L' arcadia americana
- 105 Seiten
- 4 Lesestunden
Ginas Lavorios literarische Stimme ist tief in ihrer Heimat verwurzelt, eine Verbindung, die sich kraftvoll durch ihr vielfältiges Werk zieht. Ihre literarische Karriere, die nach dem dreißigsten Lebensjahr begann, entfaltete sich durch eine tiefe Liebe zur Literatur. Ihre frühen Erfahrungen als Englischlehrerin und Literaturjournalistin prägten ihren unverwechselbaren Stil. Der Verlust ihres Mannes, einer Widerstandspersönlichkeit, beeinflusste sie tiefgreifend und führte zu einigen ihrer gefeiertsten Romane. Später im Leben wurde sie auch zu einer prominenten Stimme in der Politik, setzte sich für Frauenrechte ein und hinterließ ein bedeutendes Erbe sowohl in der Literatur als auch im öffentlichen Leben.






1943 wird Turin von den Alliierten bombardiert. Wer kann, rettet sich auf die Hügel. Hier trifft Corrado, Lehrer am Gymnasium, auf Cate, seine frühere Liebe, und Dino, ihr Kind, das womöglich auch seines ist. Eines Tages macht die Meldung vom Waffenstillstand die Runde. Doch schnell dringen die Deutschen ins Land – und damit beginnt erst alles.
«L'abbondanza felice, vitale» che Sbarbaro aveva riconosciuto a Gina Lagorio agli esordi, ha trovato piena conferma in questo romanzo, premiato da un notevole successo di critica (premio Viareggio 1984) e di pubblico. Personaggio tra i più riusciti di Gina Lagorio, Tosca trasmette una vita che deborda sempre dai limiti della scrittura, ottiene che le cose prevalgano sulle parole, gli affetti - anche perdenti - sulla paura di viverli, il quotidiano sul «sensazionale». La commovente simbiosi di Tosca con i gatti addita, tra l'altro, uno dei temi di speranza più insistenti di tutta l'opera della scrittrice: un rapporto rinnovato con la natura, che è condizione irrinunciabile per abitare il mondo.