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Julia Niemann-Lenz

    Halloween
    Ästhetik - Theologie - Liturgik - 52: St. Ursula in Hürth-Kalscheuren
    Tradition - Transformation - Identität
    • Tradition - Transformation - Identität

      Eine interdisziplinäre Studie zur Architektur, Innenraumgestalt und Liturgie der Bonner Münsterkirche

      • 464 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Das Bonner Münster hat als frühere Stifts- und Archidiakonatskirche sowie als heutige Pfarrkirche eine reiche Geschichte vorzuweisen, die sich im Bau, in der Ausstattung wie auch in der Liturgie widerspiegelt.00Der vorliegende Band bringt als interdisziplinäre Studie zwischen Kunstgeschichte und Liturgiewissenschaft die bauliche und räumliche Entwicklung der Kirche mit den liturgischen Vollzügen in Beziehung und untersucht sie im Hinblick auf ihre gegenseitigen Wechselwirkungen.0Als liturgische Quelle kann auf zwei edierte Libri Ordinarii aus dem 13. und frühen 17. Jahrhundert zurückgegriffen werden, so dass der rituelle und liturgische Vollzug über einen langen Zeitraum hin nachvollziehbar wird.0Das Wechselspiel von Liturgie und Raum zeigt sich in den unterschiedlichen funktionalen Zuschreibungen und Anforderungen des Raumes, vom Märtyrergedenken über die Feier des Stiftsgottesdienstes bis hin zu Orten für das Heilige Spiel, Prozessionen und die Taufe. Aus der vielschichtigen Funktionalität und symbolischen Bedeutung leitet sich eine komplexe kirchliche Identität ab, die die Kirche bis heute charakterisiert

      Tradition - Transformation - Identität2020
    • Ästhetik - Theologie - Liturgik - 52: St. Ursula in Hürth-Kalscheuren

      Pfarrkirche - Profanierung - Umnutzung : Fakten und Fragen

      • 223 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die Aufgabe eines Kirchengebäudes ist für jede Gemeinde ein schmerzlicher Prozess. Diese Option steht in der Rangliste der Strategien für „überflüssige“ Kirchengebäude allerdings erst ganz am Ende. Die Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz bezüglich der Umnutzung von Kirchen legen eine Reihe von Handlungsoptionen vor, die vor dem Entschluss, ein Kirchengebäude definitiv aufzugeben, durchzuspielen sind. Ob dies im Falle der denkmalgeschützten Kirche St. Ursula in Hürth-Kalscheuren, die im Jahr 2006 profaniert wurde, tatsächlich der Fall war, wurde und wird kontrovers diskutiert. Die vorliegende Dokumentation der Geschehnisse um die Aufgabe und den Verkauf des bedeutenden Kirchengebäudes von Dominikus und Gottfried Böhm aus dem Jahr 1956 versteht sich als ein Beitrag zur Objektivierung der emotional aufgeladenen Debatte, indem sie die verschiedenen Seiten möglichst authentisch zu Wort kommen lässt. Fernab jeder Schuldzuweisung geht es darum, den Verantwortlichen in vergleichbaren Entscheidungssituationen, die wohl unvermeidlich sind, Kriterien für einen angemessenen Umgang mit dieser sensiblen Frage an die Hand zu geben.

      Ästhetik - Theologie - Liturgik - 52: St. Ursula in Hürth-Kalscheuren2009