Fatma Aydemirs großer Familienroman – Auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2022 Dreißig Jahre hat Hüseyin in Deutschland gearbeitet, nun erfüllt er sich endlich seinen Traum: eine Eigentumswohnung in Istanbul. Nur um am Tag des Einzugs an einem Herzinfarkt zu sterben. Zur Beerdigung reist ihm seine Familie aus Deutschland nach. Fatma Aydemirs großer Gesellschaftsroman erzählt von sechs grundverschiedenen Menschen, die zufällig miteinander verwandt sind. Alle haben sie ihr eigenes Gepäck dabei: Geheimnisse, Wünsche, Wunden. Was sie jedoch vereint: das Gefühl, dass sie in Hüseyins Wohnung jemand beobachtet. Voller Wucht und Schönheit fragt „Dschinns“ nach dem Gebilde Familie, den Blick tief hineingerichtet in die Geschichte der vergangenen Jahrzehnte und weit voraus.
Isabel García Adánez Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)



Pocket - 233: La montaña mágica
Nueva traducción al castellano de Isabel García Adánez
- 1050 Seiten
- 37 Lesestunden
El protagonista, Hans Castorp, un joven de 22 años de familia adinerada y estudiante de ingeniería, visita a su primo en un hospital de tuberculosos en Davos. Lo que inicialmente iba a ser una estancia de tres semanas se convierte en siete años. Pronto se da cuenta de que la lógica del hospital, situado a 1530 m de altitud, es muy diferente a la del mundo de los sanos. Este lugar, marcado por la enfermedad y la muerte, así como por la ociosidad y la seducción, transforma profundamente a Hans. La historia también refleja la situación social e intelectual de Europa, capturando los eventos filosóficos, sociales y políticos que precedieron a la Primera Guerra Mundial. Edhasa conmemora el 50° aniversario de la muerte del premio Nobel de Literatura Thomas Mann con una nueva traducción al castellano de su obra más emblemática, que reemplaza la única versión disponible en el mundo hispanohablante desde 1934, la cual omitía pasajes significativos. Esta nueva traducción, realizada por la doctora en Filología Isabel García Adánez, catedrática en la Universidad de Alcalá de Henares, no solo recupera el texto completo, sino que también refleja con mayor precisión el estilo de Mann en esta epopeya espiritual que culmina con el estallido de la Primera Guerra Mundial.
Es ist eine hervorragende Arbeit, redlich, positiv und reich, urteilte S. Fischers Lektor Moritz Heimann nach der Lektüre des Manuskripts über Thomas Manns, ersten Roman, seinen wohl am meisten gelesenen, am meisten verbreiteten. ›Verfall einer Familie‹ - sein Untertitel scheint ihn einzureihen in eine bestimmte Gattung, aber »der Zug zum Satirischen und Grottesken«, der darin steckt, hebt ihn zugleich davon ab, gibt ihm einen eigenen Charakter, eigene Wirkung bis in die Gegenwart. Thomas Mann erzählt nur wenig verschlüsselt die Geschichte seiner Familie und ihrer Stellung in der Vaterstadt Lübeck, soweit er sie nachvollziehen, in Einzelheiten überblicken konnte, ja sogar noch miterlebt hat. Verwandte, Honoratioren und markante Persönlichkeiten seiner Jugend werden integriert. Den meisten Raum nimmt das Leben Thomas Buddenbrooks ein - »ein modernes Heldenleben«; sein Sohn Hanno wird einen langen Strich unter die Genealogie der Familie setzen und sich rechtfertigen mit den Worten: »Ich glaubte ... ich glaubte ... es käme nichts mehr ...« In den mehr als hundert Jahren seit seinem ersten Erscheinen hat der Roman unzählige Menschen in seinen Bann gezogen und hat bis heute nichts an Charme und Aktualität eingebüßt.