Herman Melville war ein amerikanischer Romanautor, Kurzgeschichtenautor, Essayist und Dichter. Seine ersten beiden Bücher erregten große Aufmerksamkeit, obwohl sie keine Bestseller waren, und seine Popularität schwand nur wenige Jahre später rapide. Zum Zeitpunkt seines Todes war er fast völlig vergessen, doch sein längster Roman, heute als eines der wichtigsten literarischen Meisterwerke der amerikanischen und Weltliteratur anerkannt, wurde im 20. Jahrhundert wiederentdeckt. Melvilles Werk zeichnet sich durch tiefgründige Auseinandersetzungen mit der menschlichen Psyche, moralischen Dilemmata und den komplexen Beziehungen zwischen Mensch, Natur und Schicksal aus. Sein einzigartiger Stil, der abenteuerliche Erzählungen mit philosophischer Tiefe und symbolischen Motiven verbindet, fasziniert bis heute Leser auf der ganzen Welt.
Der geschmackvoll gestaltete Schmuckschuber mit den spannenden Abenteuern Robinson Crusoe, Moby Dick, Die Schatzinsel, Tom Sawyer & Hucklebery Finn ist das ideale Geschenk für Leser klassischer Abenteuer-Romane.
Die verstörende Geschichte eines Mannes zwischen zwei Frauen: Herman Melville griff in seinem Roman „Pierre“ Themen auf, die seine Zeitgenossen schockierten: Abkehr von der puritanischen Moral, Leben in „wilder Ehe“, inzestuöse Beziehungen – Melvilles bis heute umstrittenster Roman, in einer hochgelobten Neuübersetzung.
Der Autor des Moby Dick erzählt in diesem Roman die Odyssee des Bauernsohnes Israel aus Neuengland, der aus Liebeskummer in die Revolutionsarmee eintritt und während der amerikanischen Unabhängigkeitskriege in englische Gefangenschaft gerät. In England gelingt ihm die Flucht, er macht in Paris die Bekanntschaft von Benjamin Franklin und kämpft zusammen mit dem Piraten Paul Jones zur See gegen die Briten. Nach Kriegsende muß er, von seinem Vaterland vergessen, im englischen Exil weiter als Flüchtling leben. Erst als alter Mann kehrt er in seine Heimat zurück, die ihm inzwischen fremd geworden ist. In der übersetzung von Uwe Johnson
Herman Melvilles subversive Geschichte einer Verweigerung ist eines seiner Meisterwerke und einzigartig in ihrer absurden Komik. Jürgen Krug hat seine Neuübersetzung mit einem umfangreichen Kommentar versehen. Die Geschichte spielt in der New Yorker Geschäftswelt um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Ein seltsamer, rätselhafter Mann wird in einer Kanzlei als Kopist eingestellt: Bartleby. Während er zunächst durch ungewöhnlich große Zurückhaltung und Schweigsamkeit auffällt, geht er mehr und mehr dazu über, die Ausführung bestimmter Tätigkeiten mit dem Satz »Ich möchte lieber nicht« abzulehnen. Schließlich verweigert er sich jeder Art von Tätigkeit. Sein Arbeitgeber erliegt immer mehr dem Einfluß Bartlebys …
Wer «Moby-Dick» liebt, muss «Mardi» lesen Jubiläumsausgabe zum 200. Geburtstag Melvilles: «Ein ebenso hinreißendes wie monströses Werk ... der helle Wahn.» (Klaus Modick, Deutschlandfunk) Südsee und Abenteuer, Liebe und Geheimnis, Zivilisations- und Gesellschaftskritik: All das findet sich in Herman Melvilles grandiosem Roman «Mardi». 1849 entstanden, gilt er als kühner Vorläufer von «Moby-Dick». Rainer G. Schmidts Übertragung erntete 1997 Begeisterungsstürme und wurde vielfach ausgezeichnet. Zum 200. Geburtstag Melvilles liegt sie, sorgfältig durchgesehen, nun in einer prachtvollen Ausgabe vor. Alles beginnt mit einer Flucht: Der Erzähler desertiert von einem Walfänger, auf dem er erfolglos den Pazifik durchstreift hat. Die Begegnung mit einem unwiderstehlich schönen Mädchen führt ihn zunächst nach Mardi, dann zu weiteren Südsee-Idyllen und in den weiten Ozean enthemmten Fabulierens...
Große Abenteuer und große Heldentaten „Wolfsblut“, „Ruf der Wildnis“ und „Der Seewolf“ gehören ohne Zweifel zu Jack Londons bekanntesten und beliebtesten Romanen. Abenteuer in der rauen Wildnis Nordamerikas versprechen Spannung und Abwechslung.
Nach monatelanger Seefahrt flieht Tom, ein junger Matrose, gemeinsam mit seinem Kameraden Toby von einem Walfangschiff auf die Südseeinsel Nuku Hiva. Dort geraten die beiden in die Hände der berühmt-berüchtigten Typees, die sie zwar wie Gäste behandeln, aber in Wirklichkeit gefangen halten. Die Männer verbringen einige Wochen bei den Eingeborenen, lernen deren wunderliche Sitten kennen und kommen in den Genuss eines Lebens fernab von jeglicher Zivilisation. Bis Tom sich nach Tobys Verschwinden zunächst um das Leben seines Freundes, dann um sein eigenes sorgen muss und schließlich eine abenteuerliche Flucht wagt … Herman Melville verarbeitete seine eigenen Erfahrungen als junger Mann in der Südsee zu einem brillanten Werk, das ungewöhnlicher nicht sein könnte – Abenteuergeschichte, Reisebericht, Naturschilderung und Zivilisationskritik zugleich – und ihm den Ruf als »Phönix aus der Asche von Kapitän Cook und Robinson Crusoe« bescherte.