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Judith Kürwitz

    Zwerge
    Dem Mythos auf der Spur
    • Dem Mythos auf der Spur

      • 188 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Das Buch berichtet über einen vorgeschichtlichen Volksstamm, der zwischen dem 10. und 9. Jahrtausend aus dem Kaukasus in die Bergregionen des Zagrosgebirges einwanderte. Um 2680 v. Chr. traten sie erstmals in die Geschichte ein, als sie gegen die Sumerer kämpften. Ihr besiedeltes Land im heutigen Südwestiran wurde später Elam genannt und 646 v. Chr. von den Assyrern erobert. In den Fragmenten aus Susa, der späteren Hauptstadt Elams, finden sich keilinschriftliche Texte, die ein durchdachtes Gesetz zur Thronfolge im Königshaus dokumentieren. Dies deutet darauf hin, dass eine qualifizierte und intelligente Führungsschicht existierte, die bereits im Matriarchat lebte und über einen langen Zeitraum hinweg plante. Die Kontinuität ihrer Namen für Personen, Städte und Landschaften verweist auf das Thronfolgegesetz und die Spuren einer alten Götterwelt. Die Kultur der Elamiter wirft Fragen nach den Ursprüngen des Menschen auf. Archäologische Funde bieten Einblicke in ein untergegangenes Königreich und seine Bewohner. Mythen und biblische Texte betonen die Bedeutung von Figuren, die in einer frühen Entwicklungsphase eine zentrale Rolle spielten. Zudem werden interessante Erkenntnisse aus der Astrophysik und der Erbbiologie zur Herkunft des Lebens behandelt. Der Themenkreis des Werkes wird im Titel treffend ausgedrückt: Dem Mythos auf der Spur.

      Dem Mythos auf der Spur
    • Zwerge

      Die letzten Zeugen einer vergessenen Zivilisation

      Die Frühgeschichte der Zwerge ist eine faszinierende Reise zu den Quellen unserer Zivilisation, die zugleich unheimlich und mysteriös ist. In den Ursprungssagen der Menschheitsgeschichte gehören Zwerge zu einem Kreis religiöser, geheimnisvoller Wesen. Die Spuren der Korybanten, wie die Zwerge in der Antike genannt werden, führen uns in die älteste Vergangenheit, ins Reich der Geschichten aus 1.000 und einer Nacht im Alten Orient. Hier standen Götter und seltsame Mischwesen an der Seite der großen Göttermutter und verbanden sich mit einem unglaublichen Vermächtnis. Diese Zivilisation, die oft unbekannt ist, war geprägt von grandiosen Kunstwerken, den ersten Schriftzeichen und der Metallurgie, mit den Zwergengöttern an ihrer Spitze. Als letzte Zeugen einer rätselhaften Kultur werden sie oft mit älteren Gesichtern, aber kindlicher Statur dargestellt. Kaum beachtet finden wir sie in Gärten und Vorgärten, wo sie wenig Aufmerksamkeit erregen. Doch was verbirgt sich hinter diesen Gnomen, die uns durch die Menschheitsgeschichte begleitet haben? Die Antwort auf dieses spannende Rätsel ergibt sich aus der Analyse mythischer Überlieferungen, Passagen aus dem Alten Testament und den Keilschriften der alten Sumerer sowie den Forschungsergebnissen meines Vaters und mir.

      Zwerge