Josef Albers Bücher
Josef Albers war ein deutsch-amerikanischer Künstler und Pädagoge, dessen Werk in Europa und den Vereinigten Staaten die Grundlage für moderne Kunstausbildungsprogramme des 20. Jahrhunderts bildete. Sein innovativer Ansatz in der Lehre und seine theoretischen Arbeiten beeinflussten Generationen von Künstlern und Designern. Albers' Betonung der Wahrnehmung von Farbe und Form durch seine gefeierten Serien und pädagogischen Methoden schwingt in der zeitgenössischen Kunst weiter mit. Sein Erbe liegt in der systematischen Erforschung visueller Beziehungen und deren Einfluss auf die menschliche Wahrnehmung.






Die Untersuchung von Fläche, Raum und Farbe prägte Albers' Schaffen und war die Energiequelle seiner Auseinandersetzung mit der Physiologie und Psychologie der Wahrnehmung. Diese Betrachtung allein lässt jedoch andere Interpretationen unberücksichtigt. Albers selbst verwies auf die Bedeutung von Piero della Francesca, dessen Werke für ihn eine Einheit aus Stille und Bewegung verkörperten. Die Fresken in Arezzo oder seine Tafelbilder in London, Mailand oder Florenz zeigen die Statuarik und subtile Bewegung in der Farbgebung, die Albers beeindruckten. Anstatt die meditative Ausstrahlung von Rothkos Arbeiten zu erreichen, entwickelte Albers eine diesseitige Farbgebung, die Raum suggeriert und kosmische Assoziationen weckt. Selbst monochrome Serien bieten ein unmittelbares sinnliches Erlebnis, das selten transzendiert. Albers arbeitete stets mit klar definierten geometrischen Formen, um eine uneindeutige Eindeutigkeit zu schaffen. Diese Ansätze verdeutlichen seine innovative Auseinandersetzung mit Farbe und Raum und laden zur Reflexion über die Wahrnehmung ein. - aus dem Vorwort von Siegfried Gohr. Ausstellung: Galerie Boissereé, Köln, Deutschland (24.04. - 12.06.2021)
Josef Albers, Anfang der 1920er-Jahre Schüler und Lehrer am Bauhaus, später Professor an amerikanischen Kunstschulen, ist berühmt für seine quadratischen Bilder. Nun tritt sein Frühwerk aus der Zeit von 1911 bis um 1920 ins Zentrum der Betrachtung. Sein Aufbruch in die Moderne, seine persönliche und künstlerische Entwicklung werden im Kontext seiner Zeit beleuchtet. Wie wurde Josef Albers aus Bottrop zum Vorreiter der Moderne? Albers’ künstlerische Entwicklung führte ihn vom Ruhrpott ins Münsterland, ins Rheinland und an die Akademien in Berlin und München. Angeregt von geistigen Strömungen und künstlerischen Bewegungen trieb Albers seine Ausbildung als Kunstlehrer und Künstler voran. Sein frühes Schaffen umfasst Farbmalereien, vor allem Stillleben, außerdem eine größere Anzahl Selbstporträts, Natur- und Stadtlandschaften, Zeichnungen und Druckgrafiken sowie Glasarbeiten aus den ersten Jahren am Bauhaus ab 1920. Auch Künstler, die Albers’ Werdegang flankierten, werden vorgestellt, darunter Philipp Franck, Johan Thorn Prikker, Franz von Stuck. Nachhaltig geprägt hat ihn zudem die Folkwang-Idee von Karl Ernst Osthaus.
Gegenstandslose Werke aus drei verschiedenen Generationen stellt "Cutting Edge" gegenüber. Was die Bilder der Künstler Imi Knoebel, Winfried Gaul und Josef Albers dabei eint, ist etwa die Konzentration auf die Farbe und auf geometrische Muster. 00Exhibition: Galerie Ludorff, Düsseldorf, Germany (09.09.2017-27.01.2018).
German
Focusing on color experimentation, this handbook serves as a vital resource for artists, instructors, and students alike. It showcases Albers' innovative concepts in a manner that is accessible to both specialists and a broader audience, making it an essential tool for enhancing understanding and application of color in art.
Josef Albers in black and white
- 81 Seiten
- 3 Lesestunden
Focuses on one aspect of the world-renowned modernist painter and designer's his work in black, white and grey. Throughout most of his career Albers was largely immune to changing currents in the art world, but was influenced by one social force- industrialization.
Interaction of color : 50th anniversary edition
- 193 Seiten
- 7 Lesestunden
An experimental approach to the study and teaching of color is comprised of exercises in seeing color action and feeling color relatedness before arriving at color theory.

