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Jörg Rüpke

    27. Dezember 1962
    Jörg Rüpke
    Von Göttern und Menschen erzählen
    Zeit und Fest
    Ritual als Resonanzerfahrung
    Römische Geschichtsschreibung
    Antike Epik
    Die Religion der Römer
    • Die Religion der Römer

      • 260 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Das Buch lädt ein, die faszinierende Welt der alten Römer zu entdecken, deren Besonderheiten oft unterschätzt werden, da sie häufig nur als Nachfolger des antiken Griechenlands betrachtet werden. Der Autor, Professor für vergleichende Religionswissenschaft, richtet sich an Leser, die mit der römischen Religionswelt noch nicht vertraut sind. Er stellt die römische Religion lebendig dar und erklärt, wie sie funktionierte und was sie für die Römer bedeutete. Anstelle einer Vielzahl von Daten gibt es ausgewählte Beispiele, die grundlegende religiöse Formen und Strukturen veranschaulichen. Das einführende Kapitel behandelt die grundlegenden „Prinzipien“ der antiken Religion, die sie vom Christentum unterscheiden: ihren kollektiven und politischen Charakter, die Unreflektiertheit, die Verknüpfung mit dem täglichen Leben, den Fokus auf Rituale, das Fehlen einer Lehre sowie die Offenheit für verschiedene religiöse Formen. Besondere Aufmerksamkeit gilt den sozialen Aspekten der Religion, die in der Antike entscheidend waren, da sowohl die griechische als auch die römische Religion primär Religionsgemeinschaften waren, eng verbunden mit der politischen Struktur.

      Die Religion der Römer
      4,0
    • Antike Epik

      Eine Einführung in hexametrische Großdichtung

      • 258 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Epen sind die ältesten verschriftlichten Großtexte vieler Sprachen. Sie erheben den Anspruch, grundlegende Ereignisse darzustellen und wollen ihrer Version durch formale Gestaltung Geltung verschaffen. Dieser Band gibt einen Überblick über die griechischen und lateinischen Epen von Homer bis in die Spätantike. Vor allem aber fragt er: Wie wurden sie zu Gehör gebracht? Wer wollte sie lesen oder hören? Und wie veränderte das die Texte? Die Professionalisierung solcher Großwerke führte auch zu Konkurrenz, Überbietung, aber auch Parodie oder Verdichtung der Texte. Erstmals wird in diesem Buch ein breiter Überblick konsequent aus einer solchen Perspektive gegeben.

      Antike Epik
    • Römische Geschichtsschreibung

      Einführung in das historische Erzählen

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Die antike Geschichtsschreibung bietet einen tiefen Einblick in die Lebenswelt und Geschichte Roms, wobei Autoren wie Sallust, Livius und Cassius Dio zentrale Quellen darstellen. Die Einführung analysiert die Überzeugungskraft dieser Geschichtserzählungen und beleuchtet die Entwicklung historischer Dokumentation. Anhand von anschaulichen Bildern und eindrucksvollen Beispielen werden die Techniken und Strategien der Texte sowie die kulturellen und historischen Hintergründe ihrer Verfasser untersucht. Jörg Rüpke verbindet historische Quellenanalyse mit literaturwissenschaftlichen Perspektiven.

      Römische Geschichtsschreibung
    • Ritual als Resonanzerfahrung

      • 275 Seiten
      • 10 Lesestunden

      "Ritual und Ritualisierung sind zu zentralen Begriffen der Kultur- und Gesellschaftswissenschaften geworden. Das Buch zeigt, warum es fruchtbar ist, weder Ritual und Religion gleichzusetzen noch den Begriff der Religion einfach fallen zu lassen. Religion als kommunikatives Handeln zu verstehen, lässt Ritual als eine Form des Zuhörens auf die Welt und als eine Form der Veränderung der Welt begreifen. Dieses Buch will nicht in erster Linie einen Theorie-Beitrag liefern, sondern in der exemplarischen Analyse verschiedenster Rituale die Fruchtbarkeit eines Zugriffs vorführen, der Elemente klassischer Ritualtheorien mit neueren Religionsbegriffen sowie mit dem Grundgedanken der wechselseitigen Konstituierung von Subjekten und Objekten verknüpft." -- Page 4 of cover

