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Das Buch berichtet über einen vorgeschichtlichen Volksstamm, der zwischen dem 10. und 9. Jahrtausend aus dem Kaukasus in die Bergregionen des Zagrosgebirges einwanderte. Um 2680 v. Chr. traten sie erstmals in die Geschichte ein, als sie gegen die Sumerer kämpften. Ihr besiedeltes Land im heutigen Südwestiran wurde später Elam genannt und 646 v. Chr. von den Assyrern erobert. In den Fragmenten aus Susa, der späteren Hauptstadt Elams, finden sich keilinschriftliche Texte, die ein durchdachtes Gesetz zur Thronfolge im Königshaus dokumentieren. Dies deutet darauf hin, dass eine qualifizierte und intelligente Führungsschicht existierte, die bereits im Matriarchat lebte und über einen langen Zeitraum hinweg plante. Die Kontinuität ihrer Namen für Personen, Städte und Landschaften verweist auf das Thronfolgegesetz und die Spuren einer alten Götterwelt. Die Kultur der Elamiter wirft Fragen nach den Ursprüngen des Menschen auf. Archäologische Funde bieten Einblicke in ein untergegangenes Königreich und seine Bewohner. Mythen und biblische Texte betonen die Bedeutung von Figuren, die in einer frühen Entwicklungsphase eine zentrale Rolle spielten. Zudem werden interessante Erkenntnisse aus der Astrophysik und der Erbbiologie zur Herkunft des Lebens behandelt. Der Themenkreis des Werkes wird im Titel treffend ausgedrückt: Dem Mythos auf der Spur.
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Dem Mythos auf der Spur, Judith Kürwitz
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- 2009
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