.Wenn ein Elternteil an einer Psychose erkrankt, fällt es schwer, dem Kind die beunruhigenden Veränderungen zu erklären. Das Buch macht es leichter, mit Kindern über die neue Situation zu sprechen, ihnen Schuldgefühle zu nehmen und zu zeigen, dass Eltern auch in Krankheitsphasen Eltern bleiben.
Das erste Buch der bekannten Autorin ist ein unterhaltender und mitreißender „Szene-Roman“ über einen Sommer in Berlin mit lesbischen, schwulen, heterosexuellen und sich wandelnden Protagonistlnnen. Wer kriegt wen? Einerseits ein „Reigen“ und das Porträt einer Zeit, der 1990er Jahre, andererseits geht es um eine Lebensphase, in der sich vieles ändert, ein Coming-of-Age-Roman. Der Umgang mit Freundschaft, Liebe und Sex zeichnet das Lebensgefühl dieser Generation aus. Die Grenzen der sexuellen Ausrichtung verwischen. Am Ende des Romans stehen viele der ProtagonistInnen vor einem Neubeginn. „Fessel hat den Mut, all die kleinen und großen Gefühle des Alltags zu beschreiben“ (zitty/Berlin)
Endlich! Als Noni im Netz eine Gruppe von trans* Jugendlichen entdeckt, passen die Puzzleteile auf einmal zusammen und das Leben scheint jetzt in genau die richtigen Bahnen zu gleiten. Zum ersten Mal fühlt Noni sich zugehörig und verstanden, bekommt nicht nur von der Familie, sondern auch von Fachleuten Unterstützung, und dann taucht auch noch Mirna auf ... und plötzlich wird alles dann doch wieder ganz anders … Einfach nur Noni bricht ein ganz neues Tabu und erzählt die Geschichte einer beginnenden Transition. Doch Noni muss den bereits eingeschlagenen Weg noch einmal neu überprüfen und dabei erneut gegen Widerstände, Vorurteile und Rollenvorstellungen ankämpfen – und sich den elementaren Fragen stellen: Wie erkennen wir, was wir wirklich sind? Und ist es nicht manchmal schwerer, den vermeintlich einfacheren Weg zu gehen? Und was, wenn dieser bereits eingeschlagene Weg sich als falsch erweist?
Ein Schlag. Und alles ist anders. Was sonst nur im Fernsehen passiert wird Wirklichkeit: Die Lebenswege von vier Jugendlichen, die eigentlich nichts gemeinsam haben, kreuzen sich an einer Tankstelle. Lion wird ins Koma geschlagen. Mascha und Blendi haben es gesehen. Muris hat die Tat begangen. Die Perspektiven von Mascha, Blendi und Muris führen durch die Monate nach der Tat: die Tätersuche, das Bangen um Lions Leben, die Schicksale jedes einzelnen. Dank Blendis Zeichentalent fliegt Muris schließlich auf. Glaubwürdige, realistische und beklemmende Geschichte mit spannendem Perspektivenwechsel zwischen Opfer- und Tätersicht!
Bilder von ihr
- 353 Seiten
- 13 Lesestunden
Wir haben es damals alle gespürt. Wir haben gespürt, dass etwas auf uns zukam, dem wir nicht würden ausweichen können. An jenem Abend sind die ersten Schatten einer dunklen Wolke auf uns gefallen, einer Wolke, die sich schon seit langem, ohne dass wir es bemerkt hatten, über uns zusammenballte, die sich im Laufe der Zeit mehr und mehr verdichtete, bis sie begann, die Sonne zu verdunkeln. Und wenn ich an das Frösteln zurückdenke, das mich an diesem Abend erfasste, so ist es vor allem die Erinnerung an Suzannahs Arm, ihre weiche Brust an meiner Seite, an ihre Hand unter meinem Gürtel, die mir deutlich macht, wie sehr mir ihre Wärme damals geholfen hat, wie sehr sie mich geschützt hat, damals und in all den Jahren danach, wie sehr ich ihre Wärme vermisse, wie sehr ich vermisse, wie sie mich hielt.
„Alle reden immer nur über das Gesundwerden. Keiner redet je über das Sterben. Dabei war es doch das, was mir am meisten Angst machte: dass Mama sterben könnte.“ Die Sommerferien sollten für Mama, Papa, Louise und Ruben nach Spanien gehen. Doch als Mama ins Krankenhaus muss, weil ein Knoten in ihrer Brust entdeckt wurde, wird Louise mit dem Wort Krebs konfrontiert. Die Erwachsenen beruhigen sie, alles werde gut, und die Ferien entwickeln sich überraschend positiv. Oma kommt, um zu helfen, und ein alter Freund von Mama ist ebenfalls da. Mama scheint sich zu erholen, doch bald wird sie müde und muss erneut ins Krankenhaus. Der Krebs breitet sich aus, und als keine Therapie mehr hilft, wird Mama in eine Spezialklinik gebracht, die nur einmal wöchentlich besucht werden kann. Louise beginnt, an Mamas Sterben zu denken, und Mama verspricht, ihr ein Zeichen zu geben. Mama verlässt die Klinik gegen Papas Willen, da sie auch zu Hause sein möchte. In dieser schweren Zeit erleben Louise und Ruben eine unerwartet schöne Zeit mit Mama. Schließlich muss Mama wieder ins Krankenhaus und hält ihr Versprechen. Sie erklärt Louise, dass Menschen zu Sternen werden, wenn sie sterben. Louise weiß, dass Sterne eigentlich Planeten sind, aber vielleicht ist Mama jetzt tatsächlich ein Stern, der über sie wacht.
Vom siebten Himmel in ein Internat nach Bayern: Mike und Lina und die Liebe Manchmal ist das Leben ungerecht! Kaum hat Mike seine große Liebe Lina erobert und schwebt im siebten Himmel, bricht die Welt auch schon wieder über ihm zusammen: Lina muss in ein Internat nach Bayern. Und Mike leidet unter Liebeskummer. Doch Mikes unternehmungslustiger Zwillingsbruder weiß ein Gegenmittel: Als die Mutter der beiden übers Wochenende verreist, brechen sie mitsamt ihrem kleinen Bruder nach Bayern auf. Doch es dauert noch eine Weile, bis Mike Lina wieder in die Arme fallen kann, denn auf der Reise warten einige Überraschungen auf die Ausreißer!



