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Frederick Taylor

    Frederick Taylor ist ein britischer Autor, der sich auf die moderne deutsche Geschichte spezialisiert hat. Seine Werke tauchen tief in die komplexen Ereignisse und gesellschaftlichen Strömungen Deutschlands ein und untersuchen insbesondere den Aufstieg der extremen Rechten im frühen 20. Jahrhundert. Taylors Prosa-Stil ist akribisch und analytisch, was es den Lesern ermöglicht, die Tiefe historischer Begebenheiten zu erfassen. Seine Fähigkeit, historische Genauigkeit mit fesselnder Erzählung zu verbinden, macht ihn zu einer bedeutenden Stimme in der Geschichtsliteratur.

    What, and Give Up Showbiz?
    Inflation
    Zwischen Krieg und Frieden
    Dresden
    Die Mauer
    Der Krieg, den keiner wollte
    • Zwei Völker am Abgrund: Die Geschichte des Sommers vor der Katastrophe Sommer 1939: Zwanzig Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs steht Europa erneut am Abgrund. Die Diplomatie hat versagt, die Militärs haben aufgerüstet, was aber denken und fühlen die Menschen in Deutschland und in England? Frederick Taylor hat unzählige Quellen ausgewertet, Zeitzeugen interviewt und private Dokumente erschlossen - und zeichnet so ein eindrückliches Bild der Gefühlslage in beiden Völkern. Er verwebt auf kunstvolle Weise große Politik und persönliche Schicksale und verleiht den einfachen Bürgern eine Stimme. Dabei erweist sich, dass vielfach eine Kriegsmüdigkeit herrschte, die die Menschen dazu brachte, die Augen vor der Realität zu schließen. Eine glänzend geschriebene historische Reportage und das Porträt einer kurzen Epoche, die in der Katastrophe endete.

      Der Krieg, den keiner wollte
      4,0
    • Die Mauer stand fast dreißig Jahre und spaltete ein Land, zerriss Familien und kostete viele das Leben beim Versuch, sie zu überwinden. Frederick Taylor erzählt die Geschichte dieses Bauwerks, das nicht nur für den verlorenen Krieg und die Teilung Deutschlands steht, sondern auch ein Symbol der Unmenschlichkeit ist. Das Buch beleuchtet die Zeit des Kalten Kriegs und die Auswirkungen des Eisernen Vorhangs auf das Leben der Menschen. Der Zynismus von Walter Ulbrichts Aussage, dass niemand die Absicht habe, eine Mauer zu errichten, wurde den Deutschen am 13. August 1961 schmerzlich bewusst, als Berlin über Nacht geteilt wurde. Soldaten der Nationalen Volksarmee errichteten die ersten Sperranlagen, die zur Berliner Mauer wurden. Taylor erzählt die vollständige Geschichte dieses unmenschlichen Bauwerks und beleuchtet die deutsch-deutsche Nachkriegsgeschichte. Er rekonstruiert die Entscheidungen, die zum Mauerbau führten, beschreibt die Verzweiflung der getrennten Familien und die dramatischen Fluchtgeschichten an der Mauer. Gestützt auf intensive Archivrecherchen und Augenzeugenberichte entwirft Taylor ein Panorama Berlins zur Zeit des Ost-West-Konflikts, als beide Teile Deutschlands ein Spielball im Kampf der Supermächte waren.

      Die Mauer
      4,0
    • Dresden

      Dienstag, 13. Februar 1945

      Zum Gedenken an den 60. Jahrestag der Vernichtung Dresdens im Februar 2005 Simon Heffer, The Literary Review „Kommt in Erzählvermögen und Überzeugungskraft Antony Beevors Stalingrad-Buch gleich.“ Nicholas Fearn, Independent on Sunday „Ein erzählerisches Werk voller Dramatik, das sich nie zur Übertreibung hinreißen lässt. alles ist überzeugend dokumentiert, ohne den sterilen Jargon so vieler Bücher zur Militärgeschichte. Indem es die Legenden zu Grabe trägt, liefert Taylors Maßstäbe setzendes und bewegendes Werk den passenden Gedenkstein.“ David Cesarani, The Independent

      Dresden
      4,1
    • Zwischen Krieg und Frieden

      Die Besetzung und Entnazifizierung Deutschlands 1944-1946

      Im September 1944 betrat ein amerikanischer Soldat erstmals deutschen Boden, und einen Monat später wurde Aachen als erste große Stadt besetzt. Deutschlands Stunde Null hatte begonnen, und die Alliierten sahen sich neuen Herausforderungen gegenüber. Während deutsche Truppen in erbitterten Kämpfen besiegt wurden, mussten die Eroberungen gesichert werden. Zudem galt es, die kritische Situation in überfüllten Gefangenenlagern zu bewältigen und Millionen Flüchtlinge aus Mittel- und Osteuropa aufzunehmen. Vor allem sollte die nationalsozialistische Ideologie schnell aus dem Leben der Deutschen verschwinden. Politische Führer mussten entmachtet und zur Verantwortung gezogen werden, während das zivile Leben neu organisiert werden musste. Ein Masterplan existierte nicht; Deutschland war für die westlichen Besatzungsmächte zunächst wie ein leeres Blatt. Frederick Taylor beschreibt eindringlich, wie Lernprozesse einsetzten und ein fundamentaler Bewusstseinswandel stattfand. Zwischen Krieg und Frieden erzählt er von zwei dramatischen Jahren deutscher Geschichte aus der Perspektive der Besatzer und der Besetzten, von militärischen und politischen Führern sowie von einfachen Menschen. Das Ergebnis ist ein vielstimmiges, nuancenreiches Panorama einer Umbruchzeit, in der die Grundlagen für eine neue Gesellschaft geschaffen wurden.

