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Boy-Želeňski Tadeusz

    Tadeusz Żeleński, bekannt als Boy, war eine prägende Figur der polnischen Literaturszene in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als Schriftsteller, Dichter, Kritiker und vor allem als Übersetzer von über hundert französischen Literaturklassikern ins Polnische hinterließ er einen unauslöschlichen Eindruck. Sein Werk, beeinflusst von der Bewegung Junges Polen, provozierte oft und stellte zeitgenössische Normen in Frage. Boy war nicht nur ein literarisches Enfant terrible, sondern auch ein gefeierter Übersetzer, der die französischen Klassiker den polnischen Lesern näherbrachte.

    Die Cousine Bette
    Mity i zgrzyty
    Die historie von Marysienka Sobieska und Kőnig Jan
    • Boy – to prawdziwa kariera. W trzy czwarte wieku po śmierci być nadal w centrum rzeczy polskich, budzić najżywsze kontrowersje, jednoczyć i dzielić, być zarazem osobą i sztandarem – czego publicysta może chcieć więcej? Ale Tadeusz Żeleński to przede wszystkim pisarz i jako taki powinien być czytany. Jego różnorodne teksty, zebrane w tomie Mity i zgrzyty pod kątem stosunku do przeszłości i współczesności, wykazać mają klasę pisarską, konsekwencję i styl myślenia Boya: świadka i krytyka swojej, a zwierciadła naszej epoki.

      Mity i zgrzyty
      4,8
    • Der Roman Tante Lisbeth zählt zu den Meisterwerken Honoré de Balzacs, der nicht zu Unrecht auf Ähnlichkeiten seiner Titelheldin mit Jago und Richad III. hinwies. Ins Bild kommt die Lebensgeschichte des häßlichen und verschlossenen Bauernmädchens Lisbeth Fischer aus den Vogesen, die von Jugend an zu den härtesten ländlichen Arbeiten gezwungen wird, während ihre hübsche Cousine Adeline verwöhnt wird. Durch eine seltsame Fügung heiratet Adeline den im Kriegsministerium einflußreichen Baron Hulot, gelangt dadurch in die vornehmsten Pariser Kreise und wird ihrem Mann im Hause wie in der Gesellschaft eine vorbildliche Gattin. Doch Adeline vergisst ihre Cousine Lisbeth nicht. Sie läßt sie nach Paris kommen und als »Verwandte» in ihrem herrschaftlichen Hause verkehren. Aus Neid gelobt nun die »Tante Lisbeth« für alle früheren und unsühnbaren neuen Demütigungen erbarmungslose Vergeltung. Sie will allen Hulots heimzahlen, was ihr zeitlebens an Schmach angetan wurde. So wird sie zu einer Heuchlerin und Intrigantin von geradezu genialischer Niederträchtigkeit, der es tatsächlich gelingt, die Familie des moralisch verworfenen Barons Hulot und seiner tugendhaft-frommen Frau in Tod und Verderben zu stürzen, wobei sie jedoch am Ende von der von ihr inszenierten menschlichen Katastrophe mitgerissen wird.

      Die Cousine Bette
      3,8