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Gunda Windmüller

    Yoga
    Die Erfindung der Tochter
    Weiblich, ledig, glücklich - sucht nicht
    • Die Erfindung der Tochter

      Von Rebellinnen, Erbinnen und Ungewollten

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Was es heißt, Tochter zu sein. Nicht alle Frauen sind Mütter, aber alle Frauen sind Töchter. Und diese Rolle verschwindet nicht mit dem Erwachsenwerden. Sie ist das Grundmuster, an dem sich entscheidet, was «Frausein» heißt. Dieses Buch fragt danach, wie patriarchale Ordnungen sich in Familien einschreiben, in ökonomische Abhängigkeiten und in dem, was als richtiges Leben gilt. Dabei geht es um Liebe und Anspruch, um Nähe und Schuld und um das, was man nicht ausspricht (oder: was nicht ausgesprochen wird). Gunda Windmüller folgt Archetypen der geopferten, der rebellischen, der pflegenden, der übersehenen, der ungewollten Tochter. Sie erzählt von realen und fiktionalen Töchtern aus Mythologie, Geschichte und Gegenwart, von Iphigenie bis Britney Spears, von Mary Tudor bis zu den Erbinnen moderner Öffentlichkeit. Dabei zeigt sie auch, wie stark Tochterbilder durch patriarchale Strukturen geprägt sind und warum die Mutter in vielen Tochtergeschichten als Leerstelle erscheint. So entsteht ein Bild, das etwas erfasst, was viele Frauen bewegt. Ein Gefühl, das die Identität vieler Frauen prägt, das oft voller Liebe ist, nicht selten aber auch schmerzhaft und widersprüchlich.

      Die Erfindung der Tochter2026
    • Yoga

      Wie es wurde, was es ist. Kulturgeschichte eines globalen Phänomens

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Die erste populäre Kulturgeschichte, die klug und unterhaltsam erzählt, wie Yoga die Welt eroberte. Yoga kann man heute überall praktizieren – in Mumbai, Los Angeles und auf jeder Almhütte. Es gibt Yin-Yoga, Power-Yoga, Aerial-Yoga , neuerdings auch Bier- und Wein-Yoga. Schon lange ist Yoga mehr als nur eine Praxis für ein paar Eingeweihte. Es ist Lebensphilosophie , Heilsweg, für manche Sport – und ein sehr lukrativer Wirtschaftszweig . Wie ist es so weit gekommen? Und hat das, was wir heute als «Yoga» bezeichnen – eine Abfolge an Posen und Bewegungsmustern, Atem- und Entspannungstechniken –, überhaupt noch etwas mit dem gemein, was vor vermeintlich Tausenden von Jahren auf dem indischen Subkontinent als Yoga bezeichnet wurde? Kulturwissenschaftlerin und Yoga-Lehrerin Gunda Windmüller spürt der tausend Jahre alten Geschichte des Yoga nach und schildert seine Entwicklung von einer spirituellen Technik zum globalen Phänomen. Es ist eine faszinierende und überraschende Geschichte, die von fernen Ländern erzählt, von Religion, Politik und Geld, von Menschen, Charisma, Leid und der Erlösung davon. Eine Geschichte von Spiritualität, Kolonialismus, Moderne und Kapitalismus – eine Geschichte von uns.

      Yoga2025
    • Über die Kunst, glücklich single zu sein – ein Debattenbuch mit hohem Identifikationspotential. Gunda Windmüller plädiert leidenschaftlich dafür, unser Bild von der bemitleidenswerten Singlefrau zu überdenken. Und sie macht Mut: Denn das Leben allein kann verdammt gut sein. Leider nimmt das den meisten Frauen ohne festen Partner nach wie vor kaum einer ab. «Was macht die Liebe? Hast du schon mal Online-Dating probiert?» Das ist gut gemeint, es schwingt aber immer mit: Was stimmt nicht mit dir? Die wichtigere Frage lautet jedoch: Was stimmt nicht mit einer Gesellschaft, in der allen Scheidungsstatistiken zum Trotz die dauerhafte Paarbeziehung nach wie vor als Nonplusultra gilt?

      Weiblich, ledig, glücklich - sucht nicht2019
      4,4