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Herman Melville

    1. August 1819 – 28. September 1891

    Herman Melville war ein amerikanischer Romanautor, Kurzgeschichtenautor, Essayist und Dichter. Seine ersten beiden Bücher erregten große Aufmerksamkeit, obwohl sie keine Bestseller waren, und seine Popularität schwand nur wenige Jahre später rapide. Zum Zeitpunkt seines Todes war er fast völlig vergessen, doch sein längster Roman, heute als eines der wichtigsten literarischen Meisterwerke der amerikanischen und Weltliteratur anerkannt, wurde im 20. Jahrhundert wiederentdeckt. Melvilles Werk zeichnet sich durch tiefgründige Auseinandersetzungen mit der menschlichen Psyche, moralischen Dilemmata und den komplexen Beziehungen zwischen Mensch, Natur und Schicksal aus. Sein einzigartiger Stil, der abenteuerliche Erzählungen mit philosophischer Tiefe und symbolischen Motiven verbindet, fasziniert bis heute Leser auf der ganzen Welt.

    Herman Melville
    Die großen Abenteuer
    Mardi und eine Reise dorthin
    Bartleby, der Schreiber
    Israel Potter
    Pierre oder Die Doppeldeutigkeiten
    Die großen Klassiker der Abenteuerliteratur 1-4
    • Der geschmackvoll gestaltete Schmuckschuber mit den spannenden Abenteuern Robinson Crusoe, Moby Dick, Die Schatzinsel, Tom Sawyer & Hucklebery Finn ist das ideale Geschenk für Leser klassischer Abenteuer-Romane.

      Die großen Klassiker der Abenteuerliteratur 1-4
      5,0
    • Die verstörende Geschichte eines Mannes zwischen zwei Frauen: Herman Melville griff in seinem Roman „Pierre“ Themen auf, die seine Zeitgenossen schockierten: Abkehr von der puritanischen Moral, Leben in „wilder Ehe“, inzestuöse Beziehungen – Melvilles bis heute umstrittenster Roman, in einer hochgelobten Neuübersetzung.

      Pierre oder Die Doppeldeutigkeiten
      4,0
    • Der Autor des Moby Dick erzählt in diesem Roman die Odyssee des Bauernsohnes Israel aus Neuengland, der aus Liebeskummer in die Revolutionsarmee eintritt und während der amerikanischen Unabhängigkeitskriege in englische Gefangenschaft gerät. In England gelingt ihm die Flucht, er macht in Paris die Bekanntschaft von Benjamin Franklin und kämpft zusammen mit dem Piraten Paul Jones zur See gegen die Briten. Nach Kriegsende muß er, von seinem Vaterland vergessen, im englischen Exil weiter als Flüchtling leben. Erst als alter Mann kehrt er in seine Heimat zurück, die ihm inzwischen fremd geworden ist. In der übersetzung von Uwe Johnson

      Israel Potter
      4,0
    • »Ein New Yorker Notar sucht für seine Kanzlei einen Kopisten - vorstellig wird der ebenso harmlos wie unscheinbar wirkende Bartleby, der fortan schweigsam und wie mechanisch seiner Arbeit nachgeht. Doch dann beginnt der blasse Mann, sich zu verweigern: Immer öfter erklärt er mit sanfter Stimme, dass er es vorziehe, einen Auftrag nicht zu erledigen, und alle Versuche des Notars, seinen seltsamen Schreiber zur Vernunft zu bringen, scheinen zum Scheitern verurteilt ... Mit seiner absurden Komik und pointierten Sprache zählt Herman Melvilles Bartleby" (1853) zu den bedeutendsten Erzählungen der Weltliteratur.«

      Bartleby, der Schreiber
      4,2
    • Mardi und eine Reise dorthin

      • 1080 Seiten
      • 38 Lesestunden

      Wer «Moby-Dick» liebt, muss «Mardi» lesen Jubiläumsausgabe zum 200. Geburtstag Melvilles: «Ein ebenso hinreißendes wie monströses Werk ... der helle Wahn.» (Klaus Modick, Deutschlandfunk) Südsee und Abenteuer, Liebe und Geheimnis, Zivilisations- und Gesellschaftskritik: All das findet sich in Herman Melvilles grandiosem Roman «Mardi». 1849 entstanden, gilt er als kühner Vorläufer von «Moby-Dick». Rainer G. Schmidts Übertragung erntete 1997 Begeisterungsstürme und wurde vielfach ausgezeichnet. Zum 200. Geburtstag Melvilles liegt sie, sorgfältig durchgesehen, nun in einer prachtvollen Ausgabe vor. Alles beginnt mit einer Flucht: Der Erzähler desertiert von einem Walfänger, auf dem er erfolglos den Pazifik durchstreift hat. Die Begegnung mit einem unwiderstehlich schönen Mädchen führt ihn zunächst nach Mardi, dann zu weiteren Südsee-Idyllen und in den weiten Ozean enthemmten Fabulierens...

      Mardi und eine Reise dorthin
      3,4
    • Große Abenteuer und große Heldentaten „Wolfsblut“, „Ruf der Wildnis“ und „Der Seewolf“ gehören ohne Zweifel zu Jack Londons bekanntesten und beliebtesten Romanen. Abenteuer in der rauen Wildnis Nordamerikas versprechen Spannung und Abwechslung.

      Die großen Abenteuer
      3,2
    • Verbissene Vergeltungsjagd eines Kapitäns auf einen riesenhaften weißen Wal

      Moby Dick
      3,8
    • Nach monatelanger Seefahrt flieht Tom, ein junger Matrose, gemeinsam mit seinem Kameraden Toby von einem Walfangschiff auf die Südseeinsel Nuku Hiva. Dort geraten die beiden in die Hände der berühmt-berüchtigten Typees, die sie zwar wie Gäste behandeln, aber in Wirklichkeit gefangen halten. Die Männer verbringen einige Wochen bei den Eingeborenen, lernen deren wunderliche Sitten kennen und kommen in den Genuss eines Lebens fernab von jeglicher Zivilisation. Bis Tom sich nach Tobys Verschwinden zunächst um das Leben seines Freundes, dann um sein eigenes sorgen muss und schließlich eine abenteuerliche Flucht wagt … Herman Melville verarbeitete seine eigenen Erfahrungen als junger Mann in der Südsee zu einem brillanten Werk, das ungewöhnlicher nicht sein könnte – Abenteuergeschichte, Reisebericht, Naturschilderung und Zivilisationskritik zugleich – und ihm den Ruf als »Phönix aus der Asche von Kapitän Cook und Robinson Crusoe« bescherte.

      Typee
      3,7