      Zwischen Krieg und Frieden
    • Inflation

      Der Untergang des Geldes in der Weimarer Republik und die Geburt eines deutschen Traumas

      • 400 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Die Deutschen und das Trauma der Inflation Die Inflation, die Deutschland zwischen 1914 und 1923 erlebte, war die dramatischste Geldentwertung, die je in einem modernen Finanzsystem stattgefunden hat. Hilflos mussten die Menschen der Weimarer Republik mitansehen, wie die deutsche Wirtschaft zusammenbrach und sich ihr Geld in Luft auflöste. Diese existenzielle Krise fügte nicht nur der jungen Demokratie nachhaltigen Schaden zu, sie sollte sich auch tief ins kollektive Gedächtnis der Deutschen eingraben. Die galoppierende Inflation ließ Anfang der zwanziger Jahre die Menschen das Vertrauen in Staat und Wirtschaft verlieren, was sich für die junge Weimarer Demokratie letztlich als fatales Erbe erweisen sollte. Der Staat war in den Augen vieler diskreditiert, vor allem die Mittelschicht fühlte sich betrogen. Profitieren konnten davon die Parteien der extremen Linken und Rechten: Kommunisten und Nationalsozialisten. Ausgehend von den Anfängen der fehlgeleiteten Geldpolitik im Kaiserreich zeigt Frederick Taylor in seinem neuen Buch eindrucksvoll, was die Inflation der zwanziger Jahre für die Menschen der Weimarer Republik bedeutete. Zugleich hebt er die Bedeutung der Hyperinflation für die deutsche Geschichte hervor. Denn die Angst vor der Geldentwertung wurde in diesen Jahren zu einem deutschen Trauma, das unsere Politik bis heute bestimmt. Ausstattung: mit Abbildungen

      Inflation
    • What, and Give Up Showbiz?

      Six Decades in the Music Business

      • 264 Seiten
      • 10 Lesestunden

      The narrative chronicles Fred Taylor's remarkable six-decade journey in the entertainment industry, where he played a pivotal role in developing three prestigious clubs. It highlights his talent for discovering, promoting, and managing numerous renowned stars, offering an insider's perspective on the evolution of showbiz. The story captures the essence of dedication and passion within the vibrant world of entertainment.

      What, and Give Up Showbiz?
      4,5
    • Dresden : Tuesday, 13 February 1945

      • 544 Seiten
      • 20 Lesestunden

      At 9.51 pm on the 13th of February 1945 an airstrike on Dresden started that left at least 25,000 people dead and 13 square miles of the centre destroyed. In this study of that night Taylor has researched in German, American and British archives and talked to those involved on all sides.

      Dresden : Tuesday, 13 February 1945
      4,1
    • The appearance of a hastily-constructed barbed wire entanglement through the heart of Berlin during the night of 12-13 August 1961 was both dramatic and unexpected. Within days, it had started to metamorphose into a structure that would come to symbolise the brutal insanity of the Cold War- the Berlin Wall. A city of almost four million was cut ruthlessly in two, unleashing a potentially catastrophic East-West crisis and plunging the entire world for the first time into the fear of imminent missile-borne apocalypse. This threat would vanish only when the very people the Wall had been built to imprison, breached it on the historic night of 9 November 1989. Frederick Taylor's The Berlin Wall reveals the strange and chilling story of how the initial barrier system was conceived, then systematically extended, adapted and strengthened over almost thirty years. Patrolled by vicious dogs and by guards on shoot-to-kill orders, the Wall, with its more than 300 towers, became a wired and lethally booby-trapped monument to a world torn apart by fiercely antagonistic ideologies. The Wall had tragic consequences in personal and political terms, affecting the lives of Germans and non-Germans alike in a myriad of cruel, inhuman and occasionally absurd ways. The Berlin Wall is the definitive account of a divided city and its people.

      The Berlin Wall : 13 August 1961 - 9 November 1989
      4,1
    • The definitive - and very human - account of a divided city and its people from the acclaimed author of Dresden

      The Berlin Wall
      4,1
    • 1939

      A People's History

      • 368 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Set in the autumn of 1938, the narrative explores the fragile optimism in Europe as it emerges from the devastation of the Great War. The populace yearns for peace and stability, yet within a year, pivotal decisions by a handful of leaders plunge the continent back into conflict. This shift not only alters the course of history but also deeply affects the lives of millions, highlighting the precarious nature of peace and the far-reaching consequences of political choices.

      1939
      3,9