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Josef Albers

    19. März 1888 – 25. März 1976

    Josef Albers war ein deutsch-amerikanischer Künstler und Pädagoge, dessen Werk in Europa und den Vereinigten Staaten die Grundlage für moderne Kunstausbildungsprogramme des 20. Jahrhunderts bildete. Sein innovativer Ansatz in der Lehre und seine theoretischen Arbeiten beeinflussten Generationen von Künstlern und Designern. Albers' Betonung der Wahrnehmung von Farbe und Form durch seine gefeierten Serien und pädagogischen Methoden schwingt in der zeitgenössischen Kunst weiter mit. Sein Erbe liegt in der systematischen Erforschung visueller Beziehungen und deren Einfluss auf die menschliche Wahrnehmung.

    Der junge Josef Albers
    Von Quadraten und anderen Formen mit Josef Albers
    Josef Albers - "Interaction of Color"
    Josef Albers
    Murals in New York
    Interaction of color
    • Josef Albers

      Werke auf Papier

      • 190 Seiten
      • 7 Lesestunden

      German

      Josef Albers
      4,0
    • Die Untersuchung von Fläche, Raum und Farbe prägte Albers' Schaffen und war die Energiequelle seiner Auseinandersetzung mit der Physiologie und Psychologie der Wahrnehmung. Diese Betrachtung allein lässt jedoch andere Interpretationen unberücksichtigt. Albers selbst verwies auf die Bedeutung von Piero della Francesca, dessen Werke für ihn eine Einheit aus Stille und Bewegung verkörperten. Die Fresken in Arezzo oder seine Tafelbilder in London, Mailand oder Florenz zeigen die Statuarik und subtile Bewegung in der Farbgebung, die Albers beeindruckten. Anstatt die meditative Ausstrahlung von Rothkos Arbeiten zu erreichen, entwickelte Albers eine diesseitige Farbgebung, die Raum suggeriert und kosmische Assoziationen weckt. Selbst monochrome Serien bieten ein unmittelbares sinnliches Erlebnis, das selten transzendiert. Albers arbeitete stets mit klar definierten geometrischen Formen, um eine uneindeutige Eindeutigkeit zu schaffen. Diese Ansätze verdeutlichen seine innovative Auseinandersetzung mit Farbe und Raum und laden zur Reflexion über die Wahrnehmung ein. - aus dem Vorwort von Siegfried Gohr. Ausstellung: Galerie Boissereé, Köln, Deutschland (24.04. - 12.06.2021)

      Josef Albers - "Interaction of Color"
    • Der junge Josef Albers

      Aufbruch in die Moderne

      • 191 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Josef Albers, Anfang der 1920er-Jahre Schüler und Lehrer am Bauhaus, später Professor an amerikanischen Kunstschulen, ist berühmt für seine quadratischen Bilder. Nun tritt sein Frühwerk aus der Zeit von 1911 bis um 1920 ins Zentrum der Betrachtung. Sein Aufbruch in die Moderne, seine persönliche und künstlerische Entwicklung werden im Kontext seiner Zeit beleuchtet. Wie wurde Josef Albers aus Bottrop zum Vorreiter der Moderne? Albers’ künstlerische Entwicklung führte ihn vom Ruhrpott ins Münsterland, ins Rheinland und an die Akademien in Berlin und München. Angeregt von geistigen Strömungen und künstlerischen Bewegungen trieb Albers seine Ausbildung als Kunstlehrer und Künstler voran. Sein frühes Schaffen umfasst Farbmalereien, vor allem Stillleben, außerdem eine größere Anzahl Selbstporträts, Natur- und Stadtlandschaften, Zeichnungen und Druckgrafiken sowie Glasarbeiten aus den ersten Jahren am Bauhaus ab 1920. Auch Künstler, die Albers’ Werdegang flankierten, werden vorgestellt, darunter Philipp Franck, Johan Thorn Prikker, Franz von Stuck. Nachhaltig geprägt hat ihn zudem die Folkwang-Idee von Karl Ernst Osthaus.

      Der junge Josef Albers
    • Gegenstandslose Werke aus drei verschiedenen Generationen stellt "Cutting Edge" gegenüber. Was die Bilder der Künstler Imi Knoebel, Winfried Gaul und Josef Albers dabei eint, ist etwa die Konzentration auf die Farbe und auf geometrische Muster. 00Exhibition: Galerie Ludorff, Düsseldorf, Germany (09.09.2017-27.01.2018).

      Cutting Edge - Josef Albers, Winfred Gaul, Imi Knoebel
    • Albers and Morandi: Never Finished

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Rarely seen together, the artwork of Josef Albers and Giorgio Morandi shares many similarities despite the artists never having met. Both worked in series, exploring difference and potential through their unique approaches to color, shape, form, and morphology, influenced by Cezanne. As master illusionists, they tackle similar concepts from different perspectives: Albers examines the effects of subtle or bold changes in color, while Morandi creates still lifes featuring simple objects as characters in a spatial narrative. Published in conjunction with the acclaimed exhibition 'Albers and Morandi: Never Finished', this book highlights the visual dialogue between the two artists. Hailed by The New Yorker’s Peter Schjeldahl as one of the best exhibitions he’s ever seen, the publication brings this thought-provoking pairing to your home. It features stunning reproductions alongside a roundtable discussion about form and color with curator David Leiber, Heinz Liesbrock, director of the Josef Albers Museum Quadrat Bottrop, and Nicholas Fox Weber, director of the Josef and Anni Albers Foundation. Additionally, an essay by Laura Mattioli, a Morandi expert and founder of the Center for Italian Modern Art, enriches the exploration of these two influential artists. Exhibition: David Zwirner Gallery, New York, USA (07.01.-27.03.2021)

      Albers and Morandi: Never Finished
      4,5
    • Josef Albers in black and white

      • 81 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Focuses on one aspect of the world-renowned modernist painter and designer's his work in black, white and grey. Throughout most of his career Albers was largely immune to changing currents in the art world, but was influenced by one social force- industrialization.

      Josef Albers in black and white
      4,0
    • An experimental approach to the study and teaching of color is comprised of exercises in seeing color action and feeling color relatedness before arriving at color theory.

      Interaction of color : 50th anniversary edition
      4,2