      Ritual als Resonanzerfahrung
    • Zeit und Fest

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Wohl einem jeden ist bewußt, daß der Kalender ein wichtiges Hilfsmittel unseres individuellen wie kollektiven Gedächtnisses ist. Doch kaum jemand erfaßt in seiner ganzen Tragweite, wie umfassend und nachhaltig er unseren Alltag, unsere Lebensrythmen, unser Denken, ja unser Fühlen prägt. Jörg Rüpke ist der Kulturgeschichte des Kalenders von der Antike bis zur Gegenwart nachgegangen und präsentiert ebenso grundlegende wie überraschende Erkenntnisse über diesen wirkungsmächtigen Zeitgeber.

      Zeit und Fest
    • Epen, umfangreiche, metrisch durchgestaltete erzählende Texte, besitzen eine besondere Leistungsfähigkeit als Instrumente mündlicher und schriftlicher Kommunikation, stellen aber zugleich an die Rezeptions- und die Produktionsbedingungen besondere Anforderungen. Welchen Ort finden solche Texte in der literarischen Kommunikation einer Gesellschaft? Diese Frage bildet den roten Faden dieses Bandes. Untersuchungsgegenstand sind nach einem Blick auf den Alten Orient verschiedene Epochen überwiegend lateinischsprachiger Gesellschaften, von Rom als Metropole in der hellenistisch-römischen Mittelmeerwelt, über die römisch-christliche Spätantike bis hin zu den Höfen des frühneuzeitlichen Mitteleuropa. Mit unterschiedlichen methodischen Zugriffen und ohne Anspruch einer lückenlosen Chronologie wird die Vielfalt epischer Kommunikation vorgestellt, wird eine Funktionsgeschichte der epischen Form – auch mit Blick auf die Alternativen (Geschichtsschreibung zum Beispiel) unternommen. Durch ausführliche Register erschlossen, bietet der Band zugleich einen hervorragenden Überblick über die lateinische Epenproduktion überhaupt. Mit ausführlichem Stellen- und Sachregister

      Von Göttern und Menschen erzählen
    • Der vorliegende Band basiert auf einer Tagung, die im Oktober 1998 in der Werner-Reimers-Stiftung stattfand. Die zuvor erarbeiteten inhaltlichen und methodischen Ergebnisse werden nun auf die germanischen Provinzen übertragen. Die Militärprovinzen Ober- und Niedergermanien wiesen keine urbanen Traditionen oder Schriftkultur auf und unterscheiden sich somit erheblich von den Mittelmeer- und Ostprovinzen. Diese besonderen Bedingungen sind religionsgeschichtlich von großer Bedeutung, da sie Einblicke in die religiösen Verhältnisse an der Peripherie des Römischen Reiches bieten. Hier vermischten sich keltische und germanische Kultureinflüsse. Die starke römische Militärpräsenz, Umsiedlungen ganzer Stämme in der frühen Kaiserzeit und Zuzüge aus anderen Regionen führten zu einer heterogenen Bevölkerung. Abgesehen von wenigen Gebieten gab es keine einheitliche religiöse Tradition, was zur Ausbildung regionaler Religionen mit spezifischen lokalen Ausprägungen in ländlichen und städtischen Kontexten führte. Diese Struktur der germanischen Provinzen erfordert eine regionale Betrachtung ihrer 'Provinzialreligionen'. Der Band bietet Perspektiven und Zugangsweisen zur Erforschung der religiösen Verhältnisse in diesen Randprovinzen, die als Grundlage für weitergehende Arbeiten dienen sollen.

      Religion in den germanischen Provinzen Roms